Indexfonds bilden die Wertentwicklung eines zu Grunde liegenden Index nach. Die Preisfeststellung orientiert sich dabei an einem vom Emittenten festgelegten Anteil am Indexwert.


Indexfonds

Indexfonds (ETFs)

Indexfonds (ETFs)

ETFs (Indexfonds).zip



Indexfonds

Als Indexfonds werden Wertpapierfonds bezeichnet, deren Zusammensetzung der eines zugrundegelegten Wertpapierindexes entspricht. Ziel eines solchen Fonds ist es, an der Wertentwicklung der jeweiligen Wertpapierindizes teilzunehmen. Indexfonds werden von den verschiedenen Investmentgesellschaften für nahezu jeden gängigen Wertpapierindex angeboten. Indexfonds haben im Vergleich zu herkömmlichen und stellen damit für den Anleger eine interessante Alternative zu anderen Formen der Aktienanlagen dar.


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Aktienfonds sind aus heutiger Sicht langfristig gesehen (mindestens zehn Jahre) eine sichere und renditestarke Anlage. Allerdings ist diese bequeme Anlageform nicht ganz billig: Wer Aktienfonds kaufen möchte, muss in der Regel einen Ausgabeaufschlag bezahlen - etwa fünf Prozent (billiger geht es bei Direktbanken oder Fondsshops). Dazu kommen interne Kosten wie Managementgebühren, Transaktionskosten, Depotbankgebühren und eventuell noch eine Umsatzbeteiligung des Managements.

Diese Kosten mindern die Rendite und führen auch dazu, dass die meisten Aktienfonds den jeweiligen Index nicht schlagen können. Beispiel deutsche Aktien: Der Dax-Index liegt in seiner Entwicklung besser als etwa zwei Drittel der Fonds, die in deutsche Aktien investieren.

Eine gute Alternative zu vielen Aktienfonds ist deshalb die Anlage in Indexfonds - also in Fonds, die versuchen, die Zusammensetzung eines Index, zum Beispiel des Dax, nachzubilden. Die Kosten für diese Fonds sind günstiger, weil sie kein aktives Management brauchen.

Noch kostengünstiger ist der Kauf von Indexzertifikaten. Die werden von Großbanken ausgegeben. Der Anleger kauft damit quasi ein Versprechen, an der Wertentwicklung eines Index (zum Beispiel des Dax) einen bestimmten Anteil zu haben. Kauft man ein Indexzertifikat mit dem Verhältnis 1:10, also pro Punkt 0,10 Mark/Euro, bekommt man am Ende der Laufzeit auch wieder ein Zehntel ausbezahlt. Entscheidend ist nun, ob der Dax gefallen oder gestiegen ist: Hat man beispielsweise bei einem Dax-Stand von 7.000 Punkten ein 1:10-Zertifikat für 700 Mark/Euro gekauft und liegt der Dax am Ende der Laufzeit bei 7.500 Punkten, beträgt der Gewinn 50 Mark/Euro; sinkt der Dax auf 6.500 Punkte, so liegt der Verlust bei 50 Mark/Euro. Ein solches Indexzertifikat läuft über einen festen Zeitraum von zwei bis sechs Jahren. Zu dem Ausgabepreis kommen nur geringe Zusatzkosten von 0,15 bis 1 Prozent. Solche Papiere werden auch täglich gehandelt - allerdings zu Marktpreisen.

Wichtig ist, darauf zu achten, ein Zertifikat auf einen „Performance“-Index zu kaufen. Der Dax oder der EURO STOXX sind solche Indices, bei denen die Renditen miteingerechnet werden. Sie steigen deshalb etwas mehr.


Informationen zu Aktienfonds findet man zum Beispiel unter: