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Optionsscheine


 

Differenzierung Option/Optionsscheine: 

Optionsscheine werden als Wertpapiere an den Börsen, Optionen an den Terminbörsen wie der EUREX gehandelt.

Optionsschein: 

Optionsscheine werden von Banken (Emittent) herausgegeben (emittiert) und zum Kauf angeboten. Dem Optionsschein liegt ein Basiswert (Aktie, Index...) zugrunde auf den sich der Schein bezieht.

Der Käufer (Inhaber) besitzt dann das verbriefte Recht, während einer bestimmten Laufzeit oder am Ende dieser, die erworbenen Optionsscheine gegen den zugrundeliegenden Basiswert in einem beim Kauf des Optionsscheins festgelegten Bezugsverhältnis einzutauschen und zwar zu einem ebenfalls beim Kauf des Optionsscheins festgelegten Preis (Basis oder Basispreis). 

Sollte der Optionsschein bei einem eventuell vorgenommenen Tausch (festgelegte Zahl von Optionsscheinen gegen einen Basiswert) einen geringeren Wert (im Verhältnis zum Basiswert) aufweisen ist ein Tausch trotzdem möglich. Die entstehende Differenz muss aber ausgeglichen werden durch eine zusätzliche Zahlung. Das Recht den Optionsschein gegen einen Basiswert einzutauschen wird in der Praxis fast nie ausgeübt. Ziel ist es eher den Schein bestmöglich wieder an die Bank zu verkaufen.

Gedanke:  

Immer wenn Optionsscheine gekauft werden, kauft, bzw. verkauft die Bank (je nach Optionsscheinart CALL/PUT) in entsprechender Menge (abhängig vom Bezugsverhältnis) den Basiswert um die Optionsscheine abzusichern. Die Bank macht also niemals Verlust, weil sie die eventuell entstehenden Verluste durch die ausgegebenen Optionsscheine - weil sie im Wert steigen - mit dem Basiswert selbst kompensiert.

 Achtung:  

Der Kurs des Optionsscheines kommt nicht durch Angebot und Nachfrage zustande,sondern basiert auf einer komplexen Berechnung. Egal wie viele Optionsscheine gekauft werden, der Kurs bleibt solange derselbe, solange der Basiswert sich nicht verändert und sich auch sonst nichts durch verschiedene rechnerische Größen (Kennzahlen) ergibt.

Die  wichtigsten Kennzahlen im Überblick: 

Innere Wert/Zeitwert:  

Ein Optionsschein besteht grundsätzlich nur aus diesen beiden Werten. Der daraus ermittelte Kurs wird aber noch durch verschiedene Kennzahlen korrigiert. Einen Inneren Wert erhält der Optionsschein immer dann, wenn der festgelegte Basispreis durch den Basiswert überschritten wird. Solange der Basiswert den festgelegten Basispreis nicht überschritten hat, ist der innere Wert gleich Null. Um so weiter der Basispreis durch  den Basiswert überschritten wurde, um so größer wird der innere Wert. Der Zeitwert ist bei der Emission am größten und nimmt im Laufe der Restlaufzeit ab (siehe auch Theta).

Also: Einer der beiden Werte muss zwangsläufig vorhanden  (mindestens der Zeitwert) oder erreichbar (also der innere Wert) sein, sonst läuft man Gefahr, dass der Schein wertlos verfällt.  

Theta:   

Gibt den Zeitwertverlust des Optionsscheines in einer bestimmten Zeit (Tag, Woche, Monat) an (meistens in %). 

Aufgeld:

Gibt an, um wie viel teurer  der Optionsschein (unter Beachtung des Bezugsverhältnisses) gegenüber dem  Basiswertes ist. (Beachte die Kennzahl jährliches Aufgeld in %, sollte möglichst gering sein.) 

Hebel:

Ist als Kennzahl so nicht verwendbar! (s. Kennzahl Omega) 

Delta:

Gibt die Wahrscheinlichkeit der Ausübung des Optionsscheins in % an. Also die Chance die Optionsscheine  ohne Verlust gegen den Basiswert einzutauschen. (Das Delta sollte bei mindestens 30 % liegen; à um so näher der Basiswert am Basispreis oder auch darüber ist, um so größer fällt das Delta aus) 

Omega:

Diese Kennzahl liefert den effektiven Hebel resultierend aus dem Produkt

                    Hebel*Delta (Ausübungswahrscheinlichkeit) !

 Der effektive Hebel gibt an, um wie viel Prozent der Optionsschein steigt/fällt, wenn der Basiswert um 1 %  steigt/fällt.

Implizite Volatilität:

Gibt die zukünftige Schwankungsfreudigkeit des Basiswertes an. Je größer die Implizite Volatilität also die Schwankungsfreudigkeit eines Basiswertes ist, um so teurer wird der Optionsschein! Es ist darauf zu achten, dass die Volatilität so gering wie möglich ist. Kauft man z.B. einen Optionsschein auf einen Basiswert, weil dieser gerade kurstechnisch eingebrochen ist, um so von einer Erholung des Basiswertes überproportional zu profitieren, dann liegt man damit völlig falsch! ! ! ! ! !
Da infolge des Kurseinbruchs die Schwankungsfreudigkeit (implizite Volatilität) enorm zugenommen hat, ist der 
Optionsschein zu diesem Zeitpunkt maßlos überteuert. Steigt der Kurs des Basiswertes wieder langsam an, dann ist die implizite Volatilität rückläufig und der Schein verliert an Wert. So kann es passieren, dass obwohl der Basiswert steigt, der Optionsschein sich nicht bewegt oder sogar an Wert verliert.




Strategie-Hinweise:
Put/Call-Ratio Berechnung: Anzahl der Puts dividiert durch die Anzahl der Calls (am Markt). Liegt das Put/Call-Ratio über 1, werden mehr Puts als Calls gekauft. Die Markteinschätzung ist negativ, weil die Zahl der Pessimisten überwiegt. Eine positive Markteinschätzung ist vorhanden, wenn das Put/Call-Ratio unter 1 liegt (weil es mehr Optimisten gibt). Soweit die Theorie. Tatsächlich ist das Put/Call-Ratio kein einfacher und sicherer Indikator, der jederzeit die bevorstehende Richtung anzeigt. Es trifft nicht zu, daß positive Markteinschätzungen (Put/Call-Ratio kleiner als 1) automatisch steigende Kurse folgen lassen. Das Put/Call-Ratio ist ein Stimmungsindikator. Es kann Aussagen zur aktuellen Marktverfassung machen - mehr nicht. Börsenpsychologie spielt in dem Zusammenhang eine besondere Rolle. Die Mehrheit aller Marktteilnehmer liegt regelmäßig falsch. So sollte das Put/Call-Ratio interpretiert werden. Wenn alle Investoren nur noch kaufen wollen, ist die Wende nach unten nahe. Umgekehrt funktioniert es ebenfalls: Setzt die große Mehrzahl der Marktteilnehmer auf fallende Kurse, ist die Stimmung am Tiefpunkt angekommen und es geht bald wieder aufwärts. Das Put/Call-Ratio ist ein Instrument, mit dem Börsianer herausfinden können, in welchem Stadium der Markt sich gerade befindet.



Put/Call-Ratio:
Größe, die das Verhältnis des Volumen der gehandelten Verkaufs- (Puts) zum Volumen der gehandelten Kaufoptionen (Calls) in einem Optionsmarkt darstellt. Allgemein gilt, daß die Entwicklung der Put-Call Ratio und die der Marktentwicklung für das Basisobjekt in negativer Korrelation zueinander gesehen werden. Demnach wird im Regelfall unterstellt, daß eine steigende Put-Call Ratio auf eine erwartete negative Markteinschätzung (sinkende Kurse im Markt für das Basisobjekt) durch die Investoren hindeutet. Eine sinkende Put-Call Ratio wird allgemein als Indikation für den umgekehrten Tatbestand im Markt für das Underlying angesehen.



Put-Option:
Nennt man eine Verkaufsoption bzw. den dieser zugrundeliegenden Vertrag, durch den der Käufer der Option das Recht erwirbt, einen bestimmten Bezugswert (z. B. eine Aktie, eine Unze Feingold, o. ä.) innerhalb eines festgelegten Zeitraums zum vereinbarten Preis (Basispreis) zu verkaufen. Der Kontrahent dieses Vertrages wird Stillhalter (in Geld) genannt, weil er bis zum Ablauf des Zeitraums für die Ausübung der Option (Verfalltermin) die vereinbarte Kaufsumme jederzeit zur Verfügung haben muß. Dafür erhält er vom Erwerber des put eine Prämie, die zumeist über dem Ertrag vergleichbarer Anlagen am Kapitalmarkt liegt. Der Käufer eines put rechnet mit fallenden Kursen und profitiert daran durch die Option überproportional. Ist er bereits im Besitz der entsprechenden Bezugswerte, kann er sie auf diese Weise gegen Verluste absichern. Bei tatsächlich gefallenen Kursen hat er dann im wesentlichen zwei Alternativen: Er kann die Option mit Gewinn verkaufen und damit den eingetretenen Kursverlust auf den Bezugswert wahrscheinlich ungefähr ausgleichen; er kann den Bezugswert verkaufen und mit dem put auf einen weiteren Kursverfall spekulieren. Der Verkäufer eines put erwartet dagegen steigende oder zumindest stagnierende Kurse; in diesem Fall wird sein Kontrahent die Option kaum ausüben, so daß er die vereinnahmte Optionsprämie als Gewinn verbuchen kann. Da dieser Stillhalter (in Geld) aber die Papiere auch abnehmen muß, wenn sie wider Erwarten massive Kursverluste verzeichnen, ist sein Risiko ganz erheblich. Gegensatz: Call-Option



Call-Option:
Eine Kaufoption bzw. den dieser zugrundeliegender Vertrag, durch den der Käufer der Option das Recht erwirbt, einen bestimmten Bezugswert (z. B. eine Aktie, eine Unze Feingold o. ä.) innerhalb eines festgelegten Zeitraums zum vereinbarten Preis (Basispreis) zu erwerben. Der Kontrahent dieses Vertrages wird Stillhalter (in Stücken) genannt, weil er bis zum Ablauf des Zeitraums für die Ausübung der Option (Verfalltermin) den Bezugswert jederzeit liefern können muß, also etwa in seinem Depot befindliche, veroptionierte Wertpapiere nicht veräußern darf. Dafür erhält er vom Erwerber des call eine Prämie, die zumeist über dem Ertrag vergleichbarer Anlagen am Kapitalmarkt liegt. Der Käufer eines call rechnet mit steigenden Kursen und profitiert daran überproportional. Er verkauft dann entweder seine Option an einen Dritten oder übt sie bis zum Verfalltermin aus. Sein Risiko ist auf seinen Einsatz, die Prämie, begrenzt. Der Verkäufer rechnet dagegen mit eher gleichbleibenden oder geringfügig fallenden Kursen. Gegensatz: Put-Option



Optionsscheine - der Kick für Ihr Depot
Optionsscheine - oder auch "warrants" genannt - sind Wertpapiere, die ein Recht, nicht aber die Verpflichtung verbriefen, eine bestimmte Menge eines Basiswertes innerhalb einer festgelegten Laufzeit zu kaufen (Call-Optionsscheine) oder zu verkaufen (Put-Optionsscheine). Optionsscheine sind demnach verbriefte Optionen, die an der Börse notiert werden.

Optionsscheine besitzen ganz bestimmte Ausstattungsmerkmale, die maßgeblichen Einfluss auf das Chance-/ Risikoprofil haben. Die wichtigsten Merkmale, die auch aus den jeweiligen Optionsscheinbedingungen ersichtlich sind, stellen sich wie folgt dar:


Basiswert/Underlying
Die Wertentwicklung eines Optionsscheins hängt primär von der Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswertes (Underlying) ab. Daher ist es für jeden potenziellen Investor unverzichtbar, sich zunächst eine klare Marktmeinung über den zugrundeliegenden Basiswert zu bilden.

