Anlage-Regeln





Goldene Regeln


10 goldene Regeln für Neuaktionäre

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW) bietet Börsenneulingen mit 10 goldenen Regeln Orientierung im Aktiendschungel.

1. Regel: Mindestkapitaleinsatz

Ca. 5000 Euro. Bei Anlagesummen unter 5000 Euro empfiehlt sich der Eintritt in einen Investmentclub. Hier steht die DSW bei Gründung mit Beratung zur Seite.

2. Regel: Keine Spekulationen auf Kredit
Der Anleger sollte Geld für den Aktienkauf "übrig" haben.

3. Regel: Langfristig anlegen
Die Anlagesumme sollte weder zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt, noch kurzfristig angelegt werden.

4. Regel: Risiko streuen
Nicht unbedingt die gesamte Summe auf einen einzigen Aktienwert setzen, wenn doch, dann sollten große Gesellschaften mit mehreren Standbeinen bevorzugt werden.

5. Regel: Keine dividendenlosen Aktien kaufen
Unternehmen, die keine Dividende zahlen, sind in der Regel mit höherem Risiko behaftet und gelten deshalb als spekulativ.

6. Regel: Standardwerte vor Spezialwerten
Grundsätzlich sollte der Neuaktionär primär in Dax- oder M-Dax-Werte gehen, das hat den Vorteil, dass hier auch genügend Liquidität am Markt vorhanden ist.

7. Regel: Amtlicher Handel bevorzugt
Beim Marktsegment sollte der Anleger eher Werte aus dem amtlichen Handel wählen, die den strengen Anforderungen der Börsenaufsicht unterliegen und bei Aktien aus dem Telefonhandel erhöhte Vorsicht walten lassen.

8. Regel: Keine Panikverkäufe bei Kurseinbruch
Jeder Neuaktionär sollte so oft wie möglich den Kurs seiner Aktien verfolgen. Bei vorübergehenden Kurseinbrüchen nicht panisch reagieren und sofort verkaufen, sondern "Aussitzen", zumindest dann, wenn der wirtschaftliche Erfolg nicht gefährdet ist.

9. Regel: Qualifizierte Beratung
Vor dem Kauf von Aktien sollte in jedem Fall der Rat von seriösen Partnern eingeholt werden, fragen Sie z.B. bei Ihrer Bank nach dem ausgewiesenen Wertpapier-Spezialisten.

10. Regel: Fortlaufende Information ist alles
Von besonderer Bedeutung ist nach dem Kauf von Aktien die fortlaufende Information des Anlegers, z.B. durch Zusendung von Quartalsberichten, Geschäftsberichten direkt durch die Aktiengesellschaft, Lektüre von Fach- und Finanzzeitschriften sowie Fortbildung über Seminare.




Schutz vor Anlagebetrügern

11 Tipps gegen die "schwarzen Schafe" der Branche


Gutgläubige Sparer und Kapitalanleger werden in Deutschland jährlich um einige Milliarden Euro geprellt. Unseriöse Anlage- und Vermittlungsgesellschaften ziehen ihnen mit einer Reihe simpler, aber offenbar wirkungsvoller Tricks das Geld aus der Tasche.

Damit nicht auch Sie dubiosen Anbietern auf den Leim gehen, hier einige Fragen, mit denen Sie die Seriosität der Unternehmen prüfen können.

1. Wie wurde der erste Kontakt hergestellt?


Kein seriöser Anbieter von Finanzdienstleistungen wird unaufgefordert telefonisch Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Das ist wettbewerbsrechtlich grundsätzlich nicht zulässig. Auch wenn Verwandte oder Bekannte vom Anbieter als Referenz genannt werden oder diese Sie sogar selbst wegen der Vereinbarung eines Beratungstermins ansprechen, ist das noch kein Beleg für die Seriosität der Geldanlage. Häufig werden nichtsahnende, bereits selbst zum Opfer gewordene Kunden benutzt, um an neue Anleger zu kommen.

Tipp: Legen Sie Ihr Geld nie bei einer Firma oder Institution an, die sich unaufgefordert bei Ihnen telefonisch gemeldet hat. Lassen Sie sich auch nicht von Verwandten oder Bekannten überreden, die bereits selbst eingestiegen sind.

