Börsen-ABC

Einer Studie von Net Davis Research zufolge haben Investoren, die zwischen 1950 und 2000 in den S&P-500-Index jeweils im Mai eingestiegen und im Oktober ausgestiegen sind, mit 10.000 Dollar einen Gewinn von 2977 Dollar erwirtschaftet. Wer hingegen im Oktober gekauft und im Mai verkauft hat, konnte einen sagenhaften Gewinn von 595.909 Dollar verzeichnen.

Tipps für Anleger

Wie Sie zweifelhafte Angebote erkennen können


Ruft Sie jemand unaufgefordert an, um Ihnen ein Geschäft anzubieten?

Gehen Sie auf keinen Fall darauf ein. Solche Anrufe sind verboten. Seriöse Anbieter rufen nicht unaufgefordert an.

Werden Ihnen ungewöhnlich hohe Renditen versprochen?

Weit über dem marktüblichen liegende Renditeversprechen weisen auf unseriöse Angebote hin. Je höher die versprochene Rendite ist, desto höher ist das Risiko, dass Sie Geld verlieren. Welche Renditen marktüblich sind, können Sie der Tageszeitung entnehmen.

Lockt der Anbieter mit einem exklusiven Geschäft?

Dies ist häufig nur ein billiger Trick. Darauf sollten Sie nicht eingehen.

Hat der Anbieter Schwierigkeiten, seine Produkte zu erklären?

Kaufen Sie nie die Katze im Sack. Erst informieren, dann entscheiden.

Werden Sie unter Zeitdruck gesetzt?

Lassen Sie sich nie drängen. Seriöse Angebote gibt es nicht nur heute, sondern auch morgen. Auch hier gilt: Erst informieren, dann entscheiden.

Sollen Sie Geld ins Ausland überweisen?

Seien Sie besonders vorsichtig. Schon viele Anleger haben bei diesen Transaktionen ihr Geld verloren.



Was Sie vor einer Anlageentscheidung beachten sollten 

Welche Ziele verfolgen Sie mit der Anlage?

Sie sollten sich bereits zu Hause Gedanken über Ihre Anlageziele machen. Prüfen Sie kritisch, ob Ihre Ziele realistisch sind und mit Ihren finanziellen Verhältnissen in Einklang stehen.

Wer ist der Anbieter?

Machen Sie keine Geschäfte mit Anbietern, die Ihnen keine aussagekräftigen Informationen zur Verfügung stellen. Verlassen Sie sich nicht auf wohlklingende Namen.

Welche Produkte werden angeboten?

Lassen Sie sich die Produkte und deren Risiken genau erklären. Entscheiden Sie erst, wenn Sie die Produkte verstanden haben. Denken Sie daran: Höhere Erträge bedeuten regelmäßig auch höhere Risiken.

Welche Kosten kommen auf Sie zu?
Erkundigen Sie sich nach den Kosten für die Auftragsausführung, für die Aufbewahrung und einen etwaigen Wiederverkauf. Auch nach Mindestentgelten und den Nachschusspflichten bei Derivaten sollten Sie fragen.

Welche Unterlagen erhalten Sie?

Verlangen Sie Informationsmaterial über den Anbieter und seine Produkte. Machen Sie sich eigene Notizen. Bewahren Sie diese Unterlagen sorgfältig auf.



Was Sie über Ihre Rechte wissen sollten 

Auskünfte über Ihre Ziele, Ihre Erfahrungen mit Wertpapiergeschäften und Ihr Vermögen sind freiwillig. Sie sollten diese Angaben aber im eigenen Interesse machen. Nur wenn der Berater Bescheid weiß, kann er Sie vernünftig informieren.

Der Berater muss Ihnen alle wichtigen Informationen zu den geplanten Geschäften mitteilen: Eigenschaften und Risiken des Geschäfts, Kosten, Laufzeiten und Sicherheitsleistungen.

Sie entscheiden, an welcher Börse Ihr Auftrag ausgeführt werden soll. Gerade bei Nebenwerten und stark schwankenden Preisen sollten Sie unbedingt ein Preislimit setzen.

Ihr Auftrag muss zeitnah ausgeführt werden. Das wird in der Regel noch am selben Tag geschehen. Wird der Auftrag im Ausland ausgeführt, kann es länger dauern.

Die Abrechnung erhalten Sie einen Werktag nachdem Ihr Auftrag ausgeführt worden ist. Dauert es länger, erhalten Sie umgehend eine Auftragsbestätigung.

Bei der Neuemission von Aktien hängt die Zuteilung vom gewählten Verfahren ab. Erkundigen Sie sich nach den Emissionsbedingungen und Zuteilungskriterien.


Was das BAWe für Sie tun kann 

Wenn Sie sich schlecht beraten fühlen und dadurch Geld verloren haben oder Ihnen ein Angebot suspekt vorkommt, schreiben Sie uns bitte (Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel, Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt am Main). Bei begründeten Beschwerden wenden wir uns an das betroffene Institut und haken nach. Ihre Hinweise helfen uns, Verstöße gegen das Wertpapierhandelsgesetz zu entdecken und dagegen vorzugehen.

Viele Anleger haben Geld verloren, nachdem ein Geschäft über einen unaufgeforderten Anruf angebahnt wurde. Gehen Sie nicht auf ein solches Angebot ein und schreiben Sie uns, wenn Sie unaufgefordert angerufen wurden (Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel, Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt am Main).

Allerdings: Wir können Ihr Geld nicht zurückholen! Dazu haben wir keine Rechtsgrundlage. Wir sind keine Schiedsstelle und können auch niemanden anweisen, Ihnen einen Schaden zu ersetzen. Ansprüche können Sie nur über die Zivilgerichte geltend machen. Kontaktadressen finden Sie in der Rubrik:" Weiterführende Informationen zum Thema Anlegerschutz"



FAQ - Häufig gestellte Fragen 

Kann mich das BAWe bei der Geldanlage beraten?

An dieser Stelle müssen wir passen. Das BAWe darf Sie nicht bei Ihren Anlageentscheidungen beraten.

Ich möchte in eine bestimmte Geldanlage investieren. Ist diese Anlage seriös?
Diese Frage kann das BAWe nicht beantworten. Das BAWe darf solche Auskünfte nicht geben. Listen mit zweifelhaften Produkten können Sie häufig von den örtlichen Verbraucherverbänden erhalten. Sie können sich auch immer bei Ihrer Hausbank erkundigen. Auch eine Reihe von Wirtschafts- und Finanzzeitschriften veröffentlicht regelmäßig Listen mit unseriösen Produkten und Anbietern.

Wie kann ich erkennen, ob ein Anbieter unseriös ist?
Es gibt eine Reihe von Anhaltspunkten. Häufig erfolgt die Kontaktaufnahme telefonisch, d.h. Sie werden ohne jede Vorankündigung angerufen. Auf solche Anrufe sollten Sie auf keinen Fall eingehen. Solche Anrufe sind verboten. Seriöse Anbieter rufen nicht unaufgefordert an. Oft werden ungewöhnlich hohe Renditen versprochen, die weit über den marktüblichen liegen. Oder es wird mit angeblich besonders exklusiven Geschäften gelockt. Sie sollten auch vorsichtig sein, wenn Sie unter Zeit- und Entscheidungsdruck gesetzt werden. Seriöse Angebote gibt es nicht nur heute, sondern auch morgen. Also Vorsicht!
Bedenklich ist auch, wenn der Anbieter Probleme hat, seine Produkte zu erklären oder Geld ins Ausland überwiesen werden soll. Das ist zwar nicht unseriös, aber ist das Geld erst einmal im Ausland, ist es sehr schwierig, es wieder zurückzubekommen, falls Probleme entstehen.