Typische Basiswerte von Optionsscheinen sind Indizes, Aktien, Aktienkörbe (Baskets), Devisen, Zinsinstrumente oder auch Waren. Werden Basispreis und Basiswert nicht in derselben Währung notiert, dann spielt neben der Kursentwicklung des Basiswertes selbst zusätzlich auch noch die Kursentwicklung der zugrundeliegenden Währung eine Rolle.


Basispreis (Strike-Price oder Exercise-Price)
Die Höhe des Basispreises (Exercise Price) ist der in den Optionsscheinbedingungen festgelegte Preis, zu dem der Optionsscheininhaber den Basiswert erwerben oder veräußern kann. Dabei ist ein Optionsschein als um so riskanter einzustufen, je weiter der aktuelle Preis des Basiswertes vom Basispreis entfernt ist. Je nachdem, ob der aktuelle Kurs des Basiswertes über, unter oder gleich dem Basispreis notiert, wird von einem Optionsschein, der im Geld (in the money), aus dem Geld (out of the money) oder am Geld (at the money) ist, gesprochen.


Geldkurs
Der Geldkurs ist der Kurs, zu dem der Optionsschein von der emittierenden Bank selbst oder von dem Skontroführer der Börse angekauft wird.


Briefkurs
Der Briefkurs ist der Kurs, zu dem der Optionsschein von der emittierenden Bank selbst oder von dem Skontroführer der Börse verkauft wird.


Laufzeit und Optionsfrist
Die Laufzeit eines Optionsscheins umfasst den verbleibenden Zeitraum bis zum Verfalltag, an dem das Optionsrecht letztmals ausgeübt werden kann. Danach erlischt das Optionsrecht und der Optionsschein verfällt. Hiermit wird deutlich, dass der Optionsschein nur eine begrenzte "Lebensdauer" aufweist. Von der Laufzeit ist die eigentliche Optionsfrist zu unterscheiden. Die Optionsfrist gibt den Zeitraum bzw. den Termin an, innerhalb dessen bzw. zu dem das Optionsrecht ausgeübt werden kann. In Bezug auf den Ausübungszeitpunkt werden Optionsscheine europäischen und amerikanischen Typs voneinander unterschieden.


Ausübungsmöglichkeiten amerikanischer und europäischer Typ
Bei Optionsscheinen des sog. amerikanischen Typs kann das Optionsrecht an jedem Bank- und Börsenarbeitstag während der Laufzeit des Optionsscheins ausgeübt werden. Bei Optionsscheinen europäischen Typs ist die Ausübung des Optionsrechts nur am Ende der Laufzeit möglich. Teilweise ist in den Optionsscheinbedingungen auch vorgesehen, dass die Ausübung nur innerhalb bestimmter Zeiträume während der Laufzeit möglich ist.
Der amerikanische Typ ist heute der am meisten anzutreffende Optionsscheintypus.



Ausübungsarten: automatische Ausübung oder durch schriftliche Erklärung
In den Optionsscheinbedingungen ist geregelt, ob eine automatische Ausübung des Optionsrechts vorgesehen ist, oder ob die Ausübung des Optionsrechts einer schriftlichen Erklärung bedarf.


Optionsverhältnis
Das Optionsverhältnis (Bezugsverhältnis) ist der festgelegte Betrag bzw. die Anzahl der Basiswerte, die pro Optionsschein bezogen oder veräußert werden können. Ein Optionsverhältnis von z.B. 5:1 besagt, dass fünf Optionsscheine zum Bezug einer Aktie erforderlich sind. Hingegen bedeutet umgekehrt ein Optionsverhältnis von 1:2, dass pro Optionsschein zwei Aktien bezogen werden können. Das Optionsverhältnis bleibt in der Regel während der Optionslaufzeit konstant. Ausnahmen können Aktienoptionsscheine bilden, wenn das Optionsverhältnis bei Kapitalmaßnahmen des zugrundeliegenden Unternehmens (wie z.B. Kapitalerhöhung, Kapitalherabsetzung oder Umstellung des Nennwertes der Aktie) entsprechend angepasst wird, um den Optionsscheininhaber nicht zu benachteiligen.

Das Bezugsverhältnis von Zins- und Währungs-Optionsscheinen gibt den in den Optionsscheinbedingungen vertraglich festgelegten Betrag eines Basiswertes an, der dem Optionsschein zugrunde liegt. Bei Währungsoptionsscheinen ist dies der Devisenbetrag, bei Zinsoptionsscheinen der Nennbetrag. Mit steigendem Optionsverhältnis nimmt naturgemäß der Preis des Optionsscheins ab. Um ihre Optionsscheine optisch billig erscheinen zu lassen und um hohe Spreads durchsetzen zu können, sind deshalb viele Emissionshäuser bewusst dazu übergegangen, hohe Optionsverhältnisse zu wählen. Um Optionsscheine mit unterschiedlichen Optionsverhältnissen miteinander vergleichen zu können, ist es daher sinnvoll, den Optionsscheinpreis mit dem Optionsverhältnis zu multiplizieren, um so einen standardisierten Optionsscheinpreis zu erhalten.


Call-Optionsschein
Der Kaufoptionsschein (Call) verbrieft ein Kaufoptionsrecht, welches den Inhaber dazu berechtigt, den zugrundeliegenden Basiswert zu einem im voraus festgelegten Basispreis zu erwerben oder vom Emittenten die Auszahlung der positiven Differenz zwischen aktuellem Kurs und Basispreis zu verlangen. Folgende Abbildung zeigt das Gewinn-/Verlustdiagramm eines Calls. Daraus wird ersichtlich, dass der Gewinn eines Calls bei steigenden Kursen theoretisch unbegrenzt ist; bei fallenden Kursen ist hingegen der Verlust auf die gezahlte Prämie begrenzt.

Call-Optionsschein


Put-Optionsschein
Der Verkaufsoptionsschein (Put) verbrieft als Gegenposition zum Call ein Verkaufsoptionsrecht, das den Inhaber dazu berechtigt, dem Emittenten den in den Optionsscheinbedingungen festgelegten Basiswert zu dem im voraus festgelegten Basispreis anzudienen oder die positive Differenz zwischen Basispreis und aktuellem Kurs ausgezahlt zu bekommen. Beim Put ist der Gewinn, anders als beim Call, begrenzt, und zwar maximal auf einen Betrag in Höhe des Basispreises abzüglich der Optionsprämie. Dieser begrenzte Gewinn resultiert daher, dass der Preis des Basiswertes nicht unter Null sinken kann. Der maximale Verlust ist wie beim Call auf die gezahlte Prämie begrenzt. Die folgende Abbildung veranschaulicht diesen Zusammenhang nochmals grafisch.

Put-Optionsschein


Zusammenfassung
Abschließend fasst die folgende Tabelle die mit Optionsscheingeschäften für Calls und Puts verbundenen Rechte und Pflichten, sowie die Gewinn- und Verlustmöglichkeiten nochmals zusammen.

Zusammenfassung


Barausgleich versus physische Lieferung
Der Inhaber eines Optionsscheins ist je nach Optionsscheinbedingungen dazu berechtigt, vom Emittenten einen Barausgleich oder die physische Lieferung des zugrundeliegenden Basiswertes gegen Zahlung des Basispreises zu verlangen. Bei den meisten Neuemissionen von Covered Warrants wird die physische Lieferung des Underlyings ausgeschlossen und stattdessen von vornherein ein Barausgleich fixiert (d.h. die Zahlung des Differenzbetrages zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswertes am Ausübungstag und dem Basispreis). Damit werden die mit der physischen Lieferung für den Investor verbundenen Transaktionskosten vermieden. Klassische Aktienoptionsscheine hingegen berechtigen den Optionsscheininhaber stets zum Erwerb von Aktien des emittierenden Unternehmens.

Aufgrund der Anhebung der Spekulationsfrist bei Gewinnen aus Wertpapieren von 6 auf 12 Monate sind einige Emittenten dazu übergegangen dem Optionsscheininhaber ein Wahlrecht zum Barausgleich oder zum Bezug des Basiswertes einzuräumen.


Börslicher Handel von Optionsscheinen im Marktsegment EUWAX
Der börsliche Optionsscheinhandel im Marktsegment EUWAXder Boerse Stuttgart bietet dem Anleger wichtige Kontrolllinstanzen und Qualitätsregelungen. Das elektronische Limit-Kontroll-System überwacht bei Eingang der Order und dann fortlaufend die Limite der Optionsschein-Orders des Kunden auf Ausführbarkeit gegenüber den handelbaren Quotes der Market-Maker. Mindestens ein Market-Maker für jede Optionsschein, eine definierte Handelszeit für jeden Optionsschein sowie eine festgelegte maximal mögliche Spanne zwischen An- und Verkaufskurs und der darauf minimal handelbaren Stückzahl des Emittenten das sind die Säulen der EUWAX-Regeln. Ein weiteres Merkmal ist das sogenannte Best-Price-Prinzip. Das heißt: Der Kurs wird immer innerhalb oder an der An- und Verkaufsspanne des Emittenten festgestellt und somit nie schlechter als im Direkthandel. Das Best-Size-Prinzip steht für fortlaufend vom Emittenten vorgegebene, kleinste Stückzahlen. Die Handelsüberwachungsstelle (Hüst) der Börse Stuttgart übernimmt die Marktaufsicht und dient als Anlaufstelle bei Beschwerden. Zudem bietet die EUWAX ein Call-Center, eine Informationsstelle für Kursauskünfte sowie ein Internetangebot, das von kostenlosen Realtime-Kursen über Stammdatenabfrage bis hin zur Abrufmöglichkeit von historischen Emittentenkursen reicht.



Optionsschein - Typen


Index-Optionsscheine
Index-Optionsscheine haben sich als das beliebteste Anlageinstrument unter den Optionsscheinen herausgebildet. Mit Index-Optionsscheinen hat der Anleger die Möglichkeit das eingesetzte Kapital breit zu streuen und vor allem transparent anzulegen. Index-Optionsscheine werden mittlerweile auf alle gängigen Indizes und Subindizes emittiert.


Future-Optionsscheine
Mit diesen Optionsscheinen besitzt der Anleger die Möglichkeit mit einem geringen Kapitaleinsatz direkt an der Kursentwicklung des zugrunde liegenden Futures zu partizipieren. Der Vorteil bei diesem Produkt gegenüber einem direkten Engagement in Futures ist dass die Bank keine Sicherheiten sogenannte Margins verlangt.

Ebenfalls besteht für den Investor keine Nachschusspflicht und der Verlust ist auf die Prämie begrenzt. Gängige Basiswerte sind z.B. der Bund-Future oder auch der Brent-Oil-Future.


Aktien-Optionsscheine
Aktien-Optionsscheine stehen in der Beliebtheitsskala gleich hinter den Index-Optionsscheinen. Mit Aktien-Optionsscheinen hat man die Möglichkeit je nach Bezugsverhältnis in einen Bruchteil der zugrunde gelegten Aktie zu investieren. Der Vorteil gegenüber einem direkten Investment in die Einzelaktie ist, das man mit einem geringeren Kapitaleinsatz von der Entwicklung der jeweiligen Aktie partizipieren kann.


Aktienbasket-Optionsscheine
Der Begriff Basket stammt aus dem Englischen und beschreibt hier einen Aktienkorb. Merkmal dieses Optionsscheintyps ist die Abbildung von Unternehmen- oder Unternehmensgruppen, die in einem bestimmten Zusammenhang zueinander stehen. So werden z.B. in einem Automobil - Basket verschiedene Aktientitel von Automobilherstellern zusammengefasst. Der Anleger kann mit einem geringen Kapitaleinsatz an der Entwicklung des gesamten Korbes partizipieren.