2. Wie hoch ist die versprochene Rendite?

Nehmen Sie die aktuelle Verzinsung zehnjähriger Bundesanleihen als Maßstab. Diese erfahren Sie aus den Wirtschaftsteilen überregionaler Tageszeitungen und bei jedem Kreditinstitut. Liegt die versprochene Rendite höher, ist die Anlage auch riskanter. Renditen von 10 und mehr Prozent jährlich sind - wenn überhaupt - in aller Regel nur mit hochspekulativen Anlageformen erzielbar, bei denen Sie jederzeit mit einem Teil- oder Totalverlust des Anlagebetrages rechnen müssen.Selbst wenn Verwandte oder Bekannte die versprochene Verzinsung bereits erhalten haben, zeigt das nicht zwingend die Seriosität des Angebotes. Denn häufig werden den Anlegern anfangs die versprochenen hohen Renditen gezahlt, um über Mundpropaganda neue Kunden gewinnen zu können. Allerdings fließen die Gewinne dabei nicht aus tatsächlich erwirtschafteten Erträgen, sondern aus den Anlagegeldern der Neukunden.

Tipp: Lassen Sie sich nicht durch versprochene Traumrenditen blenden. Je höher das Gewinnversprechen, desto größer ist das Verlustrisiko.

3. Wer ist der Anbieter?

Auf dem freien Kapitalmarkt tummeln sich viele Dilettanten und Ganoven. Verlangen Sie deshalb aussagefähige Informationen über die bisherige Tätigkeit des Anbieters.Hochglanzprospekte und repräsentative Büroräume sind häufig nur Blendwerk. Auch professionell klingende Berufsbezeichnungen wie "Finanzberater" oder "Vermögensberater" sind mit Vorsicht zu genießen. Jeder Laie kann sich so nennen, weil diese Berufsbezeichnungen nicht geschützt sind.

Tipp: Überprüfen Sie unbedingt den Anbieter. Einschlägige Informationen finden Sie in Wirtschaftsmagazinen oder bei den Verbraucher-Zentralen.

4. Wo ist der Geschäftssitz des Anbieters?

Unseriöse Anbieter lassen sich mit Vorliebe an exotischen Plätzen nieder. Oftmals findet sich am offiziellen Firmensitz nicht mehr als ein Briefkasten. Falls ein ausländischer Geschäftssitz angegeben wird, sollten Sie von vornherein sehr vorsichtig sein - nicht zuletzt wegen der mit einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung im Ausland verbundenen Probleme und Kosten. Meist sind Gauner im Ausland aber erst gar nicht greifbar.

Tipp: Schauen Sie genau hin, wer Ihr Vertragspartner ist. Bei Geschäftssitzen im Ausland sollten Sie besonders vorsichtig sein.

5. Wird Ihnen ein kleines Geschäft zum Einstieg angeboten?

Der Trick ist einfach: Zum Einstieg wird Ihnen ein Geschäft mit minimalem Betrag angeboten. Damit sollen Sie die Leistungsfähigkeit des Anbieters testen. Dieses Erstgeschäft verläuft natürlich immer positiv. Wenn Sie dann Vertrauen gefasst haben und richtig einsteigen, werden Sie gnadenlos abgezockt.

Tipp: Sei es auch noch so klein - lassen Sie sich auf keinen Fall zu einem Erstgeschäft überreden.

6. Werden Sie unter Zeitdruck gesetzt?

Anlageentscheidungen sollten immer in Ruhe überlegt werden. Bei unseriösen Angeboten gibt es eigentlich nur einen, der unter Zeitdruck steht: der Anbieter. Er muss aus einem Kunden möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit herauspressen. Wenn der Kunde erst einmal merkt, dass er über den Tisch gezogen wird, versiegt die Geldquelle schnell.

Tipp: Lassen Sie sich bei Geldgeschäften nicht unter Zeitdruck setzen.

7. Wer ist der Treuhänder?

Der Treuhänder muss eine vom Anbieter unabhängige Person oder Institution sein, die bis zur Investition alleinigen Zugriff auf die Kasse hat. Immer wieder gibt es aber Fälle, in denen der Treuhänder mit dem unseriösen Anbieter unter einer Decke steckt. Dann ist Ihr Geld in großer Gefahr.

Tipp: Beachten Sie, dass die Einschaltung eines Treuhänders allein nicht für die Seriosität des Anlageangebotes bürgt.

8. Wo liegt das Investitionsobjekt?

Würden Sie zur Eigennutzung ein Haus oder eine Wohnung kaufen, ohne das Objekt vorher besichtigt zu haben? Wohl kaum. Genauso sollten Sie bei Kapitalanlagen in Immobilien verfahren. Denn die drei wichtigsten Qualitätsmerkmale einer Immobilie sind: die Lage, die Lage und nochmals die Lage. Ist eine genaue Ortsbesichtigung nicht möglich, weil das Objekt zum Beispiel zu weit entfernt ist, sollten Sie lieber auf die Investition verzichten. Nette Fotos reichen als Qualitätsnachweis nicht aus; Sonnenschein und der richtige Blickwinkel täuschen über viele Mängel hinweg.

