Put/Call-Ratio


Put/Call-Ratio Dax Optionen


Put/Call-Ratio Euro-Bund Optionen


Put/Call-Ratio Euro Stoxx 50 Optionen



Strategie-Hinweise:
Put/Call-Ratio Berechnung: Anzahl der Puts dividiert durch die Anzahl der Calls (am Markt). Liegt das Put/Call-Ratio über 1, werden mehr Puts als Calls gekauft. Die Markteinschätzung ist negativ, weil die Zahl der Pessimisten überwiegt. Eine positive Markteinschätzung ist vorhanden, wenn das Put/Call-Ratio unter 1 liegt (weil es mehr Optimisten gibt). Soweit die Theorie. Tatsächlich ist das Put/Call-Ratio kein einfacher und sicherer Indikator, der jederzeit die bevorstehende Richtung anzeigt. Es trifft nicht zu, daß positive Markteinschätzungen (Put/Call-Ratio kleiner als 1) automatisch steigende Kurse folgen lassen. Das Put/Call-Ratio ist ein Stimmungsindikator. Es kann Aussagen zur aktuellen Marktverfassung machen - mehr nicht. Börsenpsychologie spielt in dem Zusammenhang eine besondere Rolle. Die Mehrheit aller Marktteilnehmer liegt regelmäßig falsch. So sollte das Put/Call-Ratio interpretiert werden. Wenn alle Investoren nur noch kaufen wollen, ist die Wende nach unten nahe. Umgekehrt funktioniert es ebenfalls: Setzt die große Mehrzahl der Marktteilnehmer auf fallende Kurse, ist die Stimmung am Tiefpunkt angekommen und es geht bald wieder aufwärts. Das Put/Call-Ratio ist ein Instrument, mit dem Börsianer herausfinden können, in welchem Stadium der Markt sich gerade befindet.



Put/Call-Ratio:
Größe, die das Verhältnis des Volumen der gehandelten Verkaufs- (Puts) zum Volumen der gehandelten Kaufoptionen (Calls) in einem Optionsmarkt darstellt. Allgemein gilt, daß die Entwicklung der Put-Call Ratio und die der Marktentwicklung für das Basisobjekt in negativer Korrelation zueinander gesehen werden. Demnach wird im Regelfall unterstellt, daß eine steigende Put-Call Ratio auf eine erwartete negative Markteinschätzung (sinkende Kurse im Markt für das Basisobjekt) durch die Investoren hindeutet. Eine sinkende Put-Call Ratio wird allgemein als Indikation für den umgekehrten Tatbestand im Markt für das Underlying angesehen.



Put-Option:
Nennt man eine Verkaufsoption bzw. den dieser zugrundeliegenden Vertrag, durch den der Käufer der Option das Recht erwirbt, einen bestimmten Bezugswert (z. B. eine Aktie, eine Unze Feingold, o. ä.) innerhalb eines festgelegten Zeitraums zum vereinbarten Preis (Basispreis) zu verkaufen. Der Kontrahent dieses Vertrages wird Stillhalter (in Geld) genannt, weil er bis zum Ablauf des Zeitraums für die Ausübung der Option (Verfalltermin) die vereinbarte Kaufsumme jederzeit zur Verfügung haben muß. Dafür erhält er vom Erwerber des put eine Prämie, die zumeist über dem Ertrag vergleichbarer Anlagen am Kapitalmarkt liegt. Der Käufer eines put rechnet mit fallenden Kursen und profitiert daran durch die Option überproportional. Ist er bereits im Besitz der entsprechenden Bezugswerte, kann er sie auf diese Weise gegen Verluste absichern. Bei tatsächlich gefallenen Kursen hat er dann im wesentlichen zwei Alternativen: Er kann die Option mit Gewinn verkaufen und damit den eingetretenen Kursverlust auf den Bezugswert wahrscheinlich ungefähr ausgleichen; er kann den Bezugswert verkaufen und mit dem put auf einen weiteren Kursverfall spekulieren. Der Verkäufer eines put erwartet dagegen steigende oder zumindest stagnierende Kurse; in diesem Fall wird sein Kontrahent die Option kaum ausüben, so daß er die vereinnahmte Optionsprämie als Gewinn verbuchen kann. Da dieser Stillhalter (in Geld) aber die Papiere auch abnehmen muß, wenn sie wider Erwarten massive Kursverluste verzeichnen, ist sein Risiko ganz erheblich. Gegensatz: Call-Option