Zins-Optionsscheine
Mit diesem Anlageinstrument wird es dem Investor ermöglicht auf mögliche Martkzinsveränderungen zu reagieren. Doch nicht nur eine Zinssenkung oder erhöhung der Notenbanken sorgt hier für eine Reaktion des Optionsscheinpreises, sondern auch eine Veränderung des Kapitalflusses vom Aktien- in den Rentenmarkt oder umgekehrt sorgt für eine Veränderung des allgemeinen Marktzinses und somit für eine Veränderung des Optionsscheinpreises.


Waren-Optionsscheine
Mit Waren-Optionsscheinen hat der Anleger die Möglichkeit von steigenden als auch fallenden Kursen verschiedenster Waren wie z.B. Gold, Silber oder Öl zu profitieren. Damit werden kostengünstige und transparente Investitionen in schwer zugängliche Märkte angeboten. Der Unterschied zu einem Direktinvestment in diese Produkte besteht darin, dass man mit einem deutlich reduzierten Kapitaleinsatz an den Wertentwicklungen der Güter partizipiert.


Währungs-Optionsscheine
Währungs-Optionsscheine sind für den Anleger in zweierlei Hinsicht interessant. Dieses Produkt eignet sich zum einen für Anleger die in ausländische Aktientitel investieren und das Depot gegen Währungsturbulenzen absichern wollen. Zum anderen ermöglicht es dem spekulativen Investor von den Bewegungen verschiedener Währungen zu partizipieren.



Stop-Loss-Orders, bzw. Stop-Buy-Orders

werden zumeist nur dann ausgelöst, wenn nach Erreichen des Stop-Limits eine Preisfeststellung mit einem entsprechenden Wertpapierumsatz vorgenommen wird. Dies kann dazu führen, dass die Stop-Order erst zu einem Zeitpunkt ausgelöst wird, zu dem bereits eine erhebliche Bewegung des Marktes erfolgt ist, d.h. das vom Anleger gesetzte Stop-Limit weit überschritten ist.



Glossar


Absicherung
Die Absicherung eines Wertschriftendepots besteht darin, das Kursrisiko des Portfolios zu verringern. Dazu erwirbt der Investor eine Gegenposition, d.h. ein Wertpapier, das auf Kursschwankungen gegenteilig reagiert.

Aktie
Aktien sind Teilhaberpapiere an einer Unternehmung. Die Aktie verkörpert einen Anteil am Kapital der Gesellschaft. Kauft man eine Aktie, wird man Miteigentümer der Unternehmung. Die Aktie verleiht dem Inhaber Mitgliedschafts- und Vermögensrechte.

Aktienanleihe
Reverse Convertibles sind strukturierte Finanzprodukt, bei dem die Verzinsung einiges höher liegt, als eine vergleichbare Anleihe. Die Rückzahlung der Anlage hängt ab, wie hoch bei Verfall der Kurs des Basiswertes ist. Notiert der Kurs bei Verfall über dem Ausübungspreis, dann erhält der Anleger, neben der Verzinsung, 100% zurückbezahlt. Andernfalls erhält er eine Aktie.

Aktienindex
Ein Aktienindex ist ein Barometer, der die Entwicklung eines Aktienmarktes (oder eines Teilmarktes) repräsentativ widerspiegeln soll. Aktienindizes werden in Punkten angegeben und laufend aktualisiert.

Aktiensplit
Aktiengesellschaften haben die Möglichkeit, den Kurswert ihrer Aktien in einem bestimmten Verhältnis zu teilen. Damit erhöht die AG die Attraktivität ihrer Aktien am Markt, da sich der Kurs an der Börse ebenfalls dem Splitt entsprechend verringert. Der Gesammarktwert bleibt jedoch erhalten.

Am Geld
Der Kurs des Basiswerts entspricht dem Ausübungspreis.

Amerikanische Option
Option (Warrant), die jederzeit während der Laufzeit ausgeübt werden kann.

Antizyklisch
Von einem antizyklischen Verhalten spricht man, wenn man gegen den allgemeinen Trend agiert. Fallen die Kurse, kaufen die Börsianer, weil sie hoffen, dass sich der Trend bald umkehren wird und sie somit von der erneuten Wertsteigerung profitieren.

Arbitrage
Ursprünglich hiess Arbitrage die Ausnutzung von Preisdifferenzen für das gleiche Wertpapier auf verschiedenen Märkten. "Man kauft also den Reis dort, wo er billig ist, und verkauft ihn dort, wo er teuer ist".

Ask
Verkaufspreis des Wertpapiers aus Sicht des Emittenten / Market-Makers. Dieser Kurs wird verrechnet, wenn man Wertpapiere kauft.

At the money
Der Kurs des Basiswertes entspricht dem Ausübungspreis. Die Option ist "am Geld" und weist ein Delta von ca. 0.5 auf.

Aufgeld
Das Aufgeld drückt aus, um wieviel Prozent der Basiswert bis zur Fälligkeit des Optionsscheins/Warrant steigen (Call) bzw. fallen (Put) muss, damit der Investor keinen Verlust erleidet.

Aus Geld
Eine Option (Warrant) ist "aus dem Geld", wenn der Kurs des Basiswert beim Call niedriger, beim Put höher als der Ausübungspreis ist.

Ausgabepreis
Der Ausgabepreis entspricht dem Verkaufspreis des Emittenten eines Wertpapiers.


Ausübung
Unter der Ausübung versteht man den Eintausch eines Warrants gegen das entsprechende Wertpapier.

Ausübungspreis
Der Basispreis gibt den Kurs an, zu dem der Basiswert am Ende der Laufzeit (europäische Option) oder zu jedem Zeitpunkt während der Laufzeit (amerikanische Option) bezogen werden kann

Ausübungstag
Zeitpunkt, zu dem der Warrantinhaber (Optionsinhaber) sein Ausübungsrecht ausübt. Dies kann entweder während der Laufzeit sein (amerikanische Option) oder am Ende der Laufzeit (europäische Option).

Baisse
Mit Baisse meint man eine Börsenflaute bzw. fallende Kurse an der Börse.

Barausgleich
Bei einigen Warrants/Optionen ermächtigt der Anleger den Emittenten, anstatt der physischen Lieferung der Aktie einen Barausgleich zu vollziehen. Es wird also nur die positive Differenz zwischen aktuellem Aktienkurs und dem Ausübungspreis ausbezahlt. Bei Optionen/Warrants auf Indices ist der Barausgleich vorhanden.

Barrier-Optionen
Barrier-Optionen sind Produkte, bei denen das Optionsrecht aktiviert wird oder verfällt, wenn der Strike bestimmte vorher festgelegte Grenzen (Barriere) über- bzw. unterschreitet. Es gibt verschiedene Formen von Barrier-Optionen, nämlich Knock-in und Knock-out.

Basispreis
Die Höhe des Basispreises ist der in den Optionsbedingungen festgelegte Preis, zu dem der Warrantinhaber den Basiswert erwerben oder veräussern kann.

Basiswert
Der zugrunde liegende Gegenstand der Option (oder Future) wird als Basiswert bezeichnet. Dies können Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe, Zinsen etc. sein.

Basket
Korb von Anlagewerte, meist aus Aktien einer gemeinsamen Branche (Sektor) oder Region bestehend, der oft als Basiswert verwendet wird.

Bear
„Bear ist die übliche Bezeichnung für einen mit fallenden Kursen rechnenden, pessimistisch gestimmten Anleger. Der entsprechende Markt wird "bear market" genannt. Der Bär steht für fallende Kurse, weil er im Kampf mit seiner Pranke von oben nach unten schlägt.

Bedingte Kapitalerhöhung
Die Generalversammlung einer Aktiengesellschaft kann eine Erhöhung des Aktienkapitals beschliessen, die nur in dem Masse durchgeführt wird, wie die Aktionäre von ihrem Umtausch- oder Bezugsrecht Gebrauch machen.

Bermuda Optionen
Sie sind ein "Zwitter" von amerikanischen und europäischen Optionen. Sie können nur zu ausgewählten Zeitpunkten oder über ausgewählte Zeitperioden ausgeübt werden.

Bestens-Auftrag
Ein „Bestens-Auftrag“ ist ein Börsenauftrag zum Kauf / Verkauf eines Wertpapiers eines Anlegers. Ein Bestens-Auftrag wird zum „besten“ Kurs ausgeführt. Der Kurs ist also weder zum voraus festgelegt noch garantiert. Bestens-Aufträge werden ausgeführt, bevor andere Aufträge berücksichtigt werden.

Beta-Faktor
Der Beta-Faktor misst die Preisschwankungen einer Aktie bzw. eines Aktienportfolios gegenüber dem Aktienindex. Er drückt die Empfindlichkeit gegenüber Schwankungen des Gesamtmarkts aus.

Bezugsrecht
Wenn eine Unternehmung ihr Aktienkapital erhöht, indem sie neue Aktien herausgibt, wird sie diese den bisherigen Aktionären zu einem festen Kurs und in einem bestimmten Verhältnis zu ihrem Aktienbesitz anbieten.

Bezugsverhältnis
Das Bezugsverhältnis ist die Anzahl Optionen/Warrants, die benötigt werden, um den Basiswert zu kaufen / verkaufen.

Bid
Der Ankaufspreis des Warrants aus der Sicht des Market-Makers. Diesen Kurs erhält der Anleger beim Verkauf eines Warrants.

Binary Options
Binary Options werden auch Digitaloptionen genannt, da ihre Ausübung binär bzw. digital erfolgt. Die Ausübung ist wie bei Standardoptionen an die Höhe des Aktienkurses gebunden. Die Höhe der bei Ausübung anfallenden Zahlung ist jedoch vom Kurs des Basiswertes am Fälligkeitstag unabhängig. Bei All-or-Nothing-Optionen wird i.d.R. ein vorher vereinbarter fester Geldbetrag gezahlt, falls der Aktienkurs am Fälligkeitstag eine bestimmte Grenze überschreitet. Die Höhe der Zahlung ist nicht proportional zur Höhe des Aktienkurses sondern steht bei Optionserwerb schon fest. Der Anleger gewinnt entweder den vorher festgelegten Betrag oder die Option verfällt wertlos und der Investor verliert die ursprünglich investierte Optionsprämie. All-or-Nothing-Optionen können nach ihrer Ausübungsart in Cash-or-Nothing-Optionen (Barzahlung) und Asset-or-Nothing-Optionen (Basiswertlieferung) unterteilt werden.


Binomialmodell
Das Binomialmodell ist ein mathematisches Modell zur (numerischen) Berechnung von Optionspreisen. Das von Cox, Rubinstein und Ross 1979 vorgestellte Modell findet in der Finanzwelt grossen Anklang, da die Resultate der Wirklichkeit recht nahe kommen.


Black-Scholes
Das Black-Scholes-Optionsmodell ist heute eine weitverbreitete Methode, um den Wert einer Option zu berechnen. Als Variable findet der Kurs des Basiswerts, der Ausübungspreis, der risikolose Zins, die Laufzeit der Option, die Schwankungen des Basiswertes (Volatilität) sowie allfällige Dividendenzahlungen Eingang in die Berechnung.


BLOC
BLOC (Buy Low or Cash)-Zertifikate gehören in die Kategorie der strukturierten Produkte. BLOCs verbriefen das Recht, am Ende der Laufzeit entweder den Basiswert oder einen vorher festgelegten Geldbetrag zu erhalten. Die Ausübung ist nicht als Wahlrecht definiert, sondern hängt davon ab, zu welchem Kurs der Basiswert am Verfalltag des BLOCs notiert.