Tipp: Beachten Sie, dass die Einschaltung eines Treuhänders allein nicht für die Seriosität des Anlageangebotes bürgt.

9. Was prüft der Notar?

Bei Immobilienanlagen und häufig auch bei Unternehmensbeteiligungen ist eine notarielle Abwicklung des Geschäftes gesetzlich vorgeschrieben. Der Notar kontrolliert dabei nur die formelle Richtigkeit der Geschäftsabwicklung. Ob das Anlageunternehmen seriös und das Angebot wirtschaftlich sinnvoll ist, hat der Notar dagegen nicht zu prüfen.

Tipp: Ein Notar prüft nicht die Seriosität des Anlagegeschäftes.

10. Wie sieht die Investitionsrechnung aus?

Sie sind kein Bittsteller, sondern der Geldgeber. Lassen Sie sich nicht mit ein paar pauschalen Angaben abspeisen. Detaillierte Informationen dazu, wie und wo Ihr Kapital angelegt werden soll und welche Kosten für Sie damit verbunden sind, gehören zu den wesentlichen Vertragspflichten des Anbieters.

Tipp: Verlangen Sie vom Anbieter ausführliche und aussagekräftige Informationen zu den angebotenen Kapitalanlagen.

11. Denken Sie etwa an eine "Schwarzgeld-Anlage"?

Wer Ihnen augenzwinkernd ganz tolle Angebote in diesem Bereich offeriert, könnte Sie - wenn Sie darauf eingehen - später einmal erpressen. Bedenken Sie außerdem: Die Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen unseriöser Unternehmen werden auch durch die Steuerfahndung geführt. So müssen Sie unter Umständen Ihr verlorenes Kapital nachträglich versteuern und zusätzlich mit einer Strafe oder Geldbuße rechnen.

Tipp: Machen Sie sich nicht erpressbar; Steuerehrlichkeit erspart Ihnen schlaflose Nächte.


Wichtige Adressen
Verbraucher-Zentrale NRW
Mintropstraße 27
40215 Düsseldorf
Telefon 0211-38090

Der Polizeipräsident Düsseldorf
Kriminalkommissariat 23
Jürgensplatz 5-7
40219 Düsseldorf

Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz
Postfach 350163
40443 Düsseldorf
Telefon 0211-669702



10 Goldene Regeln, die auch Ihr Geld vergolden
Goldene Regeln

1.    Der Aktienmarkt ist gnadenlos - Er will nur dein Geld ; Er wird dein Geld bekommen und du
       wirst es verlieren ! Deshalb spekuliere nur mit Geld , welches du wirklich nicht brauchst !
 

2.    Jeder Tag ist ein neuer Tag... der erste Tag. Gestern ist schon die Vergangenheit und nichts
       mehr wert !

3.    Niemand kann dir einen absolut sicheren Tip geben , was deine Spekulationen angeht , es sei
       denn, er sitzt im Vorstand des Unternehmens , in das du investierst.
       Tip`s können dich nur mental motivieren , oder demotivieren.

4.    Gewinne sind nur solche , die gebucht sind. Alles andere sind Momentaufnahmen und sehen
       im Depot gut aus. Leider haben sie keinen bleibenden Wert.

5.    Spekuliere niemals auf Kredit.
 
 




Wer seine Aktien nicht nach einer Empfehlung in der (n-tv) Telebörse oder am Telefon (0190/1,86 E/Min) kaufen will, sondern sich noch selbst um eine Recherche seiner Anlagekandidaten bemüht, der findet in der folgenden Check-Liste, mit der man das Potential insbesondere von Aktien abschätzen kann.




1. Wachstumsmarkt
Das Unternehmen sollte in einem großen Wachstumsmarkt tätig sein und daher starke Wachstumszahlen aufweisen.


2. Marktführerschaft
Das Unternehmen sollte im besten Fall innerhalb seines Wachstumsmarktes bereits die Marktführerschaft besitzen oder innerhalb seiner Branche eine Vorreiterposition bzw. Marktführer ist.


