Versicherungen zur Risikoabsicherung und Vorsorge!


Basisschutz:

  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • Kapitallebensversicherung
  • Hausratversicherung
  • Private Rentenversicherung
  • Privathaftpflichtversicherung
  • Risiko-Lebensversicherung
  • Krankenversicherung



  • Wichtige Versicherungen in bestimmten Lebenslagen:

  • Gebäudeversicherung
  • Unfallversicherung
  • Lebesversicherung
  • KFZ-Versicherung
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Riester-Rente



  • Wichtige Versicherungen für Arbeitnehmer
    Versicherungen sind Unternehmen, die bei schönem Wetter Regenschirme austeilen und sie wieder einsammeln, sobald die ersten Regentropfen fallen... So recht Mark Twain mit dieser Behauptung auch gehabt haben mag, es gibt sie, die unverzichtbaren "Basis-Versicherungen" für Arbeitnehmer.


    Berufsunfähigkeitsversicherung
    Aber es hat sich mittlerweile ohnehin herumgesprochen bei Absolventen und jungen Arbeitnehmern: Wer noch keine 40 ist und aus gesundheitlichen Gründen berufsunfähig wird, bekommt vom Staat keinen Pfennig mehr. Helfen kann da nur eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung. Sie zahlt im Fall der Fälle eine Rente, die Monat für Monat zumindest die nötigsten Kosten deckt. Wer eine solche Zusatzversicherung abschließen will, sollte bei der Auswahl verschiedener Angebote genau auf die Vertragsbedingungen achten. Wer dabei nicht aufpasst, riskiert eine vernünftige Vorsorge im Krankheitsfall. Wichtig ist vor allem, dass die Versicherung nicht erst bei hundertprozentiger Berufsunfähigkeit zahlt. Denn komplett berufsunfähig sind Betroffene in den seltensten Fällen und riskieren dann saftige Abzüge von der vereinbarten Rente. Am wichtigsten aber ist vor allem für Berufsanfänger die so genannte Verweisungsklausel in den Verträgen. Diese Klausel erlaubt es den Versicherern, die berufsunfähigen Kunden auf einen anderen Beruf zu verweisen, den sie ja alternativ ausüben könnten. Der Haken an der Sache: Der vorgeschlagene Beruf muss zwar die Ausbildung und die bisherige Lebensstellung berücksichtigen, aber zum einen lässt die noch kurze Karriere bei Einsteigern viele Möglichkeiten zur Verweisung und zum anderen verweisen die Gesellschaften nur abstrakt, und das bedeutet, eine konkrete Stelle müssen sie dem Versicherer nicht anbieten.


    Die Unfallversicherung
    Eine private Unfallversicherung ist auf jeden Fall eine Alternative, wenn keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden kann, denn dann ist wenigstens bei einem Unfall das Risiko der Berufsunfähigkeit versichert. Wer jedoch eine Berufsunfähigkeitspolice abschließen kann, ist damit besser aufgehoben, denn sie leistet in allen Fällen der Berufsunfähigkeit und damit auch bei Krankheiten, die von der Unfallpolice nicht gedeckt sind. Wer auf den privaten Unfallschutz aus Kostengründen verzichten möchte, sollte allerdings wissen, dass die gesetzliche Unfallversicherung keinesfalls ausreichend ist bei Unfällen. Sie bietet nur während der Arbeitszeit Schutz, aber in der Freizeit -und hier passieren die meisten Unfälle - besteht kein Schutz. Den wiederum bietet nur eine private Police.


    Die Haftpflichtversicherung
    "Spätestens mit dem Einstieg in den Job muss eine eigene Haftpflichtpolice abgeschlossen werden - und ohne die wird das Leben zu einem Lotteriespiel", mahnt Hans Dieter Meyer, Geschäftsführer beim Bund der Versicherten (BdV). Denn wer schuldhaft oder fahrlässig einen Schaden verursacht, sieht sich eventuell Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe ausgesetzt - ein Leben lang. Dagegen schützen die Haftpflichtpolicen, die schon ab rund 50 Euro jährlich zu haben ist. Auch im täglichen Berufsleben ist eine solche Police übrigens sehr sinnvoll, denn wer im Job einen Schaden verursacht, zahlt natürlich auch Schadensersatz, den dann die Versicherung übernehmen würde. Wichtig auch: Die Haftpflichtpolice ist zugleich auch eine Art Rechtsschutzversicherung, denn bei unberechtigten Ansprüchen übernimmt sie auch die Kosten für eventuelle Gerichtsverfahren.


    Die Rechtsschutzversicherung
    Vor dem Abschluss einer Rechtsschutzpolice ist es gut zu wissen, dass bei arbeitsgerichtlichen Verfahren die Kosten immer geteilt werden - anders als bei normalen Verfahren zahlt also nicht der Unterlegene die ganzen Kosten. Eine Rechtsschutzversicherung kann also für Arbeitnehmer Sinn machen, allerdings sind die von den Versicherungsgesellschaften angebotenen Policen in der Regel zu teuer und viele potentielle Rechtschutzkunden denken nicht daran, dass sie zum Beispiel über die Gewerkschaft rechtschutzversichert sind. Wer trotzdem eine Rechtschutzpolice bei "seiner" Versicherung abschließen will, der sollte genau auf den Vertragsinhalt und die versicherten Risiken achten. Denn wer neben dem Rechtschutz für den Job Prozesse im Erbrecht, bei Scheidungen oder beim Bauen versichern möchte, der bekommt bei vielen Versicherern eine Police nur gegen saftige Aufpreise.


    Vorsorgeversicherungen fürīs Alter
    Die staatliche Rente ist alles andere als sicher - das haben mittlerweile alle begriffen, auch die Versicherer und versuchen vor allem jungen Arbeitnehmern die Vorsorge für das Alter zu verkaufen mit Kapitallebens- oder Rentenversicherungen. Das kann in bestimmten Konstellationen auch sinnvoll sein - etwa, wenn der Sparerfreibetrag schon aufgebraucht ist. Gerade bei jüngeren Arbeitnehmern unter 40 treffen die Argumente der Versicherungsvertreter allerdings selten zu und die Nachteile der Policen werden gerne verschwiegen. Die lange Laufzeit, die im Vergleich zu anderen Sparformen eher magere Rendite und die mangelnde Flexibilität sollten allerdings in die Überlegungen mit einbezogen werden, bevor der Vertrag unterschrieben wird.


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