Wo gibt es eine Liste der seriösen Anbieter? Wo gibt es eine "schwarze Liste"?
Eine amtliche "schwarze Liste" gibt es nicht. Das BAWe gibt aber Auskunft darüber, ob ein Unternehmen zugelassen ist oder nicht. Allerdings kann das Amt keine Auskunft über die Seriosität des Anbieters geben. Listen mit den Namen zweifelhafter Anbieter haben häufig die örtlichen Verbraucherverbände. Auch eine Reihe von Wirtschafts- und Finanzzeitschriften veröffentlicht regelmäßig Listen mit unseriösen Produkten und Anbietern.

Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen veröffentlicht auf seiner Internet-Website (http://www.bakred.de) eine Liste mit zugelassenen Unternehmen. Doch Vorsicht, die Tatsache, dass ein Unternehmen zugelassen ist, sagt noch nichts über die S" target="_new">eriosität des Anbieters oder seiner Produkte aus. Die Zulassung ist kein "Gütesiegel".


Wer gibt Auskunft über Anbieter?

Ob ein Anbieter zugelassen ist oder nicht, können Sie beim Bundesaufischtsamt für den Wertpapierhandel erfragen. Allerdings kann das Amt keine Auskunft über die Seriosität des Anbieters geben. Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen veröffentlicht auf seiner Internet-Website (http://www.bakred.de) eine Liste mit zugelassenen Unternehmen. Doch Vorsicht, die Tatsache, dass ein Unternehmen zugelassen ist, sagt noch nichts über die Seriosität des Anbieters oder seiner Produkte aus. Die Zulassung ist kein "Gütesiegel".


Wie kann man unseriöse Produkte erkennen?
Bitte werfen Sie in diesem Zusammenhang einen Blick auf die Rubrik: Wie Sie zweifelhafte Angebote erkennen können.

Wie kann ich unseriöse Methoden erkennen?
Hier gibt es eine Reihe von Warnsignalen. So ist es unseriös, den Kontakt direkt und ohne Voranmeldung per Telefon aufzunehmen. Das ist verboten. Unseriös ist es auch, außergewöhnlich hohe Renditen zu versprechen oder gar zu garantieren. Häufig wurde folgende unseriöse Masche beobachtet: Es wurde damit gelockt, dass Anleger zunächst einen kleineren Betrag probeweise investieren. Nach kurzer Zeit berichtete der Anbieter vom großen Erfolg der Anlage und forderte dazu auf, jetzt "richtig" einzusteigen. Bereits jetzt hatten Investoren Ihr Geld verloren, denn wenn diese den Anbieter um Auszahlung baten, erlitt die Investition unvorhersehbare Verluste. Waren Investoren der Aufforderung gefolgt und waren "groß" einsteigen, erlitten diese "große" Verluste. Eine Rückzahlung war nicht zu erwarten. Oft werden Anleger mit angeblichen Steuervorteilen gelockt. Oder es werden Ängste geschürt, etwa vor dem Euro oder vor der Inflation. Anleger unter Zeitdruck zu setzen, ist ebenfalls ein beliebtes Mittel unseriöser Anbieter. Manchmal wird nicht so recht klar, wer die Vertragspartner eigentlich sind. Oder die Vertragswerke sind kompliziert gestaltet. Auch das sind Alarmsignale. Vorsicht ist auch angebracht, wenn Sie nicht oder nur unzureichend über die Risiken der Anlage aufgeklärt werden. Schließlich sind überhöhte Kosten, Preise oder Provisionen ein Warnzeichen. Wenn Sie solche Methoden bemerken, sollten Sie unbedingt die Finger von solchen Angeboten lassen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es sich um unseriöse Angebote handelt.

Wie schütze ich mich bei einer Wertpapieranlage vor Verlusten?
Auch beim Kauf eines seriösen Produkts bei einem seriösen Anbieter bestehen Risiken. Gerade bei Aktien können die Kurse nicht nur steigen, sondern auch fallen. Darüber müssen Sie sich im Klaren sein: Je höher der mögliche Gewinn, desto höher auch das damit verbundene Risiko. Dieses Risiko ist der Preis für den höheren möglichen Gewinn.

Worauf sollte ich bei der Geldanlage achten?
Zunächst sollten Sie sich darüber klar sein, was Sie eigentlich wollen. Sparen Sie für das Alter oder wollen Sie ein bisschen an der Börse "spielen"? Der Anlagezweck und die verfügbaren Ersparnisse bestimmen die Anlagestrategie. Zudem sollten Sie nur in Produkte investieren, die Sie verstanden haben. Auch den Anbieter sollten Sie kennen. Wichtig ist eine sorgfältige Dokumentation des Geschäfts für den Fall, dass später Probleme auftreten. Außerdem sollten Sie sich rechtzeitig nach den Kosten erkundigen.

Wie soll ich mein Geld anlegen? Mit welcher Anlagestrategie?
Mit dieser Frage wenden Sie sich am besten an Ihre Bank oder einen Anbieter Ihres Vertrauens. Es gibt nicht die eine Strategie, die für alle passt. Da kommt es sehr auf die Umstände an: Wie viel Geld Sie anlegen möchten; wie lange; zu welchem Zweck; welches Sicherheitsbedürfnis Sie haben etc. Da sollten Sie sich beraten lassen. Hier nochmals die wichtigsten Entscheidungskriterien auf einen Blick:

 Klare und realistische Ziele

 Bekannter Anbieter

 Umfassende Aufklärung

 Gutes Informationsmaterial

 Marktgerechte Rendite

 Überschaubares Risiko

 Vertretbare Kosten

 Lückenlose Dokumentation

 Regelmäßige Berichte über die Anlage

Bei der Emission der XYZ-Aktie bin ich leer ausgegangen. Wer entscheidet über die Aktienzuteilung?
Bei der Neuemission von Aktien entscheidet der Emittent in Zusammenarbeit mit dem Emissionskonsortium über die Zuteilung der Aktien. Einen Rechtsanspruch auf eine Zuteilung haben Sie in aller Regel nicht. Kreditinstitute, die neue Aktien anbieten, sind verpflichtet, Sie auf Anfrage über das Zuteilungsverfahren zu informieren.

Sind die Finanzanzeigen in den Zeitungen, vor allem in den Wochenendausgaben seriös?
Leider stammen nicht alle Anzeigen in den Zeitungen von seriösen Anbietern. Sie sollten deshalb nicht alles für bare Münze nehmen, was Sie in den Anzeigen lesen. Tipps zum Erkennen zweifelhafter Angebote finden Sie in unserer entsprechenden Rubrik.