3. Gewinn-Entwicklung
Der Gewinn sollte ebenfalls starke Wachstumsraten ausweisen. Sollte kein Gewinn vorliegen (im Internetgeschäft üblich), sollten die Verluste entsprechend schrumpfen. Gewinnwachstum kann sowohl durch inneres (Hinweis auf inneres Wachstum: Der Gewinn wächst schneller als der Umsatz) wie äußeres Wachstum (Akquisitionen) erreicht werden.
Fazit: Inneres Wachstum ist besser als durch Akquisitionen


4. Bewertungsniveau
Technologie und Internetunternehmen weisen alle im allgemeinen eine enorm hohe Bewertung auf. Eine Beurteilung des Bewertungsniveaus erfolgt daher am besten durch einen Vergleich innerhalb der Branche bzw. mit der Bewertung von Konkurrenten. Wie ist das Unternehmen im Vergleich zu den Mitbewerbern mit KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis), KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis), KCV (Kurs-Cash-Flow-Verhältnis), Marktkapitalisierung, Umsatz pro Kunde und Mitarbeiter, bei Berücksichtigung der spezifischen Wachstums- und Gewinnaussichten bewertet?


5. Qualität des Managements
Besitzt die Firma ein gut eingespieltes, erfahrenes Management-Team? Wie sieht es mit Führungsqualität, Ehrgeiz, Weitblick und Know-how aus? Steht das Team voll hinter dem Erfolg des Unternehmens. Vielversprechendes Zeichen: Beteiligung am Erfolg des Unternehmens durch Aktienoptionen, die mit einem Basispreis ausgestattet sind, der oberhalb des aktuellen Marktpreises liegt. Das Management sollte außerdem in der Lage sein, schnell und flexibel auf neue Herausforderungen respektive Wirtschaftslage zu reagieren, bzw. auf entsprechende Marktveränderungen zu reagieren, um somit Gewinn- und Umsatzwachstum aufrecht zu erhalten.


6. Markteintritts-Barriere
Das Unternehmen sollte im Vergleich zu Mitbewerbern einen entscheidenden Vorsprung besitzen, also bspw. entscheidende Patente, höhere Entwicklungsausgaben und damit entsprechend größere Produkt-Pipeline, Kundenzahl und -bindung, Bonus des Ersten am Markt, Markenname (bsp. Microsoft), Partnerschaften etc. Markteintrittsschranken durch o.g. Kriterien sollten möglichst hoch sein. Auch sonst wird man freilich stets mit dem Unternehmen am besten fahren, das durch die Positionierung als Marktführer in einem Markt mit hohen Eintritts-Sperre eine dementsprechend hocherfreuliche Gewinnentwicklung aufweisen kann.





REICH MIT FONDS


10 goldene Regeln, die auch SIE zu Ihrem Sparziel bringen !

1.- Die meisten Bundesbürger arbeiten ein halbes Leben lang, um Geld zu verdienen, nehmen sich aber kaum ein paar Minuten Zeit zur Beantwortung der Frage, wie Sie das Geld am besten anlegen.
 
Diese Einstellung ist unverständlich !
Gehen Sie in Zukunft an das Thema Geld und Geldanlage mit Muße und Überlegung.
 
2.- Wie hoch sind Ihre Ersparnisse ?
Und was machen Sie damit ?
 
Als Rücklage für eventuelle Notfälle auf dem Sparkonto brauchen Sie zwei bis drei Monatsgehälter, mehr nicht !
Alles was darüber hinaus geht, sollten Sie gewinnbringender anlegen.
 
3.- Wie ist Ihre persönliche Anlegermentalität oder was bezwecken Sie mit Ihrer Geldanlage:
 
* Wollen Sie die schnelle Million machen, auch auf die Gefahr hin, dafür Risiken einzugehen ?

* Oder ist Ihr Ziel die solide, langfristige Geldvermehrung bei minimalem Risiko ?

Werden Sie sich über diese Fragen eindeutig klar, ehe Sie eine Anlageentscheidung treffen.

 
4.- Stimmen Sie Ihre Vermögensanlage auf Ihr persönliches Anlageziel ab.
 
Wollen Sie:

* Ihre Altersversorgung aufbessern ?

* Die Berufsausbildung oder Aussteuer Ihrer Kinder sichern ?

* Vermögen bilden, um mehr finanzielle Unabhängigkeit zu gewinnen ?

* Ihr Vermögen nach modernsten Grundsätzen verwalten lassen ?

Die Antwort auf diese Fragen ist mitentscheidend, wie lange Sie Ihr Geld anlegen und damit auch für die Wahl der geeigneten Anlageform.

 
5.- Lassen Sie Ihr Vermögen möglichst langfristig arbeiten!
 
Je länger Sie es investieren, desto stärker wächst es durch den Zins- und Zinseszinseffekt.
 