Booster
Strukturiertes Anlageinstrument, mit dem eine überdurchschnittliche Performance erzielt wird, wenn die zugrunde liegende Aktie eine leicht steigende Tendenz aufweist. So erreicht der Anleger eine Verdoppelung der Rendite, wenn der Basiswert bei Verfall zwischen dem Ausübungsniveau und dem Cap-Niveau notiert. Als Cap-Niveau bezeichnet man die Grenze, unterhalb derer, ein Betrag bar ausbezahlt wird. Notiert die Aktie tiefer als der Ausübungspreis, erhält man die Aktie.

Börse
Markt, an dem bestimmte austauschbare (fungible) Güter (Waren, Wertpapiere, Edelmetalle, Devisen, Rohstoffe usw.) gehandelt werden. Die wichtigste Börse für Wertpapiere ist die New York Stock Exchange an der Wall Street.

Börsencrash
Dramatischer Verfall der Börsenkurse innerhalb kurzer Zeit als Vorbote oder Ausdruck einer sich abzeichnenden Angst um eine weltweite Wirtschaftskrise, meistens in Zusammenhang mit entprechenden Entwicklungen am Anleihemarkt (Zinsanstieg).

Break-Even
Der Break-Even ist derjenige Punkt, bei dem weder Gewinn noch Verlust entsteht. Bezogen auf eine Call-Option entspricht der Break-even dem Basispreis zuzüglich die Kosten für den Call. Beim Put entspricht der Break-even dem Basispreis abzüglich der Kosten für den Put.

Briefkurs
Verkaufspreis des Wertpapiers aus Sicht des Emittenten/Bank. Dieser Kurs wird verrechnet, wenn man Wertpapiere /Währungen etc. kauft.

Bull
Die an den Börsen übliche Bezeichnung für einen mit steigenden Kursen rechnenden, optimistisch gestimmten Anleger. Der entsprechende Markt wird "bull-market" genannt.

Call-Option
Eine Call-Option ist ein derivatives Finanzinstrument, welches das Recht beinhaltet, einen zugrunde liegenden Gegenstand oder Basiswert (z.B. eine Aktie) zu einem im voraus bestimmten Preis (Ausübungspreis) während oder am Ende der Laufzeit der Option zu kaufen.

Call-Put-Parität
Call-Put-Parität ist eine Gleichgewichtsbeziehung zwischen den Preisen eines Calls und eines Puts einer ansonsten identischen Option.

Cap-Level
Cap-Level oder auch Ausübungspreis (Strike) kommt vor allem bei den Diskont-Zertifiakten vor, welche die Obergrenze darstellt.

Cash-Settlement
Bei Optionen mit einem Barausgleich ist der Investor anstelle des Rechts zum Verkaufs/ Kaufs des physischen Basiswertes (Aktie, Obligation, Commodity, usw.) berechtigt, einen Betrag in Höhe der Differenz zwischen dem aktuellen Preis des Basiswertes und dem Ausübungspreis zu erhalten.

Casual
CASUAL sind Anlageinstrumente, die den Kauf einer Aktie mit dem gleichzeitigen Verkauf einer Call-Option kombinieren. Mit CASUAL profitiert der Investor von den aktuellen Volatilitäten der Basiswerte. Eine überdurchschnittliche Rendite wird bei stagnierenden oder leicht steigenden Aktienkursen erzielt.


CBOE
Abkürzung für Chicago Board of Options Exchange
Link zu CBOE

CBOT
Abkürzung für Chicago Board of Trade. Die CBOT ist die grösste und älteste Terminbörse der Welt. Link zu CBOT


Charttechnische Analyse
Betrachtung von Kursverläufen und Umsätzen einzelner Aktien, Branchen, Sektoren oder Börsenindizes mit dem Ziel, Trendverläufe von Aktienkursen möglichst frühzeitig zu erkennen und daraus Kauf- und Verkaufssignale abzuleiten.

Chooser-Options
Eine "chooser" Option ist weder ein Call noch ein Put. An einem bestimmten Datum, dem Wahldatum ("choice date"), wählt der Käufer eines Choosers, ob er eine Call Option oder eine Put Option bekommen will.

Cliquet Options
Als gute Möglichkeit für den Anleger, sich positive Kursentwicklungen in Form von Gewinnen zu sichern, stellen Cliquet Options, auch Ratchet Options genannt, dar. Um einen solchen „Performance-Lock-In“ zu erreichen, werden bei Erwerb der Cliquet Option Zeitpunkte während der Laufzeit festgelegt, an denen der aktuelle Aktienkurs mit dem Ausübungspreis verglichen und eingetretene Gewinne gesichert werden. Außerdem wird zu diesem Termin der Ausübungspreis angeglichen und entspricht für die Folgeperiode dem neuen Aktienkurs. Falls zu den Revisionszeitpunkten Verluste auftreten, bleiben diese unberücksichtigt

CME
Abkürzung für Chicago Mercantile Exchange; Terminbörse für Viehbestände, Devisen und Eurodollars (= in US-Dollar oder anderen Währungen ausgedrückte Guthaben bei einer Bank ausserhalb der Vereinigten Staaten).
Link zu CME

Cost of Carry
Als „Cost of Carry“ bezeichnet man die mit dem Kauf eines Basiswertes verbundenen Finanzierungskosten des Optionsverkäufers.

Coupon
Der Coupon ist der Zinsschein, der bei festverzinslichen Wertpapieren (Obligationen) zum Bezug der Zinsen oder bei der Aktie zur Auszahlung der Dividende berechtigt. In der Praxis wird jedoch mit „Coupon“ meistens nur die Höhe der Zinszahlung einer Anleihe gemeint.

Coupon
Auszahlung des Ertrages


Courtage
Die Courtage ist die Vermittlerprovision der Banken/Broker bei Abschluss eines Börsengeschäfts. Im Normalfall wird sie in Promille des Auftragsvolumens berechnet. Die Courtage ist von Geldinstitut zu Geldinstitut verschieden.

Covered-Warrant
Optionen, die von Dritten gegen eine Position im Basiswert oder eine Gegenoption ausgegeben wird.

DAX
Abkürzung für Deutscher Aktienindex. Der DAX umfasst 30 Titel deutscher Aktiengesellschaften.

Day-Trader
Der Day-Trader versucht von kurzfristigen Auf- und Abwärtsschwankungen der Börse bzw. einzelner Titel innerhalb eines Tages zu profitieren. Jeweils am Abend verkauft der Day-Trader sämtliche Positionen (glattstellen).

Day-Trading
Versuch, die Tagesschwankungen der Kurse auszunutzen und Positionen an einem Tag zu kaufen und wieder zu verkaufen. Spätestens am Abend werden alle Positionen wieder verkauft (glattgestellt).

Deflation
Als Deflation wird die Verkleinerung des Geldstroms im Verhältnis zum Güterstrom bezeichnet. Damit gewinnt das Geld an Kaufkraft.

Delta
Das Delta ist eine Risikokennzahl, die die Veränderung des Warrantpreises und des Kurses des Basiswertes zueinander ins Verhältnis setzt. Das Delta drückt aus, um wieviel Geldeinheiten sich der Preis des Warrants ändern sollte, wenn sich der Preis des Basiswertes um eine Geldeinheit ändert.

Delta-Hedging
Das Delta kann je nach Markterwartungen spezifisch verändert werden. Herrscht Ungewissheit über die erwartete Kursentwicklung, dann wird der Invstor sein Positionsdelta auf Null setzen. In diesem Fall wird der Investor eine delta-neutrale Position schaffen (Delta gleich Null). Der Positionswert ist somit völlig unabhängig von Basiskursveränderungen.

Depotbank
Finanzinstitut, das berechtigt ist, Wertpapiere für andere zu verwahren und zu verwalten.

Depotstimmrecht
Mit dem Depotstimmrecht erteilt der Aktionär der depotführenden Bank das Recht, sich von ihr an der Generalversammlung vertreten zu lassen. Die Bank muss aber nach den Weisungen des Aktionärs handeln.

Derivate
„Derivativ“ stammt aus dem Lateinischen „derivare“ und heisst übersetzt „abgeleitet“. Somit ist der Wert eines derivativen Instrumentes vom Preis eines Basiswertes (Underlying) abgeleitet.

Diskont-Zertifikate
Diskont-Zertifikate gehören die Produktklasse der Zertifikate, die sich auf einen Basiswert beziehen, die mit einem Abschlag (Diskont) und einem maximalen Gewinnpotenzial (Cap/Strike) ausgestattet sind. Überschreitet der Basiswert am Verfalltag den Cap, erhält der Anleger einen Barbetrag. Andernfalls wird der Titel geliefert.

Diversifikation
Diversifikation bedeutet im Bereich der Kapitalanlage die Streuung des Vermögens auf unterschiedliche Anlageformen bzw. -werte. Ziel ist ein Portfolio mit einer möglichst hohen Rendite bei gleichzeitig möglichst geringem Risiko.

Dividende
Ausschüttung (Zahlung) der Aktiengesellschaft an die Aktionäre. Die Dividende stellt die Entschädigung für das investierte Kapital und die eingegangenen Risiken des Aktionärs dar.

Dow-Jones
Bedeutendster Aktienindex der westlichen Welt, in dem die Kursentwickung der 30 wichtigsten amerikanischen Börsenwerte zum Ausdruck kommt.

Dynamisches Hedging
Beim dynamischen Hedging will man erreichen, dass die Position immer abgesichert ist (neutral gegen Kursschwankungen). Dazu wird sowohl das Delta wie auch das Gamma (die Veränderung des Deltas) abgesichert.

E-Broker
E-Broker sind Wertschriftenhändler, die Kundenaufträge hauptsächlich via Internet abwickeln.

Effekten
Anderes Wort für Wertschriften; mit Effekten meint man aber hauptsächlich Aktien und Anleihen.

Eigenhandel
Verschiedene Geldinstitute wickeln nicht nur Aufträge für ihre Kunden ab, sondern handeln auch im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Primär ist der Eigenhandel im Investment Banking eines Finanzinstitutes angesiedelt. Das Geldinstitut kann so auch Einfluss auf Kurse nehmen, wenn es zum Beispiel Stützkäufe tätigt.

Emerging Markets
Bezeichnung für Aktienmärkte in Schwellenländern. Als Emerging Markets gelten insbesondere jene in Lateinamerika, Südostasien und Osteuropa. Vielen dieser Märkte wird ein besonderes Wachstumspotential zugesprochen, da diese Regionen ein im Vergleich zu den großen Industrienationen deutlich stärkeres Wirtschaftswachstum aufweisen bzw. aufgewiesen haben.

Emission
Emission (vom ateinisch „emittere“=herausgeben, hinaussenden) ist die Ausgabe von Wertpapieren. Die Emission bezeichnet das öffentliche Angebot eines Wertpapieres zur Aufnahme an einem geregelten Markt.

Emittent
Emittent ist, wer ein Wertpapier am Markt platziert. In der Regel ist dies eine Bank.

Eröffnungskurs
Der bei Beginn des Börsenhandels festgestellte erste Kurs eines Wertpapieres.

Eurex
Die Eurex ist die internationale europäische Börse für standardisierte Derivatprodukte wie Futures und Optionen auf einzelne Titel. Die Börse ist vollelektronisch und in Frankfurt /Main domiziliert.

Europäische Option
Optionsart, bei welcher der Besitzer sein Ausübungsrecht erst am Verfalltag geltend machen kann.

EUWAX
Euwax = European warrant exchange. Die Euwax ist die grösste Börse für Warrants in Europa. Sie ist Teil der Stuttgarter Börse und ebenfalls vollelektronisch. Link EUWAX

Exotische Optionen
Option, die nach nicht standardisierten Ausstattungsmerkmalen hinsichtlich Underlying, Strike, Laufzeit und Bestimmung des inneren Wertes konstruiert sind.