Wie seriös sind Anlageempfehlungen im Internet, insbesondere in Chat-Rooms?
Bei Informationen aus dem Internet gilt das gleiche wie bei Informationen aus anderen Quellen. Prüfen Sie kritisch, wer die Information zur Verfügung stellt und welche Ziele er mit der Bereitstellung der Information verfolgt.
Bei Informationen in Chat-Rooms wissen Sie in der Regel nicht, wer die Information liefert und welches Ziel er damit verfolgt. Es ist also höchste Vorsicht geboten. Überprüfen Sie diese Informationen bevor Sie Geld investieren.

Was mache ich, wenn ich seit längerem nichts mehr von meiner Geldanlage gehört habe?
Wenn Sie von Ihrer Geldanlage schon lange nichts mehr gehört haben, sollten Sie sich unbedingt nach dem Stand erkundigen. Akzeptieren Sie keine Ausflüchte. Ein seriöser Anbieter unterrichtet Sie von sich aus regelmäßig und zuverlässig über die Entwicklung Ihrer Investition. Erhalten Sie keine oder nur eine unzureichende Antwort, wenden Sie sich an uns (Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel, Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt am Main).

Wie soll ich vorgehen, wenn ich Geld verloren habe?
Sie können sich beim Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel beschweren. Aber: Wir können Ihr Geld nicht zurückholen. Dazu haben wir keine Rechtsgrundlage. Wir sind keine Schiedsstelle, und können niemanden anweisen, Ihnen einen Schaden zu ersetzen. Ansprüche können Sie deshalb nur über die Zivilgerichte geltend machen.

Zuerst sollten Sie versuchen, mit dem Anbieter zu einer gütlichen Lösung zu kommen. Dazu sollten Sie sich zunächst an Ihren Berater wenden oder an die Beschwerdestelle bzw. Innenrevision des Anbieters (soweit vorhanden). Dokumentieren Sie Gespräche und verwahren Sie Kopien der Korrespondenz.

Sofern der Anbieter eine private Bank ist, können auch die Ombudsstellen der privaten Banken weiterhelfen.

Ombudsmann der privaten Banken bei den Kundenbeschwerdestellen beim Bundesverband deutscher Banken, Postfach 04 03 07, 10062 Berlin

Sollte es Ihnen unmöglich sein, den Anbieter zu erreichen, ist dies ein sehr deutliches Alarmzeichen. Bitte erfragen Sie umgehend bei uns, dem

Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel, Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt am Main, Tel. 069/95 95 2-0, Fax: 069/95 95 2-123 oder beim

Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen, Gardeschützenweg 71-101, 12203 Berlin, Tel. 030/84 36-0, Fax 030/84 36-15 50, Internet: www.bakred.de

ob der in Rede stehende Anbieter eine Zulassung besitzt. Wenn nicht, sollten Sie unverzüglich den Rat eines Rechtsanwaltes in Anspruch nehmen. Einen Rechtsanwalt kann die örtlich zuständige Rechtsanwaltskammer benennen.

Sollte eine gütliche Einigung nicht möglich sein, können örtliche Verbraucherberatungsstellen häufig weiterhelfen.

Eine Liste aller Verbraucherzentralen und Verbraucherberatungsstellen können Sie bei der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände, Heilsbachstraße 20, 53123 Bonn, Tel. 0228/64 89 0, Fax 0228/64 42 58, anfordern. Sie ist auch im Internet abrufbar: www.agv.de/links.htm

Sollte dies alles fehl schlagen, so verbleibt Ihnen die Möglichkeit, mit Hilfe eines Rechtsanwalts Ansprüche über die Zivilgerichte geltend zu machen.

Etwas anderes ist es, wenn der Anbieter zahlungsunfähig geworden oder in Konkurs gegangen ist. Für diese Fälle gibt es Sicherungsfonds.



A - C

Aktie: Anteilschein an einer Aktiengesellschaft (AG), der den Anteil am Grundkapital der Gesellschaft verkörpert. Die Aktionäre nehmen an der Entwicklung des Unternehmens in Form von Kursgewinnen und -verlusten der Aktien teil und erhalten ausgeschüttete Unternehmensgewinne als Dividendenzahlungen. Darüber hinaus stehen Ihnen bei Kapitalerhöhungen Bezugsrechte auf die Zuteilung der jungen Aktien zu, die ausgeübt oder verkauft werden können. Die Stimmrechte aus stimmrechtsberechtigten Aktien üben bei Aktienfonds die Fondsgesellschaften auf der Hauptversammlung der AG aus.

Aktienfonds: Investmentfonds, die ausschließlich oder hauptsächlich in Aktien vieler Unternehmen investieren, so dass die Risiken auf verschiedene Werte verteilt werden. Es gibt eine große Anzahl unterschiedlicher Aktienfonds, die sich z.B. auf einzelne Länder, bestimmte Branchen oder Wachstumsmärkte spezialisieren.

Aktienindex: Kennzahl, die die Entwicklung der Kurse einzelner Aktiengruppen abbildet. Dazu zählt z.B. der Deutsche Aktienindex DAX, der sich aus den Kursen der 30 umsatzstärksten deutschen Aktien errechnet und als Indikator für die Kursentwicklung des gesamten Aktienmarktes angesehen wird.

Anlagehorizont: Zeitdauer der geplanten Geldanlage, die durch das Anlageziel - zum Beispiel Altersvorsorge oder eine größere Anschaffung - vorgegeben wird. Grundsätzlich sollte man sich darüber im Klaren sein, ob man in kurzer Zeit mit relativ hohem Risiko hohe Renditen erzielen will, oder ob man an einer langfristig möglichst stabilen Wertsteigerung interessiert ist.

Anlagestrategie: (=Anlageschwerpunkt) Viele Fonds sind auf die Investition des Fondsvermögens in z.B. eine bestimmte Branche, Region oder Währung festgelegt, weil man hinter diesem Marktsegment bestimmte Eigenschaften (z.B. Wachstumschancen oder langfristig besonders stabile Erträge) vermutet.

Anleihen: (=Rentenpapiere, verzinsliche Wertpapiere, Obligationen) Im Gegensatz zur Aktie erhält man bei der Anleihe nach Ablauf der Laufzeit den Anlagebetrag zurück. Im Regelfall werden während der Laufzeit Zinsen ausgezahlt, die grundsätzlich zu versteuern sind.

Anteilschein: (= Investmentanteil, Fondsanteil): Verbrieft den Anspruch des Fondsanlegers am Fondsvermögen (sog. Sondervermögen).

AS: (=Altersvorsorge-Sondervermögen) Um das Risiko der Vermögensentwicklung zur privaten Altersvorsorge besonders zu minimieren, hat der Gesetzgeber für AS-Fondsprodukte bestimmte Mischungsgrenzen für die Anlage in Aktien, Renten und Immobilien vorgesehen, die zwingend einzuhalten sind. Hierdurch soll eine ausgewogene Anlagestruktur gewährleistet werden, die neben sicherheits- auch renditeorientierte Überlegungen verwirklicht.