6.- Befolgen Sie bei der Vermögensanlage das Prinzip der gesunden Mischung und richten Sie sich nach der > modern portfolio theory <, die besagt:
 
* ca. 50 % bewegliche Anlagen (Aktienfonds)

* ca. 25 % Geldwertanlagen (Festverzinsliche Papiere / Rentenfonds)

* ca. 25 % Immobilien (Haus- und Grundbesitz / Immobilienfonds)

 
7.- Zu jeder ausgewogenen Vermögensverwaltung gehört die Anlage in Wertpapieren.
 
Denn Sie sind in sich logisch, transparent und leicht verständlich. Sie sind kein Privileg für Großanleger, sondern für Jedermann erschwinglich.
 
8.- Eine besonders zeitgemäße Vermögensanlage sind Investmentfonds.
 
Sie bieten Ihnen alle Vorteile einer modernen Vermögensverwaltung, überdurchschnittlich hohe Erträge, weitgehende Steuerbefreiung, ein hohes Maß an Sicherheit durch die staatliche Kontrolle, Überschaubarkeit und jederzeitige Verfügbarkeit des Geldes.
 
9.- Sagen Sie niemals:  > Das lohnt sich nicht für mich. <
 
Ganz egal, ob Sie 100,-, 10.000,- oder eine Million Euro anzulegen haben: Es lohnt sich immer und für jeden, mit seinem Geld noch mehr Geld zu verdienen.
 
10.- Schieben Sie Ihre Entscheidung nicht hinaus: Zeit ist (verlorenes oder gewonnenes) Geld !
 
Stellen Sie Ihre Vermögensanlage und -Verwaltung auf ein solides Fundament. Investmentfonds weisen Ihnen Ihren individuellen Weg zur Vermögensverwaltung im neuen Jahrtausend.






Risikostaffelung und Streuung


Aktienwahl:
Jetzt erfahren Sie, unter welchen Werten Sie auswählen können. Denn nur, wenn man mit einer Geldanlage ruhig schlafen kann, hat man die richtige Wertewahl getroffen.


1. Konservative Werte:
Große Standard-Aktien (Blue Chips) wie IBM, Siemens, Deutsche Bank, General Electric also die meisten DAX- und Dow-Jones-Werte sowie internationale Blue Chips (Weltkonzerne) sind konservativ. Die Gefahr eines Totalverlustes und die Kursschwankungen sind relativ gering.
In solche Werte kann man als Anfänger ohne großes Risiko aber bei guten Renditen investieren.


2. Spekulative Werte
Fast alle Technologie, Biotechnologie bzw. Nebenwerte sind spekulativ, weil sie stärker schwanken können, vor allem an der NASDAQ. Hier kann es schon einmal zu 20, 30 oder sogar 50 Prozent Gewinn oder Verlust binnen Stunden kommen.
In diese Aktien sollte man nicht alles hineinstecken und sie vor allem nicht aus dem Auge lassen. Gute Nerven sind nützlich, denn vorübergehende Verluste sind auch bei guter Auswahl hier immer möglich. Langfristig können diese Anlagen stolze Gewinne bringen.
Für Anleger, die ihr Depot nicht ständig beobachten sind diese beiden Wertekategorien mit guter Renditechance (mit DAX-Werte oder Dow-Jones-Werte sind gelegentlich 100 Prozent im Jahr möglich) sicherer.


3. Hochspekulative Werte
Werte mit sehr hohen Schwankungen und hohen Bewertungen sind hochspekulativ. Sie sind meist sehr markteng (kleine Käufe und Verkäufe können zu extremen Kursschwankungen führen) und reagieren auf Meldungen mit heftigen Kursausschlägen. Technologie-Aktien sind das beste Beispiel. Selbst bei den Großen der Branche sind Kurssprünge von mehr als 8-12 Prozent am Tag normal.
Bei diesen Aktien sind Verluste ab 25 Prozent einzuplanen. Deshalb muß man sie täglich beobachten und sich ständig über das Unternehmen informieren (z.B. Zeitschriften wie Börse-Online, Capital, Der-Aktionär, Finanzen). Man sollte niemals das ganze Vermögen in hochspekulative Werte investieren. Als Beimischung sind sie jedoch bestens geeignet.


4. Zocker Werte
Aktien von Unternehmen, die vom Konkurs (Insolvenz) bedroht sind oder ausländische Nebenwerte, die durch Gerüchte hochgejubelt wurden, gehören zu den zockerähnlichen Werten. Bei Konkurs oder wenn Gerüchte in die Welt gesetzt werden, ist bei den meisten Aktien dieser Klasse ein Totalverlust oder ein Verlust von 50-90 Prozent möglich. Anleger sollten hiervon die Finger lassen, denn selbst Profis lassen die Finger von diesen Wertpapieren. Anlagebetrug ist nicht auszuschließen !