Call-Option:
Eine Kaufoption bzw. den dieser zugrundeliegender Vertrag, durch den der Käufer der Option das Recht erwirbt, einen bestimmten Bezugswert (z. B. eine Aktie, eine Unze Feingold o. ä.) innerhalb eines festgelegten Zeitraums zum vereinbarten Preis (Basispreis) zu erwerben. Der Kontrahent dieses Vertrages wird Stillhalter (in Stücken) genannt, weil er bis zum Ablauf des Zeitraums für die Ausübung der Option (Verfalltermin) den Bezugswert jederzeit liefern können muß, also etwa in seinem Depot befindliche, veroptionierte Wertpapiere nicht veräußern darf. Dafür erhält er vom Erwerber des call eine Prämie, die zumeist über dem Ertrag vergleichbarer Anlagen am Kapitalmarkt liegt. Der Käufer eines call rechnet mit steigenden Kursen und profitiert daran überproportional. Er verkauft dann entweder seine Option an einen Dritten oder übt sie bis zum Verfalltermin aus. Sein Risiko ist auf seinen Einsatz, die Prämie, begrenzt. Der Verkäufer rechnet dagegen mit eher gleichbleibenden oder geringfügig fallenden Kursen. Gegensatz: Put-Option



Optionsscheine - der Kick für Ihr Depot
Optionsscheine - oder auch "warrants" genannt - sind Wertpapiere, die ein Recht, nicht aber die Verpflichtung verbriefen, eine bestimmte Menge eines Basiswertes innerhalb einer festgelegten Laufzeit zu kaufen (Call-Optionsscheine) oder zu verkaufen (Put-Optionsscheine). Optionsscheine sind demnach verbriefte Optionen, die an der Börse notiert werden.

Optionsscheine besitzen ganz bestimmte Ausstattungsmerkmale, die maßgeblichen Einfluss auf das Chance-/ Risikoprofil haben. Die wichtigsten Merkmale, die auch aus den jeweiligen Optionsscheinbedingungen ersichtlich sind, stellen sich wie folgt dar:


Basiswert/Underlying
Die Wertentwicklung eines Optionsscheins hängt primär von der Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswertes (Underlying) ab. Daher ist es für jeden potenziellen Investor unverzichtbar, sich zunächst eine klare Marktmeinung über den zugrundeliegenden Basiswert zu bilden.

Typische Basiswerte von Optionsscheinen sind Indizes, Aktien, Aktienkörbe (Baskets), Devisen, Zinsinstrumente oder auch Waren. Werden Basispreis und Basiswert nicht in derselben Währung notiert, dann spielt neben der Kursentwicklung des Basiswertes selbst zusätzlich auch noch die Kursentwicklung der zugrundeliegenden Währung eine Rolle.


Basispreis (Strike-Price oder Exercise-Price)
Die Höhe des Basispreises (Exercise Price) ist der in den Optionsscheinbedingungen festgelegte Preis, zu dem der Optionsscheininhaber den Basiswert erwerben oder veräußern kann. Dabei ist ein Optionsschein als um so riskanter einzustufen, je weiter der aktuelle Preis des Basiswertes vom Basispreis entfernt ist. Je nachdem, ob der aktuelle Kurs des Basiswertes über, unter oder gleich dem Basispreis notiert, wird von einem Optionsschein, der im Geld (in the money), aus dem Geld (out of the money) oder am Geld (at the money) ist, gesprochen.


Geldkurs
Der Geldkurs ist der Kurs, zu dem der Optionsschein von der emittierenden Bank selbst oder von dem Skontroführer der Börse angekauft wird.


Briefkurs
Der Briefkurs ist der Kurs, zu dem der Optionsschein von der emittierenden Bank selbst oder von dem Skontroführer der Börse verkauft wird.