Fair-Value
Fair Value ist der theoretische Optionspreis, welcher das Optionspreismodell nach Eingaber aller Input Faktoren (Spot, Volatilität, Verfall etc. ) errechnet.

Fill-or-Kill
Von einem Fill-or-Kill Börsenauftrag spricht man, wenn der ganze Auftrag zu einem bestimmten Kurs ausgeführt werden soll. Können nur Teilbereiche des Auftrages ausgeführt werden, verfällt der ganze Auftrag.

Fixing
Die regelmässig zur gleichen Tageszeit vorgenommene Festlegung ("Fixierung") fester Referenzpreise, z.B. von Silber, Gold, Platin. Der ermittelte Fixing-Preis ist das Ergebnis der zu diesem Zeitpunkt herrschenden Marktverhältnisse; er bleibt bis zur Festlegung des neuen Fixing-Preises für alle Transaktionen der Händler massgebend.

Fonds
Anlagefonds nehmen Geld von vielen Einzelanlegern entgegen und investieren es in verschiedene Aktien, Obligationen, Geldmarktpapiere, Immobilien etc. Der Vorteil: Man partizipiert an einem ausgeklügelten Portfeuille, das ein Einzelner so nicht gestalten könnte. Mit Fonds wird durch die Diversifizierung das Risiko breiter gestreut.
Die Beteiligung an einem Fondsvermögen wird durch einen Anteilschein verbrieft.

Forward
Der Foward ist der Urtyp eines Termingeschäfts/Future. Er besteht darin, dass man den Preis und allenfalls die Menge für ein Gut schon im voraus vereinbart.

Fraktionen
In der Regel werden die Wertpapiere an der Börse in gewissen Mindestmengen gehandelt, den Schlusseinheiten (round lot). Die Grösse einer Schlusseinheit hängt vom Kurswert des jeweiligen Titels ab. Titelzahlen, die geringer sind als eine Schlusseinheit werden als Fraktion (resp. odd lot) bezeichnet.

Futures
Futures sind standardisierte Termingeschäfte. Eine Weiterentwicklung der Forwards.
Im Unterschied zu Optionen verpflichten Futures zum Handeln. Die wichtigsten Futures basieren auf Aktienindizes, auf Zinspapieren oder auf wichtigen Währungen.


Gamma
Das Gamma gibt an, wie stark sich das Delta verändert, wenn sich der Kurs des Basiswerts um eine Geldeinheit verändert.

Gearing
Anstelle des Direktinvestments kann man mit Hilfe von Warrants und somit geringerem Kapitaleinsatz überproportional von Kursveränderungen des Basiswertes profitieren. Dieser Effekt wird als Hebelwirkung bezeichnet.

Geld-Brief-Spanne
Differenz zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufskurs.

Geldkurs
Kurs zu dem ein Anleger seine Wertschriften verkaufen kann.

Geldmarkt
Der Geldmarkt ist, im Gegensatz zum Kapitalmarkt, der Markt für kurzfristige Finanzierungsmittel (üblicherweise bis 12 Monate).

Gewinnmitnahme
Börsentendenz, die aufgrund vorangegangener Kurssteigerungen die Anleger veranlasst, die aufgelaufenen Gewinne durch Verkauf ihrer Wertpapiere sicher-zustellen. Der Hinweis auf Gewinnmitnahmen ist die einfachste Erklärung der Börsianer, wenn Kurse mitten in einem Aufwärtstrend ohne ersichtlichen Grund leicht zurückgehen.

Gewinnschwelle
Der Break-even ist die Gewinnschwelle, d.h. der Punkt, wo ein Investor mit seiner Investition keine Verluste mehr macht, jedoch auch noch keinen Gewinn erzielt.

Glattstellen
Wird eine Position nach einem Kauf wieder verkauft oder eine Leerposition wieder gedeckt, spricht man von einem Glattstellen einer Position.

GOAL
GOAL steht für Geld oder Aktienlieferung. GOALs werden ebenfalls in die Kategorie der Zertifikate (strukturierten Produkte) eingeordnet. Es ist eine Kombination aus einer Anleihe und einem verkauften Put auf eine Aktie oder einen Aktienindex.

Greeks
Als „Greeks“ bezeichnet man die verschiedenen finanzmathematischen Kennzahlen von Optionen/ Warrants (Delta, Gamma, Rho, Theta, etc). „Greeks“ deshalb, weil sie fast alle Namen griechischer Buchstaben tragen.

Handelswährung
Die Handelswährung gibt an, in welcher Währung das Instrument gehandelt wird. Die Währung muss nicht identisch sein mit der Währung des Basiswerts oder mit der Währung des Ausübungspreises.

Hausse
Nachhaltiger Anstieg der Wertpapierkurse einzelner Marktbereiche oder des Gesamtmarktes über einen mittleren bis längeren Zeitraum. Gegensatz: Baisse

Hebel
Das Gearing bezeichnet das Kursverhältnis des Basiswertes zum Kurs des Warrants unter Berücksichtigung des Optionsverhältnisses (Ratio).

Hebel (Gearing) = Kurs Underlying / (Kurs Warrant * Ratio)

Hedging
Unter Hedging versteht man das Absichern einer Investitionsposition (Minimierung des Exposures) mittels dem Einsatz von Derivaten oder Leerverkäufen.


High-flyers
Bezeichnung für ein Wertpapier mit sehr hohem Kursanstieg während eines bestimmten Zeitraumes (z.B. ein Jahr). Im Jahr 2000 war beispielsweise in der Schweiz Unilabs ein Highflyer mit einem Kursanstieg von 318.5%. Highflyers sind oft spekulative Aktien.

Historische Volatilität
Die Volatilität ist das Mass für die Schwankungsbreite des Basiswertes. Die historische Volatilität wird aufgrund von Vergangenheitsdaten berechnet. Sie ist die Standardabweichung der täglichen Kursschwankungen des Basiswertes.

Im Geld
Ist der Kurs des Basiswertes bei einem Call höher als der Ausübungspreis bzw. der Kurs des Basiswertes bei einem Put tiefer als der Ausübungspreis, ist die Option „im Geld“. Sie hat einen inneren Wert.

Im/Aus Geld %
Im/Aus Geld% beschreibt, wie viel % der aktuelle Kurs des Basiswerts vom Ausübungspreis (Strike) entfernt ist.

ITM > in the money / im Geld
ATM> at the money / am Geld
OTM > out of the money / aus Geld

IMM
International Monetary Markt (Unterabteilung der Chicago Mercantile Exchange; CME)
Die IMM ermöglicht Futures auf Währungen, Münzen und Edelmetalle.


Implizite Volatilität
Im Gegensatz zur historischen Volatilität gibt die implizite Volatilität die erwartete Schwankung für die Zukunft an. Die implizite Volatilität ist eine der wichtigsten Grössen bei der Bestimmung des Warrantpreises.

In the money
Als "in the money" oder "im Geld" wird eine Option bezeichnet, wenn der Kurs des Basiswertes über dem Ausübungspreis einer Call-Option liegt.

Index
Indizes sind spezielle Messzahlen, die die zeitliche Wertveränderung von Aktien oder aber auch Waren und Dienstleistungen angeben. Der bekannteste Aktienindex ist der Dow-Jones. In der Schweiz sind der SMI und der SPI sowie für den New Market der SNMI die gebräuchlichsten Indizes.

Indexwarrant
Als Basiswert dienen Aktienindizes. Da die Lieferung eines Index nicht möglich ist, wird stets ein Barausgleich vorgenommen. Ein Call gewinnt bei steigendem Index an Wert, ein Put bei fallendem.

Inflation
Eine inflationäre Entwicklung wird gekennzeichnet durch steigende Preise innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Preissteigerungen werden mit der sogenannten Inflationssrate ausgedrückt. Gemessen wird die prozentuale Zunahme gegenüber der Vorperiode.

Inhaberaktie
Aktie, bei der der jeweilige Inhaber als Aktionär anerkannt wird. Die Inhaberaktie muss vorgewiesen werden, damit die Vermögens- oder Mitgliedschaftsrechte wahrgenommen werden können.

Innerer Wert
Der innere Wert entspricht der Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswertes und dem Ausübungspreis.

Insider
Als Insider gilt, wer aufgrund seiner Tätigkeit oder besonderen Stellung vertrauliche, nicht allgemein zugängliche Informationen über Daten, Zusammenhänge und Vorhaben eines Unternehmens besitzt und diese zum eigenen Vorteil durch entsprechende Börsengeschäfte fast ohne Risiko ausnutzen könnte.

Institutionelle Anleger
Bezeichnung für Kapitalsammelstellen mit hohem Anlagebedarf wie Versicherungen, Pensionskassen, Anlagefonds usw.

ISIN
ISIN ist die Abkürzung für 'International Security Identification Number' . Diese zehnstellige Nummer dient der internationalen Identifikation von Wertpapieren.

Issuer
Issuer ist, wer ein Wertpapier am Markt platziert. In der Regel ist dies eine Bank.

Kapitalherabsetzung
Die Generalversammlung einer AG kann die Herabsetzung des Aktienkapitals beschliessen, um z.B. Wertminderungen auszugleichen oder sonstige Verluste zu decken. Mit einer Herabsetzung wird die Eigenkapitalrendite verbessert. Die Herabsetzung erfolgt durch eine Reduktion des Nennwertes der Aktien.

Kassahandel
Bezeichnet im Gegensatz zum Terminhandel alle Geschäfte, die unverzüglich nach Geschäftsabschluss, spätestens aber wenige Börsentage danach zu erfüllen sind. Die genauen Liefer- resp. Zahlungsdaten für den sogenannten Spot- oder eben Kassahandel sind von Börse zu Börse verschieden (meist jedoch 2-3 Arbeitstage nach dem Abschluss).

Kategorie
Mit Hilfe der Kategorie können die verschiedenen Basiswerte einer bestimmten Gruppe zugeordnet werden (Aktien, Index, Rohstoffe, Währungen etc).

Kauflimite
Die Kauflimite ist der Kurs, zudem ein Anleger seine Position kaufen möchte. Es gibt keine Garantie, dass das gewünschte Instrument zu diesem Kurs gekauft werden kann.

Kaufoption
Mit einer Kaufoption sichert sich der Käufer einen Basiswert an einem bestimmten Zeitpunkt zu erwerben zu einem bereits voraus fixierten Betrag.

Knock-in-Option
Barrier-Option, die am Verfalltag nur dann einen Wert aufweist, wenn der Basiswert irgendwann während der Laufzeit ein bestimmtes Kursniveau (Barriere) berührt oder überschritten hat und wenn sie ITM (in the money) endet.

Knock-out-Option
Barrier-Option, die am Verfalltag nur dann einen Wert aufweist, wenn der Basiswert irgendwann während der Laufzeit nie ein bestimmtes Kursniveau (Barriere) berührt oder überschritten hat und wenn sie ITM (in the money) endet.

Korrelation
Die Korrelation mißt den Zusammenhang zwischen 2 Variablen, beispielsweise zwischen zwei Aktien oder einer Aktie und einem Index.

Kurs
Der Preis für Wertpapiere und andere vertretbare Waren, die an einer Börse gehandelt werden. Der Kurs wird entweder in Prozenten vom Nennwert oder in CHF pro Stück ausgedrückt.

Kurs
Der Kurs zeigt an, zu welchem Preis ein Instrument ge-, verkauft werden kann. Am Ende eines Handelstag wird auch ein Schlusskurs berechnet.

Kurs Basiswert
Kurs des Underlying (Aktien etc.)


Kursveränderung
Die Kursveränderung ist die Differenz zwischen dem Vortages-Schlusskurs und dem letztbezahlten Kurs.

Laufzeit
Die Laufzeit eines Wertpapiers ist die Dauer bis zu dessen Verfall. Nach dem Verfallsdatum ist das Wertpapier wertlos. Laufzeiten haben vor allem derivative Finanzprodukte und Anleihen.