5. Außerbörsliche Werte
Man unterscheidet zwischen im Telefonhandel gehandelten und nicht notierten Werten. Die Risiken sind durch die sehr unsichere Bewertungshöhe schwer zu kalkulieren, außerdem sind meist kaum definitive Fakten zu bekommen, außer vom Unternehmen selbst. Vor allem die schwere Veräußerbarkeit ist im Notfall ein großes Problem, da auch im Telefonhandel kaum Umsatz stattfindet, ohne Notiz müßte man selber einen Käufer suchen, was in beiden Fällen kaum einschätzbare Kurse bedeuten kann. Fazit: In außerbörsliche Wertpapiere sollte man nicht investieren. Anlagebetrug ist nicht auszuschließen !


Fazit:
Es ist ratsam, zumindest eine gewisse Basis des Depots in sichere Wertpapiere zu investieren, damit ein langfristig gesicherter Vermögenszuwachs vorhanden ist. Je nach Risikobereitschaft und Engagement kann ein Teil des Depots in riskantere Werte investiert werden, keinesfalls aber Werte aus der Zocker-Werte- Kategorie, maximal die 40% des Depots in Werte ab der Kategorie spekulativ. Alles darüber ist im Sinne einer halbwegs vernünftigen Chance/Risiko-Verhältnis für unerfahrene Anleger nicht mehr zu verantworten.








Fehler, die sich vermeiden lassen


1.Sortieren Sie Ihre finanziellen Verhältnisse.

2.Definieren Sie ein oder mehrere Ziele für Ihren     Vermögensaufbau. Machen Sie sich klar, wann Sie     über Ihr Vermögen verfügen wollen.

3.Machen Sie sich Gedanken über Ihre Risikoneigung.

4.Versuchen Sie, steuerliche Aspekte zu bedenken.

5.Bedenken Sie Kosten und Spesen bei der Geldanlage.

6.Streuen Sie Ihr Risiko.

7.Behalten Sie den Überblick.

8.Handeln Sie überlegt und besonnen.

9.Geben Sie eine korrekte Wertpapierorder auf.




Sortieren Sie Ihre finanziellen Verhältnisse.



Nr. 1: Sie planen die Anlage in Wertpapiere und haben gleichzeitig noch Kredite zu bedienen. Die beste Rendite wird in diesem Falle oft erzielt, wenn Sie zunächst den Kredit bzw. die Bank-Verbindlichkeiten tilgen.

Fazit: Erst weg mit den Schulden, sonst wird es nichts mit dem Vermögensaufbau.


Nr. 2: Beziehen Sie alle Vermögensgegenstände in Ihre Planung mit ein. Berücksichtigen Sie auch Immobilien, Kapitallebensversicherungen, Gold, bestehende Fondssparpläne etc. Vielleicht verfügen Sie bereits über einen erheblich höheren finanziellen Spielraum als Sie glauben. Dies gibt Ihnen dann unter Umständen die Möglichkeit, auch einen Teil Ihres Vermögens in risikoreichere und gleichzeitig chancenreichere Anlageformen zu stecken wie z.B. in Technologie, Biotechnologie, oder auch Nanotechnologie-Aktien. Steigen Sie schrittweise ein und sammeln Sie Erfahrungswerte.

2.1 Definieren Sie ein Ziel für Ihren Vermögensaufbau.

Nr. 3: Die Nichtbeachtung von anstehenden Ausgaben. Es macht wenig Sinn, wenn Sie zunächst Ihre Altersvorsorge planen, um dann kurze Zeit später das Geld für ein neues Auto auszugeben.

3.1 Halten Sie sich immer eine Barreserve und setzen Sie sich Anlageziele.

Nr. 4: In Aktien oder Aktienfonds angelegtes Geld, das Sie innerhalb der nächsten 2-3 Jahre dringend für eine Anschaffung brauchen, ist unter Umständen nur mit großen Kursverlusten wieder verfügbar. Aktienfonds sollten erst nach 5-10 Jahren verkauft werden!

4.1 Aktienanlagen sollten einen Zeithorizont von mindestens 3-5 Jahren haben.

Nr. 5: Sie haben früh mit der Altersvorsorge mit Aktien oder Aktienfonds begonnen. Nun wollen Sie in den Ruhestand gehen und von Ihrem angesparten Vermögen leben. Damit beginnt die Zeit des Vermögensverzehrs. Unglücklicherweise haben Sie aber nicht rechtzeitig daran gedacht, in risikoärmere Anlageformen umzuschichten! Bedenken Sie, welche Auswirkungen eine Baisse oder ein Börsen-Crash mit einem Kursrückgang von z.B. 50 % und die damit verbundene Halbierung Ihres Aktienvermögens für Ihre Altersvorsorge haben könnte. Eine rechtzeitige Umschichtung in festverzinsliche Wertpapiere bzw. Anleihen oder auch Rentenfonds gibt Ihnen mehr Sicherheit in turbulenten Börsenzeiten, wenn Sie auf gleichmäßige Einnahmen angewiesen sind.