Laufzeit und Optionsfrist
Die Laufzeit eines Optionsscheins umfasst den verbleibenden Zeitraum bis zum Verfalltag, an dem das Optionsrecht letztmals ausgeübt werden kann. Danach erlischt das Optionsrecht und der Optionsschein verfällt. Hiermit wird deutlich, dass der Optionsschein nur eine begrenzte "Lebensdauer" aufweist. Von der Laufzeit ist die eigentliche Optionsfrist zu unterscheiden. Die Optionsfrist gibt den Zeitraum bzw. den Termin an, innerhalb dessen bzw. zu dem das Optionsrecht ausgeübt werden kann. In Bezug auf den Ausübungszeitpunkt werden Optionsscheine europäischen und amerikanischen Typs voneinander unterschieden.


Ausübungsmöglichkeiten amerikanischer und europäischer Typ
Bei Optionsscheinen des sog. amerikanischen Typs kann das Optionsrecht an jedem Bank- und Börsenarbeitstag während der Laufzeit des Optionsscheins ausgeübt werden. Bei Optionsscheinen europäischen Typs ist die Ausübung des Optionsrechts nur am Ende der Laufzeit möglich. Teilweise ist in den Optionsscheinbedingungen auch vorgesehen, dass die Ausübung nur innerhalb bestimmter Zeiträume während der Laufzeit möglich ist.
Der amerikanische Typ ist heute der am meisten anzutreffende Optionsscheintypus.



Ausübungsarten: automatische Ausübung oder durch schriftliche Erklärung
In den Optionsscheinbedingungen ist geregelt, ob eine automatische Ausübung des Optionsrechts vorgesehen ist, oder ob die Ausübung des Optionsrechts einer schriftlichen Erklärung bedarf.


Optionsverhältnis
Das Optionsverhältnis (Bezugsverhältnis) ist der festgelegte Betrag bzw. die Anzahl der Basiswerte, die pro Optionsschein bezogen oder veräußert werden können. Ein Optionsverhältnis von z.B. 5:1 besagt, dass fünf Optionsscheine zum Bezug einer Aktie erforderlich sind. Hingegen bedeutet umgekehrt ein Optionsverhältnis von 1:2, dass pro Optionsschein zwei Aktien bezogen werden können. Das Optionsverhältnis bleibt in der Regel während der Optionslaufzeit konstant. Ausnahmen können Aktienoptionsscheine bilden, wenn das Optionsverhältnis bei Kapitalmaßnahmen des zugrundeliegenden Unternehmens (wie z.B. Kapitalerhöhung, Kapitalherabsetzung oder Umstellung des Nennwertes der Aktie) entsprechend angepasst wird, um den Optionsscheininhaber nicht zu benachteiligen.

Das Bezugsverhältnis von Zins- und Währungs-Optionsscheinen gibt den in den Optionsscheinbedingungen vertraglich festgelegten Betrag eines Basiswertes an, der dem Optionsschein zugrunde liegt. Bei Währungsoptionsscheinen ist dies der Devisenbetrag, bei Zinsoptionsscheinen der Nennbetrag. Mit steigendem Optionsverhältnis nimmt naturgemäß der Preis des Optionsscheins ab. Um ihre Optionsscheine optisch billig erscheinen zu lassen und um hohe Spreads durchsetzen zu können, sind deshalb viele Emissionshäuser bewusst dazu übergegangen, hohe Optionsverhältnisse zu wählen. Um Optionsscheine mit unterschiedlichen Optionsverhältnissen miteinander vergleichen zu können, ist es daher sinnvoll, den Optionsscheinpreis mit dem Optionsverhältnis zu multiplizieren, um so einen standardisierten Optionsscheinpreis zu erhalten.


Call-Optionsschein
Der Kaufoptionsschein (Call) verbrieft ein Kaufoptionsrecht, welches den Inhaber dazu berechtigt, den zugrundeliegenden Basiswert zu einem im voraus festgelegten Basispreis zu erwerben oder vom Emittenten die Auszahlung der positiven Differenz zwischen aktuellem Kurs und Basispreis zu verlangen. Folgende Abbildung zeigt das Gewinn-/Verlustdiagramm eines Calls. Daraus wird ersichtlich, dass der Gewinn eines Calls bei steigenden Kursen theoretisch unbegrenzt ist; bei fallenden Kursen ist hingegen der Verlust auf die gezahlte Prämie begrenzt.

