Analyse

 

"Die erste Million"

"Die erste Million" ist die Schwierigste.
Aber stimmt diese Aussage heute wirklich noch? 
"Lege jeden Monat 500 Euro in Aktien an und Du bist in 23 Jahren Millionär".
Es klingt unglaublich, doch während ein Sparbuch magere 2-4% pro Jahr abwirft, so hat der Dow Jones (amerikanischer Aktienindex) in den vergangenen 17 Jahren um 14 Prozent pro Jahr zugelegt.
Rechnen Sie sich reich:

Anlage - Rechner

Wieviel Kapital haben Sie bis heute im Depot?:  Euro / ATS
Wie viele Jahre möchten Sie Aktiensparen?:  Jahre
Wie viel Euro möchten Sie monatlich in Ihr Depot zahlen?:  Euro / ATS
Welche durchschnittliche Rendite p.a. möchten Sie annehmen?:  % p.a.
Von welcher Inflationsrate gehen Sie pro Jahr aus?:  % p.a.
Soll die monatliche Depoteinzahlung um die Inflationsrate erhöht bzw. angepasst werden?
Ja Nein

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Sie können die Zahlenwerte für Euro / ATS oder CHF eingeben!

 




Konsolidierung, Korrektur oder Crash?


In Zeiten turbulenter Börsenbewegungen ist es meist sehr hilfreich, den Unterschied zwischen Korrektur oder Crash bzw. zwischen Konsolidierung oder Mini-Crash zu kennen. So lassen sich auch in unruhigen Zeiten die richtigen Entscheidungen treffen. Der inzwischen fast schon inflationäre Gebrauch des Wortes Crash drückt nämlich nur selten die wahre Stimmung an den Märkten aus.

Bezüglich sinkender Aktienkurse unterscheidet man, wie bereits angesprochen im allgemeinen zwischen Konsolidierung, Korrektur und Crash. Die drei Formen des Kursrückgangs unterscheiden sich vor allem in ihrer Stärke (Intensität) voneinander. Die Dauer spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle.

Konsolidierung

In einem mittel- bzw. langfristigen Aufwärtstrend steigen die Kurse nicht immer, sondern fallen auch zwischendurch. Dies ist Voraussetzung, um neue Höchststände, sei es bei einem Index oder einem Einzelwert, zu erreichen. Denn ein stetiges Steigen der Kurse ohne eine durchaus auch länger andauernde Pause wäre tödlich für den Markt und würde dazu führen, dass sehr schnell Crashgefahr aufkommen würde. Bildlich gesehen holt der Markt zwischendurch "Luft", um weiter steigen zu können. In solchen Konsolidierungsphasen sind Kursrückgänge um ca. 5 % bei einzelnen Aktien bzw. beim Index ganz normal und bieten denjenigen, die den Trend bisher verpasst haben, eine Chance zum günstigeren Neueinstieg.

Eine Konsolidierung kann sehr kurz sein (zum Beispiel nur ein oder zwei Tage), aber auch länger dauern (eine oder gar mehrere Wochen). Während einer Konsolidierung können sich die Kurse auch seitwärts bewegen.

Korrektur

Eine Korrektur ist im Vergleich mit einer Konsolidierung meist deutlich heftiger und dauert länger. Sie tritt nach einer länger dauernden Aufwärtsbewegung ein. Bei einem Index kann Sie laut der Elliot-Wellen-Theorie in drei Wellen erfolgen. Die Kursrückgänge halten sich aber dennoch in Grenzen und betragen je nach Intensität der Korrektur zwischen 10 und 20 %. Langfristig orientierte Anleger sollten während einer Korrektur ihre Aktienbestände nicht verkaufen, zum einen aus dem Grund, weil man nicht genau weiß, wie lange die Korrektur dauert und zum anderen, weil jeder Kauf und Verkauf Transaktionskosten verursacht. Wer professionell handelt, kann vielmehr sein Depot durch Zukauf von Optionsscheinen bzw. Optionen gegen größere Kursrückgänge, die bei einzelnen Werten nicht ausgeschlossen sind, absichern.

Ähnlich wie bei einer Konsolidierung bietet eine Korrektur dagegen den Neueinsteigern eine Chance, Aktien an der Börse günstiger erwerben zu können. Auch kurz- bis mittelfristig orientierte Trader können eine Korrektur nutzen, um die Performance zu erhöhen.

Crash

Im Gegensatz zur Konsolidierung und Korrektur ist ein Börsencrash durch einen dramatischen Abfall der Kurse innerhalb kurzer Zeit als Vorbote oder Ausdruck einer sich abzeichnenden Angst um eine weltweite Wirtschaftskrise, meistens im Zusammenhang mit entsprechenden Entwicklungen am Anleihemarkt (Zinsanstieg) gekennzeichnet. Bei einem Crash sind außerdem Panikverkäufe zu beobachten. Die Aktienkurse können tagsüber um 20 % und mehr fallen. Nach einem starken Crash muss es nicht sein, dass sich die Kurse automatisch erholen, wenn zum Beispiel wirtschaftliche Entwicklungen eine zentrale Rolle spielen.

Der erste Börsencrash fand 1929 an der New Yorker Börse statt, riss alle übrigen Finanzplätze mit sich und läutete die Depression der dreißiger Jahre ein. Im Jahre 1962 und am 19. Oktober 1987 kam es ebenfalls zu einem dramatischen Kurseinbruch an der New Yorker Börse und auch an den übrigen Börsen. Dieser Crash bewirkte einen Rückgang der Kurse in einzelnen Werten von bis zu 30 % an einem einzigen Tag. Im Gegensatz zum Crash von 1929 erholten sich die Kurse in den beiden anderen Fällen relativ schnell, so dass einige Märkte kaum ein halbes Jahr danach die erlittenen Verluste sogar wieder wettmachen konnten. Dies trifft ebenfalls auf den Einbruch von 1997 infolge der Asienkrise zu. Die Kurseinbrüche an der Wall Street wurden unmittelbar durch eine Flut von computergesteuerten Handelsprogrammen ausgelöst.