5.1 Machen Sie sich Gedanken über Ihre Risikoneigung.

Nr. 6: Unterschätzen Sie das Risiko der jeweiligen Anlageform nicht! Als Faustregel gilt, je größer die Gewinnchance zu sein scheint, desto größer ist im Allgemeinen auch das Risiko. Sie müssen sich im Klaren sein, dass eine Aktie, die eine Kursverdopplung in einem Jahr verspricht, auch schnell einmal 50% des Wertes verlieren kann. Überlegen Sie sich, wie Sie mit einem Verlust von 20%, 30% oder gar 50% umgehen können!

6.1 Versuchen Sie, steuerliche Aspekte zu bedenken.

Nr. 7: Sie haben erfolgreich Aktien in Ihrem Depot und wollen nun eine Position mit 50% Gewinn 11 Monate nach dem Kauf wieder veräußern. Achtung, hier kommt das Finanzamt ins Spiel. Dies ist ein einkommensteuerpflichtiger Spekulationsgewinn. Je nach Ihren sonstigen Einkünften müssen Sie nun an das Finanzamt unter Umständen mehr als die Hälfte Ihrer Gewinne abgeben. Da kann es cleverer sein, die Spekulationsfrist von 1 Jahr abzuwarten, um dann den Gewinn steuerfrei einzustecken! Übrigens können Sie Verluste aus Veräußerungen innerhalb der Spekulationsfrist den Gewinnen gegenrechnen. Wenn sich die Aussichten an den Finanzmärkten verschlechtern, ist es sicher sinnvoller, rechtzeitig 50% Gewinn innerhalb der Spekulationsfrist mit dem Finanzamt zu teilen, als am Ende nur 8% steuerfrei zu kassieren!
Bemerkung: Wird der Betrag von 500 Euro erreicht oder überschritten, ist der gesamte Spekulationsgewinn steuerpflichtig.

7.1 Beachten Sie steuerliche Aspekte, lassen Sie Ihre Anlageentscheidungen aber nicht von der Angst, Steuern zu zahlen, beeinflussen.

Nr. 8: Sie haben ein Depot bei einer Bank, haben aber keinen Freistellungsauftrag eingereicht. Mit dem Freistellungsauftrag vermeiden Sie, dass bei der Zahlung von Zinsen und Dividenden (bis zu einer jährlichen Höhe von 1550,- Euro für Ledige und 3100,- Euro für Verheiratete) direkt Steuern einbehalten werden. Haben sie Ihren Freistellungsauftrag noch nicht voll ausgereizt, können Sie sich zwar zu viel gezahlte Steuern zurückholen, aber erst mit Ihrer Steuererklärung im folgenden Jahr. Sie können Ihren Freistellungsauftrag auf mehrere Banken verteilen.

8.1 Bedenken Sie Kosten und Spesen bei der Geldanlage.

Nr. 9: Die Risikostreuung ist wichtig, aber übertreiben Sie es nicht denn viele Positionen bedeuten viele Spesen. Beim Kauf und Verkauf, wie auch bei der Lagerung, fallen für jede Wertpapierposition Spesen an. Bei modernen Brokern sind die Spesen für große Positionen in der Relation preiswerter.

Fazit:Halten Sie nie mehr als 10-15 Positionen! Nr. 10: Machen Sie aber bitte nicht den Fehler und errechnen Sie die Perfomance nur aus Einstiegskursen und Verkaufskursen.

Berücksichtigen Sie die Spesen bei Kauf und Verkauf für Ihre Renditeberechnung, rechnen Sie sich nicht selber reich!

Fazit: Streuen Sie Ihr Risiko.

Nr. 11: Eine Anlage in Aktien ist immer mit einem mehr oder weniger großen Risiko verbunden, deshalb sollten Sie nicht alles auf eine Karte setzen, sondern streuen Sie Ihr Vermögen aber nicht mehr als 10-15 Positionen. Übertreiben Sie diese Streuung aber auch nicht!

Setzen Sie nicht alles auf eine Aktie, sondern streuen Sie!

Fazit: Behalten Sie den Überblick.