Call-Optionsschein


Put-Optionsschein
Der Verkaufsoptionsschein (Put) verbrieft als Gegenposition zum Call ein Verkaufsoptionsrecht, das den Inhaber dazu berechtigt, dem Emittenten den in den Optionsscheinbedingungen festgelegten Basiswert zu dem im voraus festgelegten Basispreis anzudienen oder die positive Differenz zwischen Basispreis und aktuellem Kurs ausgezahlt zu bekommen. Beim Put ist der Gewinn, anders als beim Call, begrenzt, und zwar maximal auf einen Betrag in Höhe des Basispreises abzüglich der Optionsprämie. Dieser begrenzte Gewinn resultiert daher, dass der Preis des Basiswertes nicht unter Null sinken kann. Der maximale Verlust ist wie beim Call auf die gezahlte Prämie begrenzt. Die folgende Abbildung veranschaulicht diesen Zusammenhang nochmals grafisch.

Put-Optionsschein


Zusammenfassung
Abschließend fasst die folgende Tabelle die mit Optionsscheingeschäften für Calls und Puts verbundenen Rechte und Pflichten, sowie die Gewinn- und Verlustmöglichkeiten nochmals zusammen.

Zusammenfassung


Barausgleich versus physische Lieferung
Der Inhaber eines Optionsscheins ist je nach Optionsscheinbedingungen dazu berechtigt, vom Emittenten einen Barausgleich oder die physische Lieferung des zugrundeliegenden Basiswertes gegen Zahlung des Basispreises zu verlangen. Bei den meisten Neuemissionen von Covered Warrants wird die physische Lieferung des Underlyings ausgeschlossen und stattdessen von vornherein ein Barausgleich fixiert (d.h. die Zahlung des Differenzbetrages zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswertes am Ausübungstag und dem Basispreis). Damit werden die mit der physischen Lieferung für den Investor verbundenen Transaktionskosten vermieden. Klassische Aktienoptionsscheine hingegen berechtigen den Optionsscheininhaber stets zum Erwerb von Aktien des emittierenden Unternehmens.

Aufgrund der Anhebung der Spekulationsfrist bei Gewinnen aus Wertpapieren von 6 auf 12 Monate sind einige Emittenten dazu übergegangen dem Optionsscheininhaber ein Wahlrecht zum Barausgleich oder zum Bezug des Basiswertes einzuräumen.


Börslicher Handel von Optionsscheinen im Marktsegment EUWAX
Der börsliche Optionsscheinhandel im Marktsegment EUWAXder Boerse Stuttgart bietet dem Anleger wichtige Kontrolllinstanzen und Qualitätsregelungen. Das elektronische Limit-Kontroll-System überwacht bei Eingang der Order und dann fortlaufend die Limite der Optionsschein-Orders des Kunden auf Ausführbarkeit gegenüber den handelbaren Quotes der Market-Maker. Mindestens ein Market-Maker für jede Optionsschein, eine definierte Handelszeit für jeden Optionsschein sowie eine festgelegte maximal mögliche Spanne zwischen An- und Verkaufskurs und der darauf minimal handelbaren Stückzahl des Emittenten das sind die Säulen der EUWAX-Regeln. Ein weiteres Merkmal ist das sogenannte Best-Price-Prinzip. Das heißt: Der Kurs wird immer innerhalb oder an der An- und Verkaufsspanne des Emittenten festgestellt und somit nie schlechter als im Direkthandel. Das Best-Size-Prinzip steht für fortlaufend vom Emittenten vorgegebene, kleinste Stückzahlen. Die Handelsüberwachungsstelle (Hüst) der Börse Stuttgart übernimmt die Marktaufsicht und dient als Anlaufstelle bei Beschwerden. Zudem bietet die EUWAX ein Call-Center, eine Informationsstelle für Kursauskünfte sowie ein Internetangebot, das von kostenlosen Realtime-Kursen über Stammdatenabfrage bis hin zur Abrufmöglichkeit von historischen Emittentenkursen reicht.