Ausgabeaufschlag: Differenz zwischen dem Ausgabepreis, zu dem ein Anleger einen Fonds erwerben kann, und dem Rücknahmepreis, zu dem der Anleger seine Fonds zurückgeben kann. Dabei handelt es sich um eine Art Gebühr, die vom Anleger einmalig beim Kauf der Fondsanteile zu entrichten ist. Der Verkauf (=die Rückgabe) an die Fondsgesellschaft ist dann im Regelfall kostenlos. Der Ausgabeaufschlag dient in erster Linie zur Deckung der Vertriebskosten. Deshalb kann netfonds24.de Ihnen die hohen Rabatte auf die Ausgabeaufschläge ermöglichen.

Ausgabeaufschlag Null: (=no load fonds) Diese Fonds erheben beim Kauf keinen Ausgabeaufschlag auf den Tageswert und finanzieren sich meistens durch eine höhere laufende Managementgebühr. Auch Rücknahmeabschläge sind möglich.

Ausgabepreis: Rücknahmepreis plus Ausgabeaufschlag. Der Rücknahmepreis bestimmt sich durch Bewertung der Positionen des Fondsvermögens abzüglich der Kosten für Verwaltung und Verwahrung.

Ausschüttender Fonds: (Gegensatz zum thesaurierenden Fonds) Erträge aus den Papieren des Fonds, also z.B. Zinsen oder Dividenden, werden von ausschüttenden Fonds (meist einmal jährlich) an die Anleger ausgezahlt. Im Gegensatz dazu legt der thesaurierende Fonds diese Erträge wieder im Fondsvermögen an. Die seit dem letzten Ausschüttungstermin des Fonds aufgelaufenen Wertpapiererträge werden bis zum nächsten Ausschüttungstermin als Zwischengewinn ausgewiesen.

Auszahlungsplan: Sie haben bei den meisten Fondsgesellschaften die Möglichkeit, sich aus Ihrem angelegten Fondsvermögen regelmäßig Geld auszahlen zu lassen. In Abhängigkeit von der Höhe der regelmäßigen Auszahlung, dem Wert und der Wertentwicklung ihrer Anteilscheine kann dabei Ihr Fondsvermögen ganz oder teilweise aufgezehrt werden.

B

Barreserve: (=Liquidität, Kassenhaltung): Neben dem in Wertpapieren angelegten Fondsvermögen müssen liquide Mittel gehalten werden, um flexibel auf Anlagechancen reagieren zu können. Zudem muß die Gesellschaft in der Lage sein, Anlegern, die ihre Anteile verkaufen wollen, den Wert täglich auszuzahlen. Die Höhe der liquiden Mittel ist durch die jeweiligen Anlagerichtlinien begrenzt.

Benchmark: Vergleichsmaßstab zur Feststellung, ob sich ein Fonds besser oder schlechter als das gesamte Marktsegment, in den er schwerpunktmäßig investiert, entwickelt hat. Meist wird dazu ein Index herangezogen, der die Entwicklung des entsprechenden Marktsegmentes widerspiegelt.

Blue Chips: Bezeichnung für Aktien von großen, international tätigen Unternehmen.

Bonität: Einschätzung über die Fähigkeit eines Schuldners, seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Zinsen oder zur Rückzahlung des Kapitals nachzukommen.

Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BAKred): Zum Schutz der Anleger gibt es in Deutschland strenge gesetzliche Vorschriften für Rechnungslegung und Risikokontrolle der zum Vertrieb zugelassenen Investmentfonds. Das BAKred erteilt diese Erlaubnis und überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.

Bundesverband Deutscher Investment-Gesellschaften (BVI): Der Verband vertritt die Interessen von 69 deutschen und einigen ausländischen Fondsgesellschaften und entwickelt Normen zur Vergleichsmessung der aufgelegten Fonds.

BVI-Methode: Die Wertentwicklung der Fonds wird nach der BVI-Methode berechnet, d.h. die Berechnung geht von einer Wiederanlage ausgeschütteter Erträge zum Anteilswert ohne Berücksichtigung steuerlicher Gesichtspunkte aus. Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben aber keine Prognosen für die Zukunft.

C

Cost-average-Effekt: Wird im Fondssparplan regelmäßig ein fester Betrag in einen Fonds eingezahlt, so werden bei niedrigen Preisen mehr Anteile gekauft und bei hohen Preisen weniger. Dadurch ist der durchschnittliche Kaufpreis je Anteil im Depot niedriger, als wenn man regelmäßig eine feste Anzahl von Anteilen gekauft hätte.

D - F

Dachfonds: Investmentfonds, die in Anteile anderer Investmentfonds investieren.

DAX: (=Deutscher Aktien Index) errechnet sich aus den Börsennotierungen der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften.

Depot: Zur Verwaltung der Wertpapiere werden spezielle Konten, die sog. Depots angelegt, auf denen Zu- und Abgänge verbucht werden. Die Depotstelle, eine Bank oder Investmentgesellschaft, ist verantwortlich dafür, dass das Geld aus Verkäufen oder Ausschüttungen dem Girokonto gutgeschrieben oder wieder angelegt wird. Der Anleger erhält regelmäßig verbindliche Abrechnungen über alle Buchungen und einen Depotauszug. Für diese Verwaltung werden häufig Depotgebühren berechnet. Im Gegensatz dazu ist Ihr "mein depot" bei netfonds24.de keine rechtsverbindliche Auskunft über Vermögenspositionen, sondern ein Service, der Ihnen Ihre Anlageentscheidungen erleichtern soll und für Sie kostenlos ist.

Depotbank: Zum Schutz der Anleger schreibt der Gesetzgeber vor, dass die Fondsgesellschaft das Anlagevermögen bei einer rechtlich unabhängigen Depotbank hinterlegt. Damit sind Verwaltung und Verwahrung des Fondsvermögens in unterschiedlichen Händen, die sich gegenseitig kontrollieren. Die Fondsgesellschaft bezahlt an die Depotbank Depotbankgebühren, die in der Preisberechnung der Fonds bereits enthalten sind.

Depotgebühren: Zur Verwaltung ihrer Fondsanteile werden (wie für alle Wertpapiere) spezielle Konten, die sog. Depots angelegt, auf denen Zu- und Abgänge verbucht werden. Die Depotstelle, eine Bank oder Investmentgesellschaft, ist verantwortlich dafür, dass das Geld aus Verkäufen oder Ausschüttungen dem Girokonto gutgeschrieben oder wieder angelegt wird. Sie sendet dem Anleger regelmäßig verbindliche Abrechnungen über alle Buchungen und einen Depotauszug zu. Für diese Verwaltung werden häufig Depotgebühren berechnet. Netfonds24.de überlässt die Verwaltung Ihrer Fondsanteile der jeweiligen Fondsgesellschaft, was für Sie bei den meisten Gesellschaften entweder kostenfrei oder mit sehr niedrigen Depotgebühren verbunden ist. Ihr "mein Depot" bei netfonds24.de stellt keine Depotverwaltung im Sinne des Gesetzgebers dar und ist für Sie kostenfrei.

Depotbankgebühren: Zum Schutz der Anleger schreibt der Gesetzgeber vor, dass die Fondsgesellschaft das Anlagevermögen bei einer rechtlich unabhängigen Depotbank hinterlegt. Damit sind Verwaltung und Verwahrung des Fondsvermögens in unterschiedlichen Händen, die sich gegenseitig kontrollieren. Die Fondsgesellschaft bezahlt an die Depotbank Depotbankgebühren, die in der Preisberechnung der Fonds bereits enthalten sind. Genaue Angaben entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Fondsprospekt.