Nr. 12: Sie lesen Börsenzeitschriften, schauen n-tv oder informieren sich auf Internetseiten. Da entdecken Sie immer wieder interessante Aktien und schnell ist noch eine Position dazu gekauft. Investieren Sie nicht in zu viele Positionen! Denn da können Sie dann leicht den Überblick verlieren.

Kontrollieren Sie Ihr Depot regelmäßig, ob all die Aktien die Sie haben, wirklich eine Zukunft besitzen!

Nr. 13: Behalten Sie Ihre Depotbestandteile im Auge. Wenn Sie aus beruflichen oder sonstigen Gründen nicht mehr die Zeit finden, sich mit Ihren Aktien zu beschäftigen, ist es vielleicht besser, in Fonds zu investieren und die Auswahl der einzelnen Aktien Fondsmanagern zu überlassen.

Fazit: Handeln Sie überlegt und besonnen.

Nr. 14: Folgen Sie nicht blind jedem Aktientipp. Versuchen Sie, sich eine eigene Meinung zu bilden und hinterfragen bzw. informieren Sie sich aus unterschiedlichen Quellen.

14.1 Geben Sie eine korrekte Wertpapierorder auf ( also mit ISIN/WKN, Stückzahl, Limit und Börsenplatz z.B. Frankfurt).

Nr. 15: Sie haben etwas Interessantes über eine Aktie gelesen und wollen diese nun kaufen. Leider sind Sie sich mit dem Namen der Firma oder deren Schreibweise nicht ganz sicher. Da kann es durchaus zu Missverständnissen bei der Orderaufgabe kommen. Besorgen Sie sich doch einfach die richtige Wertpapierkennnummer (ISIN/WKN) und informieren Sie sich über einen aktuellen Kurs.

Arbeiten Sie mit ISIN/WKN und Limit, um die Aktie, die Sie auch wollen, zum gewünschten Preis zu bekommen.

Wenn man ein paar Regeln beachtet, kann man viel Spaß an der Börse haben.




Fünf goldene Regeln für schwierige Börsenzeiten

Experten: Aktienverkäufe sind derzeit nur in wenigen Fällen ratsam - Aber auch zum Einstieg ist es noch zu früh

Viele Anleger überlegen angesichts der Marktturbulenzen, was sie tun sollen. Doch Vorsicht vor blindem Aktionismus. Experten stellen folgende goldene Regeln auf:

  • Wie Anleger auf den Kursabsturz reagieren sollten, hängt in erster Linie davon ab, welche weitere Entwicklung sie erwarten. "Die psychologisch wichtige Marke von 6000 Punkten war das Immunsystem des Dax, jetzt wächst sich der Schnupfen zu einer Grippe aus, der Boden ist noch nicht erreicht."

  • Wer bisher keine Aktien hatte, sollte nicht gerade jetzt einsteigen - und vor allem nicht auf ein einzelnes Pferd setzen. Der Grund: Das Neue und Besondere an der aktuellen Börsenkrise ist, dass selbst die Standardwerte des Dax unter Druck geraten sind. Es gibt keine "sichere Bank" bei Einzelwerten mehr. "Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Wer jetzt die Chance zum Einstieg nutzen will, sollte langfristig orientiert sein und dadurch unabhängig von kleineren Schwankungen", sagt Reinhild Keitel von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre.

  • Anleger, die voll in Aktien investiert sind, sollten bei einer vorübergehenden Erholung einen Teil ihrer Positionen veräußern, um ihr Investment breiter zu streuen. Wer nur einen Teil seines Vermögens in Aktien angelegt hat, sollte die Krise aussitzen. Trotz der Konjunkturschwäche in den USA weist die europäische Wirtschaft ein solides Wachstum auf. Hier trifft das Gleichnis des verstorbenen Börsengurus André Kostolany. Er verglich Wirtschaft und Börse mit Herrchen und Hund. In der Regel erreichen beide ihr Ziel in etwa gleichzeitig, doch manchmal ist die Wirtschaft einen Schritt voraus und zieht die Börse an der Leine hinter sich her.

  • Wichtig ist es jetzt, die Nerven zu behalten. "Wir haben es hier nicht mit einem bodenlosen Crash zu tun, sondern mit einer letzten Verkaufswelle", sagt Vereins- und Westbank-Analyst Volker Haas. Jetzt noch zu verkaufen macht nur in Ausnahmefällen Sinn: "Zum Beispiel, wenn man die Verluste steuerlich geltend machen will."

  • Der wichtigste Schritt zu einer sicheren Anlage besteht darin, selbst die Verantwortung für sein Eigentum zu übernehmen. "Auf die meisten Experten ist ebenso wenig Verlass wie auf Aussagen von Notenbanken über anstehende Zinssenkungen."