Optionsschein - Typen


Index-Optionsscheine
Index-Optionsscheine haben sich als das beliebteste Anlageinstrument unter den Optionsscheinen herausgebildet. Mit Index-Optionsscheinen hat der Anleger die Möglichkeit das eingesetzte Kapital breit zu streuen und vor allem transparent anzulegen. Index-Optionsscheine werden mittlerweile auf alle gängigen Indizes und Subindizes emittiert.


Future-Optionsscheine
Mit diesen Optionsscheinen besitzt der Anleger die Möglichkeit mit einem geringen Kapitaleinsatz direkt an der Kursentwicklung des zugrunde liegenden Futures zu partizipieren. Der Vorteil bei diesem Produkt gegenüber einem direkten Engagement in Futures ist dass die Bank keine Sicherheiten sogenannte Margins verlangt.

Ebenfalls besteht für den Investor keine Nachschusspflicht und der Verlust ist auf die Prämie begrenzt. Gängige Basiswerte sind z.B. der Bund-Future oder auch der Brent-Oil-Future.


Aktien-Optionsscheine
Aktien-Optionsscheine stehen in der Beliebtheitsskala gleich hinter den Index-Optionsscheinen. Mit Aktien-Optionsscheinen hat man die Möglichkeit je nach Bezugsverhältnis in einen Bruchteil der zugrunde gelegten Aktie zu investieren. Der Vorteil gegenüber einem direkten Investment in die Einzelaktie ist, das man mit einem geringeren Kapitaleinsatz von der Entwicklung der jeweiligen Aktie partizipieren kann.


Aktienbasket-Optionsscheine
Der Begriff Basket stammt aus dem Englischen und beschreibt hier einen Aktienkorb. Merkmal dieses Optionsscheintyps ist die Abbildung von Unternehmen- oder Unternehmensgruppen, die in einem bestimmten Zusammenhang zueinander stehen. So werden z.B. in einem Automobil - Basket verschiedene Aktientitel von Automobilherstellern zusammengefasst. Der Anleger kann mit einem geringen Kapitaleinsatz an der Entwicklung des gesamten Korbes partizipieren.


Zins-Optionsscheine
Mit diesem Anlageinstrument wird es dem Investor ermöglicht auf mögliche Martkzinsveränderungen zu reagieren. Doch nicht nur eine Zinssenkung oder erhöhung der Notenbanken sorgt hier für eine Reaktion des Optionsscheinpreises, sondern auch eine Veränderung des Kapitalflusses vom Aktien- in den Rentenmarkt oder umgekehrt sorgt für eine Veränderung des allgemeinen Marktzinses und somit für eine Veränderung des Optionsscheinpreises.


Waren-Optionsscheine
Mit Waren-Optionsscheinen hat der Anleger die Möglichkeit von steigenden als auch fallenden Kursen verschiedenster Waren wie z.B. Gold, Silber oder Öl zu profitieren. Damit werden kostengünstige und transparente Investitionen in schwer zugängliche Märkte angeboten. Der Unterschied zu einem Direktinvestment in diese Produkte besteht darin, dass man mit einem deutlich reduzierten Kapitaleinsatz an den Wertentwicklungen der Güter partizipiert.


Währungs-Optionsscheine
Währungs-Optionsscheine sind für den Anleger in zweierlei Hinsicht interessant. Dieses Produkt eignet sich zum einen für Anleger die in ausländische Aktientitel investieren und das Depot gegen Währungsturbulenzen absichern wollen. Zum anderen ermöglicht es dem spekulativen Investor von den Bewegungen verschiedener Währungen zu partizipieren.



Stop-Loss-Orders, bzw. Stop-Buy-Orders

werden zumeist nur dann ausgelöst, wenn nach Erreichen des Stop-Limits eine Preisfeststellung mit einem entsprechenden Wertpapierumsatz vorgenommen wird. Dies kann dazu führen, dass die Stop-Order erst zu einem Zeitpunkt ausgelöst wird, zu dem bereits eine erhebliche Bewegung des Marktes erfolgt ist, d.h. das vom Anleger gesetzte Stop-Limit weit überschritten ist.


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