Diversifikation: (=Risikostreuung) Streuung des Anlagekapitals auf verschiedene Anlageformen, Branchen, Länder, Währungen etc. Durch die Verteilung auf unterschiedliche Anlagen wird die Wahrscheinlichkeit, das sich Verluste des einen Papiers durch Gewinne des anderen Papiers ausgleichen, erhöht. Aus den Vergangenheitsdaten lassen sich solche gegenläufige Tendenzen statistisch ermitteln und für die Ausgestaltung des Fondsvermögens und Begrenzung des Risikos nutzen.

Dividenden: Anteil am Gewinn einer Aktiengesellschaft, der den Aktionären entsprechend ihrem Anteil ausgeschüttet wird.

E

Einmalzahlung: (im Gegensatz zu Sparplan) Als Einmalzahlung wird jeder Kauf von Investmentfondsanteilen bezeichnet, der nicht als regelmäßig wiederkehrende Einzahlung im Sparplan ausgestaltet ist.

Emerging markets: Bezeichnung für Schwellenländer, deren industrielle und technische Entwicklung sich im Aufbaustadium befindet. Der Kapitalbeschaffung und damit dem Börsenwesen kommt in dieser Phase besondere Bedeutung zu.

F

Fondsanteil: (=Anteilschein, Investmentanteil, Investmentzertifikat) Verbrieft den Anspruch des Fondsanlegers am Fondsvermögen der Gesellschaft.

Fondsgesellschaft: (=Kapitalanlagegesellschaft) Verwaltet die Anlagebeträge in Fonds(Sonder-)vermögen und unterliegt dabei der Aufsicht durch das BAKred, den Vorschriften des KAGG (Kapitalanlagegesellschaften Gesetz) und anderen Gesetzen zum Schutz der Anleger. Die Fonds(Sonder-)vermögen sind rechtlich vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt. Die Verwahrung der im Fondsvermögen angelegten Wertpapiere übernimmt eine rechtlich unabhängige Depotbank.

Fondsmanager: Trifft die Entscheidungen über Kauf und Verkauf der im Fondsvermögen enthaltenen Papiere. Diese Entscheidungen werden im allgemeinen durch ein Analystenteam systematisch im Sinne der Anlagestrategie vorbereitet.

Fondsportrait: Die im netfonds24.de Fondsportrait zusammengefassten Daten sind ohne Gewähr und dienen als Kurzinformation und Vergleichsmöglichkeit. Verbindliche Informationen finden Sie im Verkaufsprospekt des Fonds. Er enthält die Vertragsbedingungen mit der Fondsgesellschaft sowie Informationen zur Anlagestrategie und zur Zusammensetzung des Fonds und ist die verbindliche Verkaufsunterlage des Investmentfonds. Der Verkaufsprospekt kann bei netfonds24.de heruntergeladen oder bei den Fondsgesellschaften angefordert werden. Sie sollten sich den Verkaufsprospekt in Ruhe anschauen, hier finden Sie alle Informationen ausführlich dargestellt.

Fondsvermögen: Alle Vermögenswerte, die zum Fonds gehören. Der Wert von Aktien, verzinslichen Wertpapieren und anderen börsenfähigen Anlagen wird täglich zum Stichzeitpunkt festgestellt, Immobilien nach ihrem Ertragswert bewertet. Nach Abzug der Verwaltungs- und Verwahrkosten errechnet sich daraus der Anteilswert (=Rücknahmepreis).

Freistellungsauftrag: Die Steuern für Zinsen und Dividenden werden bereits mit der Zinsabschlagsteuer im Vorwege abgezogen, es sei denn, Sie nehmen durch einen Freistellungsauftrag Ihren Steuer-Freibetrag in Anspruch. Um Ihnen die Verwaltung Ihres Freibetrages zu erleichtern, stellt netfonds24.de Ihre über uns eingereichten Freistellungsaufträge in "mein depot" als Übersicht zusammen.

G - O

Garantiefonds: Fonds, die meistens eine befristete Laufzeit haben und den Anlegern garantieren, mindestens das eingesetzte Geld oder eine Prozentsatz davon zurückzuerhalten.

Gemischte Fonds: Fonds die mehrere Anlageformen miteinander kombinieren: wie Aktien, Zinspapiere oder Immobilien.

Geschlossene Fonds: Im Gegensatz zum offenen Fonds besteht kein Anspruch auf Rückgabe der Fondsanteile und keine Aufsicht durch das BAKred. (Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen) in Verbindung mit dem KAGG (Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften). Es wird nur eine begrenzte Anzahl von Anteilen herausgegeben und so ein geschlossener Investorenkreis (z.B. für ein bestimmtes Projekt) gebildet.

Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG): Bildet die gesetzliche Grundlage für offene Fonds. Primäres Ziel des KAGG ist die Sicherstellung des Anlegerschutzes. Es enthält eine Reihe von Bestimmungen zur Depotbank, den Anlagegrundsätzen, Prüfungs- und Publizitätsvorschriften etc. Wesentlicher Punkt dieser Vorschriften ist die Begrenzung des Anlegerrisikos durch die gleichzeitige Anlage des Fonds in verschiedene Papiere (=Diversifikation). Das schützt der Gesetzgeber in dem er z.B. vorschreibt, dass maximal 5% des Fondsvermögens in eine einzelne Aktie oder Anleihe fliessen, in Ausnahmefällen dürfen es 10% sein, aber die Ausnahmen dürfen wiederum nur 40% des Fondsvermögens ausmachen.

H

Halbjahresbericht: Um den Anleger möglichst zeitnah über die Entwicklung seiner Kapitalanlage zu informieren, geben die Fondsgesellschaften die gesetzlich vorgeschriebenen jährlichen Rechenschaftsberichte und Halbjahresberichte heraus.

I

Immobilienfonds: Fonds, die in Grundstücke, Gebäude und damit verbundene Rechte investieren. Ziel dieser Fondsart ist eine ertragsorientierte und inflationsgeschützte Investition.

Index: Errechneter Wert, der die Entwicklung eines bestimmten Teils der Kapitalmärkte abbildet. Dafür werden für dieses Marktsegment kennzeichnende Kriterien gebildet, nach denen dann Einzelwerte für die Berechnung des Index ausgewählt werden.

Indexfonds: Fonds, deren Zusammensetzung nur aus Werten besteht, die auch für die Berechnung des entsprechenden Indizes herangezogen werden. Ziel ist es, den Index durch die Anlage in die einzelnen Werte eines Index weitestgehend identisch abzubilden.

Investmentfonds: (=Fonds) Oberbegriff für alle Fondskategorien. Juristische Definition: Ein Sondervermögen, das von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet und bei einer unabhängigen Depotbank verwahrt wird.

Investmentzertifikat: (= Fondsanteil, Investmentanteil, Anteilschein) Verbrieft den Anspruch des Fondsanlegers am Fondsvermögen der Gesellschaft.