Leerverkäufe
Leerverkäufe sind Verkäufe von Wertpapieren, die sich gar nicht im Besitz des Verkäufers befinden.

Leverage
Der Leverage sagt aus, um wie viel mal sich die Option im Gegensatz zur Aktie verändert. Ein Leverage von 3.58 bedeutet: Verändert sich die Aktie um 1% wird die Option sich 3.58 mal bewegen, also 3.58%.

Leverage = Delta * Gearing

LIBOR
Abkürzung für London Interbank Offered Rate. Dies ist der Zinssatz, für welchen sich Banken in London gegenseitig Geld ausleihen. Der LIBOR ist zugleich Leitzinssatz für international gültige Zinssätze von Emissionen und Krediten.

Limit-Order
Börsenauftrag eines Anlegers zum Verkauf oder Kauf eines Wertpapiers mit Angabe eines Mindestausführungspreises, der beim Kauf nicht über-, beim Verkauf nicht unterschritten werden darf.

Liquidität
Im Optionsgeschäft bezeichnet man den Wert der gehandelten Warrants an der Börse (im Normalfall während eines Tages) als Liquidität. Je mehr der Warrant gehandelt wird, desto liquider ist er .

Long Position
Es wird unterschieden zwischen Long-Call und Long-Put Position. Long bedeutet, dass der Anleger einen Call oder einen Put gekauft hat.

Lookback-Optionen
Bei diesen exotischen Optionen wird der Ausübungspreis erst beim Optionsverfall bestimmt, und zwar wird jener Aktienkurs während der verfolssenen Laufzeit als Ausübungspreis genommen, welcher für den Optionskäufer möglichst attraktiv ist.

Market-Maker
Der Market-Maker ist ein Marktteilnehmer, der verbindliche Preise stellt. Er arbeitet auf eigene Rechnung (meistens als Vertreter einer Bank) mit reduzierten Transaktionskosten. Seine Aufgabe besteht darin, Kauf- und Verkaufskurse mit einem bestimmten Spread zu stellen. Im Warrantmarkt ist der Market-Maker mit dem Emittenten identisch.

Marktkapitalisierung
Unter Markt- oder Börsenkapitalisierung wird der Marktwert einer Aktiengesellschaft verstanden. Um die Marktkapitalisierung zu berechnen, multipliziert man den aktuellen Börsenkurs mit der Anzahl aller sich im Umlauf befindlichen Aktien der Gesellschaft.

Maturity Date
Maturity Date ist die englische Bezeichnung für Fälligkeitsdatum.

Moneyness
Die Moneyness bezeichnet das aktuelle Verhältnis zwischen dem Kurs des Basiswertes (also zum Beispiel einer Aktie) und dem Ausübungspreis (Strike) des Basiswertes. Die Moneyness ist demnach ein Ausdruck für die Werthaltigkeit des Warrants.

Namenaktie
Die Namenaktie ist ein Wertpapier, in welchem die Mitgliedschaftsrechte (Stimm- und Wahlrecht an der Generalversammlung) sowie die Vermögensrechte (Recht auf Anteil am Gewinn, Anteil an Liquidationserlös, Recht auf Bezug neuer Aktien bei Kapitalerhöhung) verbrieft sind.

Nasdaq
Die Nasdaq (National Association of Securities Dealer’s Automated Quotation System) ist eine elektronische Börse in den USA. An der Nasdaq werden überwiegend Aktien von High-Tech-Unternehmen gehandelt, die nicht an der NYSE (New York Stock Exchange) kotiert sind.
Link zu Nasdaq

Nennwert
Bei Anleihen entspricht der Nennwert dem auf dem Wertpapier angegebenen Forderungsbetrag. Der Nennwert ist daher massgeblich für die Verzinsung. Bei Aktien entspricht der Nennwert der Aktie dem Wert der einzelnen Aktie am nominellen Aktienkapital.

Neuemission
Ausgabe von Wertpapieren. Handelt es sich um den ersten Börsengang des Papiers, spricht man von einer „Neuemission“.

Normalverteilung
Die Glockenkurve beschreibt eine Verteilung um ihren Mittelwert (m), wo sie ihre grösste Häufigkeit hat.

Obligation
Eine Obligation ist eine Anleihe und dient dem Emittenten (Staat, Unternehmung) als langfristige Fremdfinanzierung. Die Anleihe wird in Stücke zerlegt und verbrieft. Der Käufer einer Obligation (Obligationär) hat Anspruch auf Rückzahlung des ausgeliehenen Betrags und auf eine vereinbarte Verzinsung.

Odd lot
In der Regel werden die Wertpapiere an der Börse in gewissen Mindestmengen gehandelt, den Schlusseinheiten. Die Grösse einer Schlusseinheit hängt vom Kurswert des jeweiligen Titels ab. Titelzahlen, die geringer sind als eine Schlusseinheit werden als Fraktion bezeichnet.

Offer
Offerkurs entspricht dem Verkaufskurs (aus Sicht der Bank). Für den Anleger bedeutet der Offer (Ask, Briefkurs) der Preis, zu welchem ein Wertpapier/Devisen etc. gekauft werden können.

Omega
Das Omega zeigt an, um wie viel Prozent sich der Kurs eines Warrants verändert, wenn sich der Kurs des Basiswerts um ein Prozent verändert.

Optionsanleihe
Eine Optionsanleihe ist eine Schuldverschreibung einer Aktiengesellschaft. Dabei handelt es sich um ein festverzinsliches Wertpapier, in welchem das Recht zum Bezug von Aktien in Optionsscheinen verbrieft ist. Diese Optionsscheine sind von der Anleihe abtrennbar und separat handelbar.

Optionsgeschäft
Ein Optionsgeschäft ist ein Termingeschäft, welches den Käufer einer Option berechtigt, eine bestimmte Anzahl eines Basiswertes zu kaufen oder zu verkaufen.

Optionsprämie
Die Prämie eines Warrants (Aufgeld) zeigt, um welchen Betrag oder um welchen Prozentsatz der Kauf des Basiswertes teurer ist, wenn man ihn mittels eines Warrants bezieht, als wenn man den Basiswert direkt zum aktuellen Börsenkurs kauft.

Optionspreis
Der Optionspreis ist der Kauf-/Verkaufpreis des Warrants.

Optionspreismodell
Unter Optionspreismodell wird ein mathematisches Modell verstanden, welches zur Berechnung eines theoretischen Optionspreises dient. Die bekanntesten Modelle der Optionspreistheorie sind das Binomialmodell und das Black-Scholes-Optionspreismodell.

Optionsschein
In einem Optionsschein ist das Recht zum Bezug (Call) oder zum Verkauf (Put) eines Basiswertes verbrieft. Das Recht kann sich auf einen bestimmten Zeitpunkt (europäische Option) oder auf einen bestimmten Zeitraum (amerikanische Option) beziehen. Als Basiswerte können neben Aktien auch Portfolios (Baskets), Anleihen, Partizipationsscheine, ausländische Währungseinheiten, Waren und Rohstoffe oder Finanzprodukte zur Anwendung kommen.

Order
Eine Order ist ein Börsenauftrag.

OTC
OTC ist eine Abkürzung für over the counter. Darunter werden einerseits Märkte verstanden, bei welchen die Marktteilnehmer direkt miteinander in Verbindung treten. Weiter spricht man von OTC-Derivaten bei Optionen, welche nicht standardisiert sind und direkt zwischen den Marktteilnehmern gehandelt werden.

Out of the money
Als "out of the money" oder "aus dem Geld" wird eine Option bezeichnet, wenn der Kurs des Basiswertes/Underlyings unter dem Ausübungspreis einer Call-Option liegt.

Parität
Im allgemeinen bezeichnet die Parität das Umtauschverhältnis zweier Währungen. An der Börse wird die Parität auch als Kurs verwendet, der sich für ein ausländisches Wertpapier bei Umrechnung der Notierung an der Heimatbörse in Inlandswährung ergibt.

Pay-Out
Unter Pay-Out wird die Auszahlungsstruktur eines Finanzinstrumentes im Hinblick auf den Kapitalrückfluss verstanden.

Performance
Die Performance zeigt die Kursentwicklung eines Wertpapiers. Meistens ist die Beschreibung der Performance auf einen bestimmten Zeitraum (z.B. 1 Jahr) bezogen und in Prozenten angegeben.

Physische Lieferung
Bei der physischen Lieferung erhält der Inhaber einer Call-Option bei der Ausübung den Basiswert geliefert, d.h. in seinem Depot gutgeschrieben. Der Inhaber der Put-Option hat bei der physischen Lieferung das Recht, den Basiswert zu verkaufen.

Plain-Vanilla-Option
Als Plain-Vanilla-Optionen bezeichnet man Optionen, welche nicht standardisierte Ausstattungsmerkmale aufweisen. Die Mehrzahl aller börsenkotierten Warrants sind Plain-Vanilla, d.h. sind in Bezug auf Basiswert, Strike, Laufzeit und Bestimmungen über die Auszahlung am Ende der Laufzeit nicht standardisiert.

Prämie
Als Optionsprämie bezeichnet man zum einen einfach den Preis für die Option, den der Investor bezahlen muss, zum anderen beschreibt die Prämie einer Option aber auch den Aufpreis, den der Investor bezahlen muss, wenn er die Option kauft und sofort ausübt und damit den Basiswert bezieht.


Preissensitivität
Das Delta gibt die Sensitivität eines Warrants zum Kurs des Basiswertes an. Die Kennzahl Delta wird als „Preissensitivität“ bezeichnet, weil sie die geldmässige Abhängigkeit des Warrantpreises von den Veränderungen des zu Grunde liegenden Aktienkurses zeigt.

Produktgruppe
Wir unterscheiden zwischen verschiedenen Produktgruppen:

- Capital Protected
- Discount Certificates
- Reverse Convertibles
- 2xPerformance

Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Produkte kann durch "Klick" auf das jeweilige Produkt (innerhalb dieser Spalte) nachgelesen werden.

Protective Put
Protective Put ist die Bezeichnung für eine Optionsstrategie. Der Anleger kauft dabei einen Put auf eine bestehende Position im Underlying, um seine Position abzusichern.

Put-Call-Parität
Die Put-Call-Parität befasst sich mit der Frage, inwieweit ein Zusammenhang zwischen dem Preis einer Call-Option und dem einer Put-Option besteht. Bei solch einem Zusammenhang kann man den jeweiligen Preis der einen Option aus dem des anderen heraus berechnen.

Put-Option
Eine Put-Option (auch Put) ist ein Verkaufswarrant. Bei dessen Kauf erwirbt man das Recht, jedoch nicht die Pflicht, einen bestimmten Basiswert zu verkaufen. In diesem Fall wird der Basiswert auch physisch geliefert. Der Inhaber des Put-Warrants hat aber (je nach Emissionsbedingung) auch die Möglichkeit, die Differenz zwischen dem Ausübungspreis und dem aktuellen Kurs des Basiswertes zu beziehen. In diesem Fall spricht man von Barausgleich.

Range-Option
Range-Optionen sind sogenannte Bandbreiten-Warrants. Es handelt sich dabei um eine Option nach europäischer Art. Range-Optionen besitzen eine Gewinnchance, wenn sich zu einem bestimmten Zeitpunkt der Kurs des Basiswerts in einer zuvor definierten Bandbreite (Range) befindet. Falls sich der Basiswert an einem Stichtag ausserhalb der definierten Kursspanne befindet, werden auf dem Range-Konto keine Gutschriften verbucht.

Rating
Ein Rating ist eine Einstufung von Ländern, Banken und Kapitalmarkttiteln nach deren Bonität. Die Einstufung in ein Klassifikationssystem (z.B. AAA, AA, A, BBB, etc.) wird von neutralen Ratingagenturen oder auch von Redaktionen international anerkannter Finanzzeitschriften vorgenommen.

