Vermögenswirksame Leistungen (VL)


VL - Fonds
Nutzen Sie die staatliche Förderung von 18% und investieren Sie in einen 4-5 Sterne Fonds.Vermögenswirksame Leistungen werden Ihnen vom Arbeitgeber zusätzlich zu Lohn oder Gehalt gezahlt. Arbeitnehmersparzulage vom Staat für vermögenswirksame Leistungen bei Produktivsparen (z.B. Investmentfonds) von zusätzlich 18%. Einkommensgrenzen von 17.900 EUR und 35.800 EUR (Ledige/Verheiratete)/ Bemessungsgrundlage: 400 EUR Investment in die internationalen TOP-Fonds bringt die Chance auf kontinuierliche, hohe Wertentwicklung.

Wie Vermögenswirksame Leistungen kassieren
Die Deutschen verschenken Geld. Viel Geld. Nur jeder zweite Arbeitnehmer hierzulande nimmt vermögenswirksame Leistungen (VL) in Anspruch, wie eine Studie der Union Investment ergab. Damit verschenkt mehr als die Hälfte Zulagen vom Arbeitgeber und/oder vom Staat.

Das Geld muss für einen Zeitraum von mindestens sieben Jahren angelegt werden. Sechs Jahre lang wird angespart, ein Jahr liegt das Geld dann noch fest.

Dabei stehen verschiedene Anlageformen zur Auswahl. Die wohl gängigsten sind Bausparverträge und Aktienfonds. Der Grund: Diese Sparformen werden vom Staat gefördert. Und das sogar doppelt, wenn man beide Förderungen Arbeitnehmer-Sparzulage und Wohnungsbauprämie voll ausnutzt. Wer auf die Sparzulage verzichtet oder ohnehin keinen Anspruch darauf hat, kann ebensogut eine Lebensversicherung abschließen oder sich bei Banken und Sparkassen nach geeigneten Sparverträgen erkundigen.

Ob ein Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen besteht, ist im jeweiligen Tarifvertrag festgelegt, oder wird von vielen Unternehmen freiwillig gewährt, ebenso die Höhe der Arbeitgeberleistung bis zu 40 Euro monatlich sind möglich. Häufig gilt der Anspruch ab dem siebten Monat der Festeinstellung.

Wie kommt man an die vermögenswirksamen Leistungen?
Klären Sie zunächst mit Ihrem Arbeitgeber, ob Sie Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen haben. Schließen Sie dann einen Vertrag über die Anlageform Ihrer Wahl ab. Der Arbeitgeber erhält eine Kopie des Vertrages und überweist die vermögenswirksamen Leistungen an das Vertragsunternehmen inklusive des Betrages, den der Arbeitnehmer eventuell noch freiwillig von seinem Lohn drauflegt, um die Sparsumme zu erhöhen.

Die Sparzulage muss der Anleger jedes Jahr beim Finanzamt beantragen. Nach Ablauf der Sperrfrist von 7 Jahren überweist das Finanzamt schließlich die Zulage auf das Anlagekonto.



Geldgeschenke vom Staat


Eine zusätzliche Prämie vom Staat bekommen Arbeitnehmer, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen unter 17 900 Euro liegt. Für Ehepaare liegt die Obergrenze bei 35 800 Euro.

Der Staat zahlt für Sparleistungen bis maximal 400 Euro pro Jahr, wenn mit Fonds gespart wird. Arbeitnehmer in den alten Bundesländern erhalten 18 Prozent Prämie. Wer in den neuen Ländern seinen Hauptwohnsitz hat, und noch im Jahr 2004 abschließt kann sich sogar über 22 Prozent Zulage freuen.

Bei Bausparverträgen schießt der Staat gleich zwei Förderungen zu: Zum einen gibt es auf die jährliche Sparleistung von maximal 512 Euro (Ehepaare 1024 Euro) eine 8,8-prozentige Wohnungsbauprämie. Voraussetzung: Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf 25 600 Euro (für Paare 51200 Euro) nicht übersteigen. Als zweite Finanzspritze kommt die Arbeitnehmersparzulage ins Spiel. Auf bis zu 470 Euro kann die Zulage von neun Prozent beantragt werden.

Um die Zulagen zu erhalten, müssen Sparer die VL-Bescheinigung mit ihrer Steuererklärung beim Finanzamt einreichen, spätestens zwei Jahre nach Ablauf des jeweiligen Sparjahres. Die VL-Bescheinigung verschicken die meisten Fondsgesellschaften automatisch an ihre Kunden. Der Staat überweist alle Zulagen auf einmal nach dem siebten Sparjahr.



Höchstbeträge:
Die Höchstgrenze für die Anlage von VL ist identisch mit den Höchstgrenzen für die auf die Anlageform gültigen Arbeitnehmersparzulagen. Im Falle eines Bausparvertrages sind dies 480,- Euro im Jahr (40,- Euro im Monat) und bei Investmentfondssparen 408,- Euro im Jahr (34,- Euro im Monat).



Mitteilungen:
Welche Mitteilungen sind erforderlich, wenn mein Vertrag über die Anlage vermögenswirksamer Leistungen ausläuft oder sich ändert? Sofern ein VL-Vertrag ausläuft oder sich ändert ist dies unverzüglich dem Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV) mitzuteilen. Insbesondere ist der Zeitpunkt der Beendigung des bestehenden VL-Vertrages mitzuteilen, da an die Kredit-institute abgeführte Beträge dort nicht mehr zu verbuchen sind und an das Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV) zurück überwiesen werden.



VL-Fonds:

Aktien Global
DWS Vermögensbildungs-Fonds I
DWS Intervest
DWS Akkumula
DWS Value Basket 25+
Activest Lux Global Select
Templeton Growth

Aktien Europa
Fidelity European Growth
Nordea European Value
DWS Provesta
JPMF Europe Equity
MS European Value Equity
Schroder Euro Equity
DIT Wachstum Euroland
ADIG European Vlaue Equity
Pioneer Top European Player
Henderson Pan European

Aktien Deutschland
ADIG Fondak
DWS Deutschland

Aktien Nordamerika
Nordea North American Value




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