K

KAG, Kapitalanlagegesellschaft: (=Fondsgesellschaft) Verwaltet die Anlagebeträge in Fonds(Sonder-)vermögen und unterliegt dabei der Aufsicht durch das BAKred, den Vorschriften des KAGG (Kapitalanlagegesellschaften Gesetz) und anderen Gesetzen zum Schutz der Anleger. Die Fonds(Sonder-)vermögen sind rechtlich vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt. Die Verwahrung der im Fondsvermögen angelegten Wertpapiere übernimmt eine rechtlich unabhängige Depotbank.

Kassenhaltung: (=Liquidität, Barreserve) Neben dem in Wertpapieren angelegten Fondsvermögen müssen liquide Mittel gehalten werden, um flexibel auf Anlagechancen reagieren zu können. Zudem muss die Gesellschaft in der Lage sein, Anlegern, die ihre Anteile verkaufen wollen, den Wert täglich auszuzahlen. Die Höhe der liquiden Mittel ist durch die jeweiligen Anlagerichtlinien begrenzt.

L

Laufzeitfonds: Investmentfonds, die von anbeginn mit einer befristeten Laufzeit aufgelegt werden. Nach Ablauf der Laufzeit wird das gesamte Fondsvermögen aufgelöst und an die Anleger ausgeschüttet. Erträge werden i.d.R. nicht ausgeschüttet, sondern thesauriert.

Liquidität: (=Barreserve, Kassenhaltung) Neben dem in Wertpapieren angelegten Fondsvermögen müssen liquide Mittel gehalten werden, um flexibel auf Anlagechancen reagieren zu können. Zudem muss die Gesellschaft in der Lage sein, Anlegern, die ihre Anteile verkaufen wollen, den Wert täglich auszuzahlen. Die Höhe der liquiden Mittel ist durch die jeweiligen Anlagerichtlinien begrenzt.

M

Managementgebühr: (=Verwaltungsvergütung) Die Managementgebühr wird Ihnen nicht separat in Rechnung gestellt, sondern dem Fondsvermögen entnommen. Sie wird neben den Depotbankgebühren bei der Berechnung des Anteilswertes in Abzug gebracht.
Mid Caps: Aktien von mittelgroßen Unternehmen.

N

No Load Fonds: (= Ausgabeaufschlag Null) Diese Fonds erheben beim Kauf keinen Ausgabeaufschlag auf den Tageswert und finanzieren sich meistens durch eine höhere laufende Managementgebühr. Auch Rücknahmeabschläge sind möglich.

O

Obligationen: (Anleihen, Zinspapiere, Rentenpapiere) Im Gegensatz zur Aktie erhält man bei der Anleihe nach Ablauf der Laufzeit den Anlagebetrag zurück. Im Regelfall werden während der Laufzeit Zinsen ausgezahlt, die grundsätzlich zu versteuern sind.

Offene Fonds: (im Gegensatz zu geschlossenen Fonds) Die Anzahl der herausgegebenen Anteile ist nicht begrenzt. Die Anteile können an die Fondsgesellschaft täglich zum Rückgabewert zurückgegeben (verkauft) werden. Das BAKred. beaufsichtigt die Einhaltung der Vorschriften zur Risikostreuung und andere Anlegerschutzmaßnahmen des Gesetzgebers.

P - S

Performance: (=Wertentwicklung, Rendite) Gibt die prozentuale Wertentwicklung einer Anlage über einen bestimmten Zeitraum wider. Die Angaben zur bisherigen Wertentwicklung beruhen i.d.R. auf der BVI-Methode, d.h. sie gehen generell von einer Wiederanlage ausgeschütteter Erträge zum Anteilwert ohne Berücksichtigung steuerlicher Gesichtspunkte aus. Für die Berechnung der Wertentwicklung werden also die ausschüttenden und thesaurierenden Fonds gleichgestellt. Dabei sind die laufenden Kosten enthalten - aber nicht der Ausgabeaufschlag. Grundsätzlich gilt: Angaben zur bisherigen Wertentwicklung sind keine Prognosen für die Zukunft.

Portfolio: Gesamtbestand an Wertpapieren eines Anlegers. Breitgestreutes Portfolio: enthält eine Mischung aus Aktien, Anleihen, Immobilien und liquiden Geldanlagen - entweder als Direktanlage oder in Fonds.

R

Rating: Das Rating dient Ihrer Orientierung und beurteilt das Zusammenspiel der Merkmale Performance, Risiko und Managementqualitäten eines Fonds durch Zuordnung eines Buchstabens. In der von FERI Trust gewählten Systematik steht der Buchstabe A für sehr gut und der Buchstabe E für schwach. Solange die Beurteilung des Fonds-Managements nicht abgeschlossen ist, steht dieser Buchstabe in Klammern. Bewertet werden nur Fonds, die seit mindestens fünf Jahren am Markt sind.

Rechenschaftsbericht: Nach Ablauf des Geschäftsjahres ist die Fondsgesellschaft zur Abgabe eines Rechenschaftsberichtes verpflichtet, der die Zusammensetzung des Fondsvermögens und der Kostenstruktur offenlegt. Es wird darin auch auf die Marktsituation in Bezug auf die Anlageziele des Fonds eingegangen. Der Rechenschaftsbericht kann im netfonds24.de Fondsportrait heruntergeladen oder bei der Fondsgesellschaft angefordert werden.

Rendite: (=Performance, Wertentwicklung) Gibt die prozentuale Wertentwicklung einer Anlage über einen bestimmten Zeitraum wider. Die Angaben zur bisherigen Wertentwicklung beruhen i.d.R. auf der BVI-Methode, d.h. sie gehen generell von einer Wiederanlage ausgeschütteter Erträge zum Anteilwert ohne Berücksichtigung steuerlicher Gesichtspunkte aus. Für die Berechnung der Wertentwicklung werden also die ausschüttenden und thesaurierenden Fonds gleichgestellt. Dabei sind die laufenden Kosten enthalten - aber nicht der Ausgabeaufschlag. Grundsätzlich gilt: Angaben zur bisherigen Wertentwicklung sind keine Prognosen für die Zukunft.

Rentenpapiere: (=Anleihen, verzinsliche Wertpapiere, Obligationen) Im Gegensatz zur Aktie erhält man bei der Anleihe nach Ablauf der Laufzeit den Anlagebetrag zurück. Im Regelfall werden während der Laufzeit Zinsen ausgezahlt, die grundsätzlich zu versteuern sind.

Risiko: Bei Fonds besteht das Risiko für Anleger vor allem in der Gefahr, dass ihre Fondsanteile trotz der Risikostreuung durch Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere stark an Wert verlieren. Ferner unterliegen auch Fonds den typischen Risiken einer Geldanlage (z.B. Konjunktur-, Inflations-, Bonitätsrisiken etc.), die sich im Anteilspreis negativ niederschlagen können. Daneben bestehen insbesondere bei Anlagen, die in fremden Währungen und Ländern investieren, noch Währungs-, Länder- und Transferrisken.

Rücknahmeabschlag: In seltenen Fällen wird von Fondsgesellschaften ein Rückgabeabschlag beim Verkauf des Fonds erhoben, der in Abhängigkeit zur Dauer der Anlage zeitlich gestaffelt sein kann.