Hebelrechner für Optionsscheine


Aktueller Aktienkurs [Euro]:
Bezugsverhältnis:
Kurs Optionsschein [Euro]:
Hebel:



Aufgeld-Berechnung bei Optionsscheinen


Basispreis [Euro]:
Kurs Optionsschein [Euro]:
Aktueller Aktienkurs [Euro]:
Bezugsverhältnis:
Aufgeld:





Optionsscheine - Grundlagen

Wer Optionsscheine handelt, schließt eine "Wette" auf die Entwicklung des zugrundeliegenden Basiswertes (Rohstoffe, Aktien, Indizes) ab. Diese Wette ist bis zu einen bestimmten Termin festgelegt.

Tritt die erwartete Entwicklung ein, lassen sich binnen weniger Wochen durchaus Gewinne von mehreren 100% erzielen. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals muss bei Optionsscheinen jedoch immer mit einkalkuliert werden!

Wichtige Begriffe

  • Optionsschein
    Der Käufer eines Optionsscheins erwirbt das Recht, aber nicht die Pflicht "bis" zu einem bestimmten Termin einen Basiswert zu einem vereinbarten Preis zu kaufen (Call Option) oder zu verkaufen (Put Option).Klartext:Als Käufer eines Optionsscheins ist man weniger daran interessiert den >Basiswert zu kaufen bzw. zu verkaufen. Vielmehr kommt es darauf an, den Optionsschein noch während seiner Laufzeit zu einem höheren Preis wieder zu verkaufen.

  • Basiswerte
    Basiswerte für Optionsscheine sind z.B. Aktien, Anleihen, Währungen, Rohstoffe und Indizes.

  • Laufzeit
    Nur bis Ende der Laufzeit kann der Basiswert über den Optionsschein bezogen (Call Option) oder verkauft (Put Option) werden (siehe auch Fälligkeit).

  • Fälligkeit
    Unter Fälligkeit versteht man das letztmögliche Datum, zu dem ein Optionsschein ausgeübt werden kann.

    Fazit:
    I.d.R. wird der Handel an der Börse bereits einige Tage vor diesem Datum eingestellt, so dass anschließend meist nur noch die Kontrahierung mit dem Emittenten möglich ist. In den Optionsscheinbedingungen vieler Emittenten wird die automatische Ausübung des Optionsrechts am Ende der Laufzeit vorgesehen, wenn ein positiver Differenzbetrag vorliegt.

  • Basispreis (Exercise Price)
    Der Preis oder Kurs, zu welchem ein Anleger den Basiswert bei Ausübung des Optionsscheins kaufen (Call Option) oder verkaufen (Put Option) kann.

  • Call Option (Kaufoption)
    Der Erwerber einer Call Option ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, innerhalb einer bestimmten Laufzeit oder zu einem bestimmten Zeitpunkt einen Basiswert zum Basispreis zu kaufen.

    Fazit:
    Call Optionen setzen auf steigende Kurse. D.h. steigt während der Laufzeit der Preis des Basiswertes, gewinnt der Optionsschein an Wert.

  • Put Option (Verkaufsoption)
    Der Erwerber einer Put Option ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, innerhalb einer bestimmten Laufzeit oder zu einem bestimmten Zeitpunkt einen >Basiswert zum Basispreis zu verkaufen.

    Fazit:
    Put Optionen setzen auf sinkende Kurse. D.h. fällt während der Laufzeit der Preis des Basiswertes, gewinnt der Optionsschein an Wert. Der Erwerber hat somit die Möglichkeit, selbst bei fallenden Kursen Gewinn zu erzielen.

  • Bezugsverhältnis
    Das Bezugsverhältnis legt fest wie viele Basiswerte (z.B. Aktien) mit der Option zum vorher festgelegten Basispreis gekauft bzw. verkauft werden können.

    Beispiel Bezugsverhältnis

  • Aufgeld
    Das Aufgeld ist eine Kennzahl innerhalb der Optionsschein-Bewertung. Es gibt bei einer Call-Option (bzw. Put-Option) an, um wieviel teurer der Erwerb (bzw. Verkauf) des Basiswert durch Kauf des Optionsrechts und seine sofortige Ausübung gegenüber dem direkten Erwerb (bzw. Verkauf) des Basiswerts ist.

    Aufgeld Formel

    Klartext (Beispiel):
    Hat eine Aktie einen Kurs von 60 Euro und kann sie über den Optionsschein zu einem Kurs von 40 Euro (Basispreis) bezogen werden, beträgt der Vorteil beim Kauf über Optionsschein 20 Euro.
    Liegt der Kurs des Optionsscheins bei 30 Euro, muss der Anleger ein Aufgeld von 10 Euro zahlen. In Prozent gerechnet: 16,6% vom Kurs der Aktie (60 Euro).

  • Hebel
    Der Hebel misst das Verhältnis des Preises des Optionsscheins zum Preis des zugrundeliegenden Bezugswerts (z.B. Aktie).

    Hebel Formel

    Fazit:
    Ein Hebel von 12,5 besagt, dass der Optionsschein um 12,5 % steigt, wenn der Aktienkurs um 1 % steigt.



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