Ratio
Das Bezugsverhältnis gibt an, wieviele Optionen der Investor besitzen muss, um sein Recht auf den Kauf/Verkauf einer Einheit des Basiswertes einzulösen.

Rechnerischer Wert
Theoretischer Wert eines Warrants oder eines Bezugsrechtes ohne Berücksichtigung von Aufgeldern oder Abschlägen.

Rendite
Als Rendite wird das Verhältnis zwischen dem durchschnittlich eingesetzten Kapital und dem erzielten Ertrag (Dividenden und Zinsen) bezeichnet.

Restlaufzeit
Zeitspanne, die verbleibt, bis ein Recht oder eine Pflicht verfällt. Bei einem Warrant bezeichnet die Restlaufzeit daher die bis zum Verfall verbleibende Zeit. Die Restlaufzeit wird in den meisten Fällen in Tagen angegeben.

Reverse Convertible
Reverse Convertibles sind strukturierte Finanzprodukt, bei dem die Verzinsung einiges höher liegt, als eine vergleichbare Anleihe. Die Rückzahlung der Anlage hängt ab, wie hoch bei Verfall der Kurs des Basiswertes ist. Notiert der Kurs bei Verfall über dem Ausübungspreis, dann erhält der Anleger, neben der Verzinsung, 100% zurückbezahlt. Andernfalls erhält er eine Aktie.

Revexus
Revexus ist die Abkürzung für Reverse Exchangeable Units. Der Revexus ist ein Zertifikat/strukturiertes Produkt der Credit Suisse First Boston, bei dem der Anleger eine neutrale bis positive Kursentwicklung des Basiswertes erwartet. Als Basiswert dient im Normalfall eine Aktie. Der Revexus wird zu einem vom Emittenten bestimmten Preis (Emissionspreis) herausgegeben und zu einem festgelegten Zinssatz „verzinst“ (sog. periodische, meist jährliche Auszahlung).

Rho
Das Rho gibt Auskunft darüber, wie stark sich der Optionspreis verändert, wenn sich der risikolose Kapitalmarktzinssatz um eine Einheit verändert.

Risikoloser Zinssatz
Der risikolose Zinssatz ist jene Rendite, welche ohne Risiko erzielt werden kann. Als risikoloser Zinssatz wird in der Praxis die aktuelle Rendite für kurzfristige Geldanlagen verwendet. Im langfristigen Bereich werden Swaprates als risikolose Zinssätze angenommen.

Schlusseinheit
Die Schlusseinheit entspricht im Börsenhandel der kleinsten handelbaren Einheit von Aktien oder dem Mindestnennwert von Obligationen. Kleinere Einheiten werden als Fraktion bezeichnet.

Schlusskurs
Unter Schlusskurs wird grundsätzlich der letzte an einem Handelstag notierte Kurs für ein Wertpapier verstanden. Der Schlusskurs eines Underlyings dient bei Ausübung oder Fälligkeit eines Warrants häufig zur Ermittlung des Barausgleichs.

Sektor
Die verschiedenen Basiswerte werden einem gewissen Sektor zugeordnet. So befindet sich ein Roche Genussschein im Sektor "Pharma".
Der Investor kann somit sich nach Sektoren orientieren und nicht mehr nur nach Land.

Short Call
Als Short Call bezeichnet man den Verkauf einer Call-Option in der Erwartung, dass der Kurs des Basiswertes oder die Volatilität sinkt. Dabei verpflichtet sich der Verkäufer den Basiswert zu liefern, falls der Inhaber des Warrants diesen ausübt. Für den Verkäufer ist die Gewinnmöglichkeit auf den Optionspreis beschränkt. Seine Verlustmöglichkeiten sind unbeschränkt.

Short Position
Verkauft man ein Wertpapier, welches man noch nicht besitzt, hat man eine Short Position, also eine offene Position. Man hat somit einen Leerverkauf getätigt.

Short Put
Unter Short Put versteht man den Verkauf einer Put-Option in Erwartung steigender oder stagnierender Kurse des Basiswertes oder sinkender Volatilität. Der Verkäufer verpflichtet sich dabei zur Bezahlung des Barausgleiches oder zur Abnahme des Basiswertes bei physischer Lieferung. Für den Verkäufer ist die Gewinnmöglichkeit auf den Warrantpreis beschränkt. Seine Verlustmöglichkeiten sind jedoch unbeschränkt.

SMI
SMI ist die Abkürzung für Swiss Market Index. Der SMI ist ein kapitalgewichteter, nicht um die Dividende korrigierter Index. Er umfasst bis zu 30 liquide Titel hochkapitalisierter Unternehmungen des Schweizer Aktienmarktes, die ca. 80% der Gesamtkapitalisierung repräsentieren.

Spekulation
Spekulation ist die Ausnutzung von sich zwischenzeitlich ergebenden Preisdifferenzen auf Wertpapieren. Der Käufer geht davon aus, dass die gekaufte Anzahl Wertpapiere zu einem späteren Zeitpunkt zu einem höheren Kurs verkauft werden können. Der Verkäufer dagegen geht davon aus, dass er die verkauften Papiere später zu einem günstigeren Preis wieder erwerben kann.

SPI
SPI ist die Abkürzung für Swiss Performance Index. Dieser Index ist um die Dividende korrigiert und enthält alle in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein kotierten Aktien inländischer Gesellschaften des Haupt- und Nebensegmentes der SWX (ausser den Investmentgesellschaften).

Spin-off
Als Spin-off wird die Abspaltung und Verselbständigung von Unternehmensteilen (z.B. Tochtergesellschaften) aus einer Unternehmung (z.B. Konzern) bezeichnet. Meistens gehören diese Unternehmensteile nicht mehr zum Kerngeschäft der Unternehmung.

Spot
Spot ist der aktuelle Kurs des Basiswertes.

Spread
Differenz (Spanne) zwischen Geld- und Briefkurs bzw. Ankaufs- und Verkaufskurs eines Titels. Beim Kauf eines Warrants bezahlt man den höheren Briefkurs (Ask), beim Verkauf gilt der tiefere Geldkurs (Bid). Ein grosser Spread wirkt sich negativ auf die Rendite des Anlegers aus.

Sprinter Warrants
Sprinter Warrants sind Knock-out Optionen, die von der Bank Vontobel herausgegeben werden. Bei dieser exotischen Optionsart wird zusätzlich ein Knock-out Level definiert. Sobald dieser Level berührt wird, verfällt die Option wertlos.

Standard & Poors 500 Index
Der S & P 500 Index ist eine Entwicklung der Ratingagentur Standard & Poors. Dieser Index ist neben dem Dow-Jones Index der wichtigste Aktienindex der USA.

Stil
Der Stil beschreibt die Art der Option:
- Amerikanische Optionen (Ausübung immer während Laufzeit)
- Europäische Optionen (Ausübung nur bei Verfall)

Stillhalter
Verkäufer eines Optionskontraktes, der die Verpflichtung eingeht, den Basiswert zu kaufen bzw. zu verkaufen, falls der Optionskäufer sich entschließt, seine Option auszuüben.

Stillhalter-Option
Bei der klassischen Stillhalter-Option ist der Emittent vertraglich verpflichtet, die entsprechenden Aktien über die gesamte Laufzeit der Option zu halten, auch wenn dies wirtschaftlich keinen Sinn mehr für ihn macht. In der Schweiz gibt es aus diesem Grund kaum mehr Stillhalter-Optionen – ein Dinosaurier, von dem man zwar noch häufig hört, den es aber schon lange nicht mehr gibt!

Stop-Limit-Order
Spezielle Art von Börsenaufträgen. Beim limitierten Auftrag definiert der Käufer bzw. Verkäufer den Preis, den er maximal für seine Wertpapiere zahlen möchte bzw. den er im Minimum für seine Wertpapiere erhalten will.

Stop-Loss-Order
Der Stop-Loss-Order ist eine Börsenauftragsart, welche der Verlustbegrenzung dient. Die Bank bzw. der Broker wird beauftragt, die Position bestmöglichst zu verkaufen, sobald der Kurs unter die vom Auftraggeber gesetzte Limite fällt. Dies ermöglicht dem Verkäufer die Realisierung von Gewinnen beziehungsweise die Begrenzung von Verlusten.

Strike Price
Der Ausübungspreis (Strike) einer Option, eines Warrants oder einer Wandelanleihe legt fest, zu welchem Preis der Investor den Basiswert kaufen oder verkaufen kann.


Strukturierte Produkte
Als „strukturierte Produkte“ werden Finanzprodukte bezeichnet, welche meistens eine derivative und eine nicht-derivative Komponente enthalten. Diese Produkte können die Bedürfnisse des Investors und des Emittenten besser befriedigen. Strukturierte Produkte tragen eigene Namen wie: Toro, Revexus, BLOC, Casual, Booster, etc.

Style
Bei Optionen bezeichnet der "Style" die Art der Fälligkeit einer Option. Man unterscheidet zwischen europ. Optionen und amerik. Optionen.

SWX
SWX ist die Abkürzung für Swiss Exchange und bezeichnet die schweizerische Handelsplattform (Börse). An der SWX werden Aktien, Obligationen, Optionsscheine und Eurobonds gehandelt.

Symbol
In der Schweiz wird jedem Wertpapier (Aktie, Warrants etc) neben der Valorennummer noch eine fünfstelliges Kennwort beigefügt. Das Symbol ist analog der Valoren- bzw. Wertpapierkennummer bei jedem Instrument verschieden.

Tage
Die Anzahl Tage geben an, wie lange es dauert, bis das Instrument (Warrant & Zertifkate) verfallen wird.

Term Structure
Die „Term Structure“ bezeichnet den Verlauf der Volatilitätskurve über verschiedene Verfallsdaten. Grundsätzlich nimmt die Volatilität für längere Laufzeiten zu. Übersteigen jedoch die kurzfristigen Volatilitäten die langfristigen, spricht man von einer „invertierten Kurve“.

Termingeschäft
Beim Termingeschäft werden jeweils die Konditionen für ein in der Zukunft liegendes Geschäft vereinbart. Termingeschäfte sind dadurch gekennzeichnet, dass Leistung und Gegenleistung nicht bei Vertragsabschluss oder unmittelbar danach, sondern erst zu einem künftigen Zeitpunkt stattfinden.

Terms and Conditions
Die Terms and Conditions bezeichnen die Ausstattungsmerkmale eines Warrants. Zu diesen zählen Eigenschaften wie: Basiswert, Ausübungspreis, europäische oder amerikanische Ausübung, Barausgleich oder physische Lieferung.

Termsheet
Das Termsheet ist ein Papier auf dem die Terms & Conditions stehen. Die Emittenten stellen diese Termsheets in der Regel den Investoren unentgeltlich zur Verfügung.

Theor. Wert
Der theoretische Wert ist der theoretische Optionspreis, welcher das Optionspreismodell nach Eingaber aller Input Faktoren (Spot, Volatilität, Verfall etc. ) errechnet

Thesaurierung
Als „Thesaurierung“ wird die Ansammlung von Werten bezeichnet. Eine Unter-nehmung, die darauf verzichtet, Gewinne auszuschütten, verfolgt eine Thesaurie-rungsstrategie. Bei einem Fonds spricht man von Thesaurierung, wenn Zinsen oder Erträge aus Wertpapieren nicht ausgeschüttet, sondern dem Fondsvermögen zufliessen. Durch das Zurückhalten dieser Werte entsteht ein Zinseszinseffekt.

Theta
Das Theta zeigt die Abhängigkeit des Optionspreis von der Veränderung der Laufzeit. Es gibt somit an, um wie viel der theoretische Preis einer Option sinkt, wenn die Restlaufzeit um eine Zeiteinheit abnimmt.