Rücknahmepreis: Das Fondsvermögen wird einmal täglich bewertet. Der Wert von Aktien, verzinslichen Wertpapieren und anderen börsenfähigen Anlagen wird täglich zum Stichzeitpunkt festgestellt, Immobilien nach ihrem Ertragswert bewertet. Nach Abzug der Verwaltungs- und Verwahrkosten errechnet sich daraus der Rücknahmepreis (=Anteilswert).

S

Sharpe ratio: Setzt die Rendite einer Anlage in Vergleich zu deren Risiko. Dabei wird verglichen, ob die Anlage unter Berücksichtigung der Volatilität im Vergleich zu einer weitestgehend risikolosen Anlage (Geldmarktanlage) eine Überschußrendite erzielt hat. Hierdurch soll das Risiko bei Betrachtung der Rendite berücksichtigt werden, da eine risikoreichere Anlage nur dann Sinn macht, wenn mit ihr auch mehr Rendite als mit einer risikoärmeren Anlage erzielt wird. Der Anleger soll sein Risiko durch eine Überschußrendite bezahlt bekommen. Liegt die Sharpe ratio über 1, wurde eine solche Überschußrendite erzielt. Liegt die Sharpe ratio zwischen 0 und 1, so wurde zwar eine Rendite oberhalb der risikolosen Anlage erzielt, die aber nicht dem eingegangenen Risiko entspricht. Wenn nicht einmal die Rendite einer risikolosen Geldmarktanlage erreicht wurde, ist die Sharpe ratio negativ.

Small Caps: Aktien kleinerer Unternehmen.

Sparplan: Mit einem Fondssparplan werden regelmäßig Fondsanteile erworben. Wird hierbei ein fester Betrag in einen Fonds eingezahlt, so werden bei niedrigen Preisen mehr Anteile gekauft und bei hohen Preisen weniger. Dadurch ist also der durchschnittliche Kaufpreis je Anteil im Depot niedriger, als wenn man regelmäßig eine feste Anzahl von Anteilen gekauft hätte (Cost-average-Effekt).

Spekulationsgewinn: Kursgewinne/-verluste entstehen erst mit dem Verkauf der Papiere. Kursgewinne innerhalb von 12 Monaten werden als Spekulationsgewinne bezeichnet und dürfen mit Spekulationsverlusten verrechnet werden. Sie sind steuerfrei, wenn sie insgesamt unter DM 1.000,00 liegen. Liegen sie über dieser Grenze, sind sie voll zu versteuern. Kursgewinne außerhalb der Frist von 12 Monaten sind grundsätzlich steuerfrei.

Steueroptimierende Fonds: Primäre Zielsetzung ist die Minimierung steuerpflichtiger Erträge, z.B. durch den Kauf niedrigverzinslicher Anleihen, mit denen steuerfreie Kursgewinne realisiert werden können.

Steuern: Grundsätzlich müssen in Deutschland alle Einkünfte aus Kapitalvermögen versteuert werden. Eine Ausnahme bilden Kursgewinne, die aus einer Anlage mit einer Dauer von länger als 12 Monaten entstanden sind und im Privatvermögen gehalten werden. Dabei ist es unerheblich, ob Sie Aktien und Zinspapiere direkt erwerben oder indirekt über einen Fondsanteil kaufen. Die Steuern für Zinsen und Dividenden werden bereits mit der Zinsabschlagsteuer im Vorwege abgezogen, es sei denn, Sie nehmen durch den Freistellungsauftrag Ihren Steuer-Freibetrag in Anspruch. Um Ihnen die Verwaltung Ihres Freibetrages zu erleichtern, stellt netfonds24.de Ihre über uns eingereichten Freistellungsaufträge in "mein depot" als Übersicht zusammen.

Switchen: Einige Fondsgesellschaften bieten die Möglichkeit an, zu besonders günstigen Konditionen von einem Fonds in einen anderen Fonds der gleichen Gesellschaft zu wechseln (zu switchen). Sie geben also Anteile des einen Fonds zurück und erwerben im gleichen Zug Anteile eines anderen Fonds der gleichen Gesellschaft, wobei der Ausgabeaufschlag reduziert ist oder sogar ganz wegfällt.

T - Z

Thesaurierender Fonds: (Gegensatz zum ausschüttenden Fonds) Erträge aus den Papieren des Fonds, also z.B. Zinsen oder Dividenden, werden von ausschüttenden Fonds an die Anleger ausgezahlt. Im Gegensatz dazu legt der thesaurierende Fonds diese Erträge wieder im Fondsvermögen an. Auch auf thesaurierte Erträge müssen natürlich Steuern bezahlt werden, die dem Fondsvermögen entnommen werden. Liegt ein Freistellungsauftrag des Anlegers vor, so werden die gesamten Erträge gutgeschrieben, sofern der Betrag im Freistellungsauftrag nicht ausgeschöpft ist.

Treynor ratio: (siehe auch Sharpe ratio) Vergleicht, ob die Anlage unter Berücksichtigung des Beta-Faktors (Schwankungsanfälligkeit im Vergleich zu einem bestimmten Index) im Vergleich zu einer weitestgehend risikolosen Anlage (Geldmarktanlage) eine Überschußrendite erzielt hat. Die Sharpe ratio vergleicht hingegen unter Berücksichtigung der Volatilität, nicht des Beta-Faktors.

V

Verkaufsprospekt: Enthält die Vertragsbedingungen der Fondsgesellschaft sowie Informationen zur Anlagestrategie und zur Zusammensetzung des Fonds und ist die verbindliche Verkaufsunterlage des Investmentfonds. Der Verkaufsprospekt kann bei den Fondsgesellschaften angefordert oder bei netfonds24.de im Fondsportrait heruntergeladen werden. Sie sollten sich den Verkaufsprospekt in Ruhe anschauen, hier finden Sie alle Informationen ausführlich dargestellt. Die im netfonds24.de Fondsportrait zusammengefassten Daten sind ohne Gewähr und dienen als Kurzinformation und Vergleichsmöglichkeit.

Verwaltungsvergütung: (=Managementgebühr) Die Verwaltungsvergütung wird Ihnen nicht separat in Rechnung gestellt, sondern dem Fondsvermögen entnommen. Sie wird neben den Depotbankgebühren bei der Berechnung des Anteilswertes in Abzug gebracht.

Volatilität: Beschreibt die Schwankungsintensität eines Fonds. Der Kurs eines Fondsanteils kann sowohl nach oben als auch nach unten ausschlagen. Je größer die Schwankungen, desto höher die Volatilität, die man auch als eine Maßgröße für das Risiko des Fonds ansehen kann.

W

Währungsrisiko: Die Gefahr, dass eine Währung an Wert verliert. Ein Währungsrisiko besteht bei allen Fonds, die in Wertpapiere aus einem fremden Währungsraum investieren. Umgekehrt können Anleger natürlich auch von Währungsschwankungen profitieren. Wer nur Fonds kauft, die in Euroländern anlegen, schließt dieses Risiko weitgehend aus.

Wertentwicklung: (=Performance, Rendite) Gibt die prozentuale Wertentwicklung einer Anlage über einen bestimmten Zeitraum wider. Die Angaben zur bisherigen Wertentwicklung beruhen i.d.R. auf der BVI-Methode, d.h. sie gehen generell von einer Wiederanlage ausgeschütteter Erträge zum Anteilwert ohne Berücksichtigung steuerlicher Gesichtspunkte aus. Für die Berechnung der Wertentwicklung werden also die ausschüttenden und thesaurierenden Fonds gleichgestellt. Dabei sind die laufenden Kosten enthalten - aber nicht der Ausgabeaufschlag. Grundsätzlich gilt: Angaben zur bisherigen Wertentwicklung sind keine Prognosen für die Zukunft.

Z

Zwischengewinn: Der Zwischengewinn erfasst die Zins- und Dividendenanteile, die bis zu dem Zeitpunkt, an dem diese ausgeschüttet werden oder als ausgeschüttet gelten (thesaurierende Fonds), dem Fondsvermögen zufliessen. Der auf die Besitzzeit des Anlegers entfallende Zwischengewinn ist grundsätzlich einkommensteuerpflichtig; er wird bei Verkäufen von Fondsanteilen zur Berechnung der Zinsabschlagsteuer zugrundegelegt. Vermeiden sollten Sie...

Fehler Nr. 1:In den falschen Fonds investieren

Sie wollen für Ihr Alter vorsorgen und kaufen einen Fonds, der nur am hochspekulativen Neuen Markt anlegt.

Wer in Fonds investieren will, muss sich zuvor überlegen, welche Ziele er verfolgt: Sparen für die Altersvorsorge, Sparen fürs Eigenheim oder eine möglichst hohe Rendite in kurzer Zeit erzielen. Nicht jeder Fonds eignet sich für jedes Ziel. Beispiel: Wer langfristig fürs Alter vorsorgen möchte, investiert langfristig in einen internationalen Aktienfonds, der riskante Märkte meidet. Dort können zwar kurzfristig die Renditen erheblich höher sein. Die werden aber mit dem Risiko erkauft, langfristig Miese zu machen. Vermeiden sollten Sie...

Fehler Nr. 2:Kaufen, was alle kaufen

Sie kaufen einen Fonds, der im letzten Jahr sehr gefragt war, teuer ein, bevor es mit dem Kurs dann wieder bergab geht. Der amerikanische Anlage-Guru Peter Lynch sagt "Don't follow the crowd" ("Folgen Sie nicht der Masse") und reduziert seine Philosophie damit auf eine einfache Regel: Dort, wo alle anderen investieren, ist schon nichts mehr zu holen. Stattdessen sollte man antizyklisch anlegen. Das bedeutet, das Potenzial eines Marktes in den Vordergrund zu stellen und bei niedrigen Kursen einzusteigen, um in der Zukunft Gewinne realisieren zu können. Vermeiden sollten Sie...

Fehler Nr. 3: Ungeduld

Sie verkaufen Ihren Aktienfonds sofort, wenn dieser Kursverluste verzeichnet. Wer so handelt, begibt sich freiwillig auf die Verliererstraße. Denn langfristig werden die Verluste wieder ausgeglichen. Beispiel: Wer sein Geld am 1.1.1997 in den Templeton Growth Fund investierte, um nach einem Kurssturz bereits im Oktober 1998 wieder auszusteigen, hat keine Gewinne gemacht, also sein Geld nur gewechselt. Die längerfristige Betrachtung zeigt, dass bereits ein halbes Jahr später der Kurs wieder ganz oben war. Wertentwicklung: 37%. Vermeiden sollten Sie...

Fehler Nr. 4: Gebühren missachten

Sie wollen langfristig investieren und kaufen einen Fonds, der zwar keinen Ausgabeaufschlag hat, dafür aber eine hohe Verwaltungsgebühr. Auf den ersten Blick erscheint ein Fonds ohne Ausgabeaufschlag unschlagbar günstig. Langfristig machen Anleger mit so einem Fonds ein schlechtes Geschäft. Unsere Beispielrechnung zeigt: Ab etwa fünf Jahren lohnt sich eine Einmalanlage in einem Fonds mit Ausgabeaufschlag (s. Tabelle). Umgekehrt: Wenn Sie kurzfristig anlegen, ist der No-load-Fonds die richtige Wahl. Vermeiden sollten Sie...

Fehler Nr. 5: Den falschen Berater wählen

Sie erkundigen sich ausschließlich bei Ihrer Hausbank nach einem Fonds. Banken empfehlen in der Regel nur ihre eigenen Produkte. Und die müssen nicht immer die besten sein. Wer sich einen Überblick verschaffen will, geht am besten zu einem unabhängigen Fonds-Shop, der Fonds verschiedener Gesellschaften anbietet. Vermeiden sollten Sie...

Fehler Nr. 6: Einen nicht zugelassenen Fonds kaufen
Sie kaufen einen Fonds, der nicht in Deutschland zum Vertrieb zugelassen ist. In diesem Fall müssten Sie 90% Ihres jährlichen Kursgewinns versteuern, mindestens aber 10% des letzten Rücknahmepreises. Beim Verkauf des Fonds sind es sogar 20%. Gezahlt werden muss auch dann, wenn der Fonds Verluste gemacht hat. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf, ob der jeweilige Fonds vom Bundesaufsichtsamt für Kreditwesen in Deutschland zugelassen ist. Vermeiden sollten Sie...

Fehler Nr. 7: Den besten Ein- und Ausstieg suchen

Sie versuchen zu Tiefstkursen zu kaufen und zu Höchstständen wieder zu verkaufen. Ein riskantes Geschäft. Aktienkurse lassen sich nicht kurzfristig prognostizieren; der optimale Zeitpunkt für den Ein- und Ausstieg ist deshalb kaum voraussagbar. Den besten Schnitt machen Anleger, die regelmäßig einen Betrag sparen. So werden Kursschwankungen ausgeglichen.

Fehler Nr. 8: Versprechen glauben

Sie kaufen, weil man Ihnen 12% Rendite verspricht. Renditeversprechen stammen von unseriösen Beratern, die gern verkaufen, nicht aber individuell beraten wollen. Finger weg.


"Gewinn- und Verlustrechnung"

Sehr zu empfehlen ist es, sich einmal die "Gewinn- und Verlustrechnung" eines Börsianers anzusehen. Dabei wird auch deutlich, dass "goldene" Money-Management-Regeln zur Verlustbegrenzung, wie z.B. der rigorose Verkauf einer Position bei 10% Verlust, nicht ohne Grund beachtet werden sollten. Denn 11,1 % Gewinn sind gerade in der heutigen Börsenwelt nicht gerade schwer zu erreichen und bügeln so bereits einen 10%-Verlust-Verkauf wieder aus.


Welcher Gewinn bügelt welchen Verlust wieder aus? 

Erlittener Verlust Nötiger Gewinn
- 10 % + 11,11 %
- 15 % + 17,65 %
- 20 % + 25,00 %
- 30 % + 42,85 %
- 40 % + 66,66 %
- 50 % + 100,00 %
- 60 % + 150,00 %
- 70 % + 233,33 %
- 75 % + 300,00 %
- 80 % + 400,00 %
- 90 % + 900,00 %