Time Value
Zeitwert

Toro
Toro steht für Title or Return Option. Ein Toro ist ein derivatives Finanzinstrument, welchem eine Aktie zugrunde liegt. Der Toro gehört zu der Familie der strukturierten Produkte mit einer „Short-Put-Strategie“.

Trader
Ein Trader (Händler) ist ein Börsenhändler, welcher über die entsprechenden Fachkenntnisse verfügt und durch eine Prüfung eine Händlerlizenz erlangt hat, die ihn berechtigt, an der jeweiligen Börse Wertpapiere zu handeln.
Im heutigen Sprachgebrauch werden auch Privatpersonen, die häufig kurzfristige Börsengeschäfte tätigen, Trader genannt.

Typ
Der Typ (Type) beschreibt die Options- bzw. Produktart:

Ueberzeichnung
Bei neu ausgegebenen Wertpapieren kommt es oft vor, dass die Nachfrage grösser ist als das Angebot. Das heisst, dass mehr Käufer ein Wertpapier kaufen wollen (zeichnen), als auszugebende Wertpapiere zur Verfügung stehen. Man spricht daher von Überzeichnung.

Umsatz
Der Umsatz zeigt in CHF ausgedrückt, wieviel CHF in einem Warrant oder Zertifikat umgesetzt wurde (beinhaltet alle Käufe und Verkäufe)

Underlying
Unter „Underlying“ versteht man den einem Derivat zugrunde iegenden Basiswert. Es handelt sich bei Warrants meistens um Aktien, Aktienindizes, Portfolios. Weiter bestehen auch Optionen auf Währungen, Rohstoffen und Zinsen.

Unterbewertung
Von „Unterbewertung“ spricht man, wenn der Wert eines Basiswertes oder eines Gesamtmarktes im Vergleich zum allgemeinen Kursniveau als zu tief erscheint. Als Bewertungsbasis werden die für die Aktienanalyse üblichen Kennzahlen (z.B. Kursgewinnverhältnis) herangezogen.

Valor / WKN
Die Valorennummer (Wertpapierkennnummer) ist die Nummer, die jeder Wertschrift an der Schweizer Börse zur Erkennung zugeordnet wird. Das Pendant zur Valorennummer in der Schweiz ist die Wertpapierkennnummer in Deutschland.

Vega
Das Vega misst die Veränderung des Optionswertes bei einer Veränderung der Volatilität um 1%. Das Vega ist immer positiv und für Put- und Call-Warrants identisch.
Der Wert eines Warrants wird durch steigende Volatilität des Basiswertes positiv beeinflusst. Nimmt hingegen die (implizite) Volatilität des Basiswertes ab, verliert die Option an Wert.

Verfall
Der Verfall ist der letzte Tag der Laufzeit eines Derivats. An diesem Tag verfällt das Recht, die Option auszuüben. Bei Optionen amerikanischer Art ist es der letzte Tag, an dem die Option ausgeübt werden kann. Bei Optionen europäischer Art ist es der einzige, an dem eine Ausübung der Option möglich ist.

Verkaufsoption
das recht etwas zu verkaufen...

Virt-x
Virt-x ist eine dem englischen Recht unterstehende, paneuropäische Aktienbörse. Hinter virt-x stehen die 11 grössten Investmentbanken, welche technisch über die Plattform der SWX miteinander verbunden sind. An dieser Börse können alle Titel der wichtigsten europäischen Aktienindizes gehandelt werden.

Volatilität
Die Volatilität misst die Intensität der Kursschwankungen des Basiswertes und ist somit einer der bedeutendsten Einflussfaktoren auf den Warrantpreis. Die Volatilität macht jedoch keine Aussage darüber, in welche Richtung sich der Kurs des Basiswertes bewegt, sondern nur, wie stark er sich bewegt.

Volatilitäts-Smile
Die implizite Volatilität des Warrants verändert sich abhängig vom Ausübungspreis und der Restlaufzeit des Warrants. So wie es eine Zinskurve gibt, gibt es auch eine Volatilitätskurve. Oftmals gleicht diese (graphisch aufgezeichnet) einem „Smile“ (= Lächeln).

Volumen
Das Volumen bezeichnet die Gesamtheit der an einem Handelstag gehandelten Titel.
Das Volumen kann in Stück angegeben werden oder aber auch in CHF.

Vorzeitige Ausübung
Unter „vorzeitiger Ausübung“ wird die Wahrnehmung des Ausübungsrechtes während der Laufzeit durch den Inhaber der Option verstanden. Eine vorzeitige Ausübung ist nur bei Optionen amerikanischer Art möglich, da Optionen nach europäischer Art nur am Verfallstag ausgeübt werden können.

Währungs-Swap
Austausch einer Serie von Zinszahlungen auf vereinbarten Kapitalbeträgen in zwei verschiedenen Währungen über eine bestimmte Zeitperiode.

Warrant
Ein Warrant ist eine als Wertpapier verbriefte Option. Warrants werden in der Regel von einem Finanzdienstleister ausgegebenen und an einer Börse kotiert. Nach der Emission führt der Emittent (in der Regel ohne rechtlichen Zwang) den börsengeregelten Handel des Warrants weiter (als Market-Maker).

WKN
Die Valorennummer (Wertpapierkennnummer=WKN) ist die Nummer, die jeder Wertschrift an der Schweizer Börse zur Erkennung zugeordnet wird. Das Pendant zur Valorennummer in der Schweiz ist die Wertpapierkennnummer in Deutschland.

Zeitwert
Entspricht dem Betrag, den der Käufer im Hinblick auf die Chancen einer Option aufzuwenden bereit ist. Er wird bestimmt durch die Restlaufzeit, den risikofreien Zinssatz, die Volatilität des Basiswerts und die Dividendenzahlungen. Bis zum Verfalldatum wird der Zeitwert vollständig abgebaut.

Zertifikate
Zertifikate (oder auch strukturierte Produkte) sind Produkte, welche eine derivative und eine nicht-derivative Komponente enthalten können. Durch die Kombination verschiedener Strategien, können ganz spezifische Rendite-/Risikoprofile kreeirt werden. Ebenfalls werden Zertifikate erstellt, welche ganz spezifische Investment-Themen abdecken.


Zinssatz Swap
Austausch einer Serie von fixen gegen eine Serie von variablen Zinszahlungen auf einem vereinbarten Kapitalbetrag über eine bestimmte Zeitperiode.

Zyklischer Wert
Zyklische Werte reagieren sensibler auf konjunkturelle Veränderungen. Als zyklische Werte gelten in Europa Aktien aus dem Stahl-, Chemie/Pharma- und Bergbau- und Automobilsektor.



 Kurs- und Kontaktinformationen aller Emittenten




Bank Kontakt Telefon Fax Videotext Internet
ABN Amro (069) 26 900-900 (069) 26 900-829 SAT1 Seite 163 www.finanzenonline.de/abnamro.htm
Bankers Trust International PLC
Grueneburgweg 16
60322 Frankfurt am Main
(069) 15 30-12 22 (069) 15 30-12 11 Sat1 Seite166 www.bankerstrust.com/warrants/
BHF Bank
Financial Markets
Bockenheimer Landstr. 10
60302 Frankfurt
(069) 718 -2753 (069) 718 -4170 ARD/ZDF 881 www.bhf-bank.com/finanz/home.htm
BNP Paribas Group
Optionsscheinhandel
Mainzer Landstraße 16
60325 Frankfurt
(069) 7193-231 (069) 7193-601-349 ARD 782-784
ZDF 706-707
www.bnp.de
Citibank AG
Warrants
Neue Mainzer Strasse 75
60311 Frankfurt/Main
(069) 13 66-15 40 (069) 13 66-14 39 n-tv Seite 810-842 warrants.citibank.com
Commerzbank AG
ZGE Equity Derivatives
Taunustor 2
60311 Frankfurt am Main
(069) 136-47845 (069) 136-47595 Pro7 Seite 176 ff. www.commerzbank.de
Credit Suisse First Boston (069) 75 38 21 24 (069) 75 38 21 98
-
-
Crédit Lyonnais (069) 7543 4700 (069) 7543 4866 SAT1 Seite 168 ff. www.creditlyonnais.fr
Deutsche Bank AG
Xavex(superscript: TM)-Team
Große Gallusstr. 10-14
60272 Frankfurt
(069) 910-38807 (069) 910-38673 ARD Seite 785 ff. www.xavex.de
Deutsche Genossen-
schaftsbank AG
Optionsscheine
Am Platz der Republik
60325 Frankfurt am Main
(069) 74 47-70 35 (069) 74 47-63 29 ARD Seite 825 ff. www.dgbank.de/warrants
Dresdner Bank AG
Jürgen-Poto-Platz 1
60301 Frankfurt am Main
(069) 2 57 65 631 (069) 2 57 66 924 ARD und ZDF Seiten 884-886 www.warrants.dresdner-bank.de
Goldman Sachs (069) 75 32-11 11 (069) 75 32-24 05 RTL Seite 177 ff. www.gs.com/warrants
HypoVereinsbank
Equity Linked Products / MED
Arabellastraße 12
81925 München
(0180) 3 - 13 14 12 (089) - 378 15 262 ARD Seite 819 ff.
ZDF Seite 825 ff.
www.hypovereinsbank.de/warrants
ING Barings
-
-
-
-
Lehman Brothers (069) 15 30 73 07 (089) 85 46 81 30 ARD/ZDF Seite 814-816 www.lehman.com
Lang & Schwarz Wertpapierhandel AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf
(01802) 138138 (0211) 1384090 n-tv Seite 740 ff. www.ls-d.de
Merrill Lynch Wertpapiere GmbH
Equity Products
Neue Meinzerstraße 52
60311 Frankfurt
(069) 58994555 (069) 58994004 Sat1 Seite 173 http://germany.warrants.ml.com
Morgan Stanley (069) 21 66-10 01 (069) 21 66-10 99 SAT1 Seite 165 ff. www.bch.de
Nord LB (0511) 3 61 46 21 (0511) 3 61 54 48
-
boerse.nordlb.de/Optionsscheine.html
RABOBANK INTERNATIONAL Frankfurt Branch
Solmstr. 2-26
60486 Frankfurt am Main
(069) 77 40 59 (069) 77 33 07 SAT1 Seite 160-162 www.warrant.de/rabobank
Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA
Bockenheimer Landstr. 20
60323 Frankfurt am Main
(069) 71 34-54 24 (069) 71 34-51 69 ARD/ZDF Seiten 867-869 www.oppenheim.de/optionsscheine
SGZ-Bank 069 / 7 18 27 77 069 / 7 18 41 70 ARD782 gis-tc.teledata.de
Société Générale
Mainzer Landstr. 36
60325 Frankfurt/Main
(069) 71 74 - 663 (069) 71 74 - 672 ARD Seite 821-829, SAT1 Seite 169 www.warrants.socgen.com
HSBC Trinkaus & Burkhardt Düsseldorf
Königsallee 21/23
40002 Düsseldorf
(0211) 9 10-68 (0211) 9 10-326119 ARD Seiten 831-834 www.hsbctrinkaus.de/os
UBS Warburg AG
Financial-Products
Ulmenstr. 30
60325 Frankfurt am Main
(069) 13 69 83 01 (069) 72 22 83 ARD Seite 835-842 www.ubswarburg.de
Westdeutsche Landesbank Girozentrale
Equity Derivatives
Herzogstraße 15
40217 Düsseldorf
(0211) 8 26-59 88 (0211) 8 26-71679 ARD, S. 850-851, ZDF, S. 708-709 westlb.de/optionsscheine
 
Nicht alle Emittenten bieten eigene Kursinformationen an. Weitere Kursinformationen bei:
http://www.finanzenonline.de/oscheine/index.htm
http://www.vwd.de/optionsscheinservice/Welcome.html
optionsscheine.onvista.de
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